Sterbehilfe: Ex-Justizsenator Roger Kusch hat neuen Verein
Ex-Justizsenator Roger Kusch ist wieder in der Sterbehilfe tätig. Nachdem ihm 2009 seine Tätigkeit als Sterbehelfer gerichtlich verboten wurde und in der Gesellschaft auf große Empörung stieß, hatte Kusch seinen damaligen Verein aufgegeben.
Nun hat er aber einen neuen Verein gegründet - einen Verein mit gleichem Ziel, aber anderen Regeln. Künftig ist Kusch selbst nicht mehr als Sterbehelfer bei der Selbsttötung anwesend. Alle Helfer bleiben genauso wie die beteiligten Ärzte anonym.
Eine weitere Änderung gibt es jetzt in der Bezahlung. Die Sterbehilfe an sich ist nun kostenlos. Die Mitgliedschaft im Verein allerdings nicht.