Hunger hält das Immunsystem auf Trab
In Zeiten des Hungers stellt der Körper seine normalen Abwehrkräfte einfach auf eine energiesparende Variante um. Die normale Abwehrproduktion mit T-Zellen, B-Zellen und Antikörpern ist dann viel zu anstrengend für den Körper.
Dann werden bestimmte Eiweißstoffe an anfälligen Organen wie der Lunge oder der Haut produziert, die das Eindringen von Bakterien und Viren verhindern. Diese Körperreaktion stammt eigentlich noch aus der Urzeit des Menschen.
Bei Hunger aktiviert der niedrige Insulinspiegel das Gen FOXO, das dem Gehirn das Signal zur Bildung der Eiweißstoffe gibt. Besonders interessant für die Forscher ist die Tatsache, dass genau diese Eiweißstoffe auch beim Altern eine Rolle spielen.