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Urananlage Gronau: Schwerer Strahlenunfall - Mitarbeiter in Klinik

Nach einem Strahlenunfall in der deutschen Anlage Gronau wurde ein Mitarbeiter zur Beobachtung in das Klinikum Münster eingeliefert. Über die Schwere des Strahlenunfalls wurde bisher keine Aussage getroffen. Das "Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen" bezeichnet den Störfall als schwer.

Die Anlage dient der Uranaufbereitung für den Einsatz in Kernkraftwerken. Das hier vorkommende Uranhexafluorid mutiert in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit zu Flusssäure, die tödliche Wirkung entfalten kann. Eine körperliche Berührung mit diesem Stoff kann tödlich enden.

"Urenco", der Betreiber der Anlage, äußerte, dass für die Bevölkerung keine Bedrohung bestanden habe. Der Unfall habe sich im Werk selbst in der Behältervorbereitung ereignet, ein Ausdringen der verstrahlten Raumluft sei durch Filter abgefangen worden.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Strahl, Gronau, Urananlage
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2010 14:28 Uhr von usambara
 
+1 | -8
 
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Deutschland baut Atombomben?
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22.01.2010 14:52 Uhr von Hirnfurz
 
+1 | -3
 
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@usambara: na dann haben die Amis ja nen Grund, wieder einzumarschieren :P
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22.01.2010 15:09 Uhr von DrBrainslay
 
+4 | -0
 
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Nur zivile Anwendung! Urenco reichert Uran nur für zivile Zwecke an. Heißt, dass das Uran für den Betrieb von Atomkraftwerken eingesetzt wird und nicht für den Bau von Atombomben.
Das in Gronau angereicherte Uran hat auch nicht genug Uran-235. Die Anlage liefert 3-5% an Uran-235 und für Kernwaffen werden üblicherweise ca. 85% U-235 benötigt.

Dass das "Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen" den Zwischenfall als "schwer" einstuft ist ja klar. Würde ja öffentlich auch nicht wirklich gut kommen, wenn die sagen würden, dass nichts los war. Wäre nicht wirklich authentisch.

[ nachträglich editiert von DrBrainslay ]

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