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Urananlage Gronau: Schwerer Strahlenunfall - Mitarbeiter in Klinik

Nach einem Strahlenunfall in der deutschen Anlage Gronau wurde ein Mitarbeiter zur Beobachtung in das Klinikum Münster eingeliefert. Über die Schwere des Strahlenunfalls wurde bisher keine Aussage getroffen. Das "Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen" bezeichnet den Störfall als schwer.

Die Anlage dient der Uranaufbereitung für den Einsatz in Kernkraftwerken. Das hier vorkommende Uranhexafluorid mutiert in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit zu Flusssäure, die tödliche Wirkung entfalten kann. Eine körperliche Berührung mit diesem Stoff kann tödlich enden.

"Urenco", der Betreiber der Anlage, äußerte, dass für die Bevölkerung keine Bedrohung bestanden habe. Der Unfall habe sich im Werk selbst in der Behältervorbereitung ereignet, ein Ausdringen der verstrahlten Raumluft sei durch Filter abgefangen worden.


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Strahl, Gronau, Urananlage
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2010 14:28 Uhr von usambara
 
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22.01.2010 14:52 Uhr von Hirnfurz
 
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