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Zürich: Strafanzeige wegen "unbefugter Aufnahme von Gesprächen"

In der Schweiz kann man auch wegen "unbefugter Aufnahme von Gesprächen" eine Strafanzeige erhalten. So geschehen den Betreibern einer Homosexuellen-Bar in Zürich, die der lesbischen Stadtpräsidentin Homophobie vorwerfen, weil ihr Lokal angeblich aufgrund eines Fehlers der Behörden geschlossen wurde.

Seitdem kämpfen die Beiden um eine finanzielle Entschädigung und störten eine Veranstaltung der Bürgermeisterin. Daraufhin erhielten sie eine polizeiliche Vorladung wegen "unbefugter Aufnahme von Gesprächen" und "Nötigung". Sie antworteten mit einer Gegenanzeige gegen die Bürgermeisterin.

Ein Friedensangebot der Stadt lehnten die Beiden ab: Sie behaupten, die Stadt habe sie finanziell ruiniert und fordern 375.000 Euro Ersatz. Wenn sie aufgrund von Mietrückständen die Miete für ihre Wohnung nicht mehr zahlen können, wollen sie ihre Möbel ins Rathaus transportieren und dort einziehen.


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WebReporter: leseratte21
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gespräch, Zürich, Aufnahme, Bar, Strafanzeige, Rathaus
Quelle: www.gaywien.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2010 10:54 Uhr von hpo78
 
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ich hab schon davon gehört. Bei uns heisst das allerdings Kalt-Akquise und wird auch seit einiger Zeit bestraft: Werbeanrufe, die nicht auf einen vorhergehenden Kontakt zwischen pot. Kunde und Werbendem basieren. Klartext: Werbeanruf unzulässig wenn nicht schon Kontakt zum Werbenden oder Partner bestand. Gilt nur für Privatkunden.
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22.01.2010 11:16 Uhr von leseratte21
 
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verständlich: nun, da ist es ja noch irgendwie verständlich. aber wenn man einen politiker während einer veranstaltung auf der strasse anspricht? schon klar, dass das eine art ´kleinkrieg´ zwischen den beiden zu sein scheint, aber ich finde den anzeigegrund trotzdem witzig ;)

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