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Krankenkassenzusatzbeiträge: Ein Viertel verschwindet in der Verwaltung

Im nächsten halben Jahr werden 20 - 30 Krankenkassen einen Zusatzbeitrag bis zu 8 Euro pro Versichertem verlangen.

Allerdings wird ein Großteil des Geldes in der Verwaltung für Mahnkosten hängen bleiben. Denn hier steht der Gesetzgeber relativ auf der Seite der Versicherten. Somit erhalten die Versicherten ein Sonderkündigungsrecht, und können ohne großen Aufwand zu einer billigeren Kasse wechseln.

Beim Nichtbezahlen des Zusatzbeitrages, fängt für die Krankenkassen der Verwaltungsaufwand aber erst an. So müssen Mahnbriefe verschickt und das Geld unter einem hohen Kostenaufwand eingetrieben werden. Die Kassen rechnen damit, dass ein Viertel des Gewinnes dabei wieder ausgegeben wird.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Versicherung, Verwaltung, Zusatzbeitrag, Mahnkosten
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2010 12:53 Uhr von NathanWest
 
+12 | -2
 
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ja klar: so wird es laufen. ich zahle rund 140 euro im monat dafür mein arbeitgeber zahlt nochmal das gleiche ... das macht stolze 280 euro im monat ... das macht wenn man es dann weiter rechnet über 3000 euro im jahr...

finde ich schon interessant ... sobald ich zum arzt gehe bezahle ich nochmal 10 euro... und wie oft gehe ich zum arzt? ungefähr 1-3 mal. das heißt das ich pro arztbesuch 1000 - 3000 euro bezahle.
die medikamente nehme ich im prinzip nie, da ich das rezept nicht einlöse.
natürlich, das überschüssige geld geht in andere "kranke" ...

aber fair finde ich das dennoch nicht, ich würde gerne in eine private wechseln, da war ich 5 jahre lang bevor ich durch meine nächste beschäftigung wieder wechseln musste. unverschämt im prinzip. aber da war ich in der preis leistung wesentlich besser dran.
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23.01.2010 13:06 Uhr von Uli.H
 
+9 | -4
 
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konsequent falsche Politik: Durch konsequent falsche Reformen über 20 Jahre haben wir inzwischen über 200 Krankenkassen in Deutschland die 25 Prozent der Beiträge als Verwaltungskosten einfach mal verbraten.
Das Einzige das man damit erreicht hat, ist die Schaffung von hochbezahlten Arbeitsplätzen im Management dieser Gesundheits-Mafia.

Dafür waren ganze Bezirke seit Einführung der Praxisgebühr nicht mehr beim Arzt (wenn die Leute 10 Euro hätten, würden sie sich vermutlich erstmal was zu futtern kaufen). Das ist sicher auch ein Konzept Armut auszurotten....
Und Dank Streichung von Zahnersatz sieht man in Deutschland wieder, mit was für Leuten man es zu tun hat. Armut ist wieder sichtbar geworden.
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23.01.2010 13:47 Uhr von usambara
 
+13 | -1
 
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eine staatliche Krankenkasse für alle -Basta!
Mit dem FDP-Gesundheitsminister sind die Gewinner Apotheker, Ärzte und die Pharmaindustrie - Verlierer sind Millionen Kassenpatienten.
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23.01.2010 14:33 Uhr von uwele2
 
+9 | -3
 
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früher war alles besser: eine Krankenkasse
eine Post
eine Bahn
eine Stadtwerke
etc.
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23.01.2010 14:57 Uhr von Bruno2.0
 
+6 | -2
 
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ist immer wieder beeindruckend wie viel Geld Tatsächlich nur in die Verwaltung fließt
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23.01.2010 15:47 Uhr von Artim
 
+5 | -3
 
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ein weiteres viertel: geht drauf für neue bürogebäude, noch ein viertel an die manager und um das letzte viertel dürfen sich die behandelnden ärzte streiten
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23.01.2010 16:42 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
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@uwele2: genau so sehe ich das heute auch.
Versprochen wurde uns ein freier Konsumerfreundlicher Markt mit Preisen die die Nachfrage regelt.

Was wir bekommen haben ist eine Gelddruckmaschine für die Wirtschaft und die Lobbyisten !!!!!

Und alle Regulierungsmassnahmen die Geschaffen wurden, nach dem Privatisierungswahn von ALLEN Partein - sind ein Witz

Das Volk sollte einfach bald mal entscheiden die Politik und den Staat einfach abzuschaffen ...... und lieber gleich den "Gebührenfreien" Weg des "Totalen Kapitalismus" wählen

Ein Kapitalist sagt wenigstens ganz ehrlich das er nur unsere Kohle will und verarscht uns nicht noch dazu !

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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23.01.2010 18:50 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -0
 
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@Uli.H: "über 200 Krankenkassen in Deutschland die 25 Prozent der Beiträge als Verwaltungskosten einfach mal verbraten."

Bitte etwas besser informieren!

http://www.br-online.de/...
"Die Techniker Krankenkasse hat einen
Verwaltungsanteil von 4,7 Prozent. Andere Krankenkassen haben einen
Anteil von 5,5 Prozent und manche haben 6 Prozent. Der Durchschnitt liegt
also in diesem Bereich zwischen 4,5 bis 6 Prozent."
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23.01.2010 20:23 Uhr von Marel
 
+1 | -0
 
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das war abzusehen: Es ist doch von der Politik gewollt, dass wir alle früher oder später einen Zusatzbeitrag zahlen müssen. war ja schon mal vor einigen Jahren die "Kopfpauschale" im Gespräch.
Was das für ein Aufwand werden wird haben die wahrscheinlich ausser Acht gelassen. Alleine bei der AOK in Bayern benötigt man ca 300 Mitarbeiter zusätzlich um die Zusatzbeiträge einzuziehen und die Versichertenkonten zu bearbeiten. Man schätzt, dass von den 8 € etwa nur 4,50 € übrig bleiben. Uwele2 hat recht, eine Krankenkasse, oder maximal 10, damit noch ein klein wenig leistungswettbewerb bleibt wäre um einiges besser. Für was brauchen wir denn 200 Kassen?
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24.01.2010 17:03 Uhr von olaf38
 
+0 | -0
 
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na gut: Verwaltungskosten sind halt eben sehr hoch, ob da jetzt zuviel arbeiten kann wohl niemand beurteilen..............

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