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Beim Rennen zur Eizelle können Spermien Allianzen bilden

Forscher haben bei Versuchen mit Mäusesperma verschiedener Vätermäuse herausgefunden, dass Samenzellen die Fähigkeit haben, zwischen sich und den Zellen der anderen Maus zu unterscheiden. Beim Rennen zur Eizelle bilden sie dann gemeinsame Cluster, um ihr Ziel schneller zu erreichen.

Diese Fähigkeit soll sich auf polygame Arten beschränken, zu denen 95 Prozent aller Säugetiere gehören. Bei monogamen Arten ist eine Interaktion verschiedener Spermien sehr unwahrscheinlich. Für ihre Beobachtungen haben die Forscher die Spermien mit unterschiedlichen Farben markiert.

Wie genau die Spermien ihre engsten Verwandten erkennen, sei noch nicht ganz klar. Man vermutet aber, dass es mit einem hypervariablen Protein zusammenhängt, welches der Kopf der Spermazelle aussendet.


WebReporter: Arschgeweih0815
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Sperma, Samen, Spermium, Eizelle
Quelle: www.physorg.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2010 09:21 Uhr von sirdonot
 
+16 | -1
 
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krieg der sterne in der gebärmutter?!
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21.01.2010 09:43 Uhr von karmadzong
 
+3 | -0
 
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@sirdonot: so in der Art....
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21.01.2010 09:48 Uhr von John2k
 
+3 | -1
 
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Es soll auch Krieger unter Spermien geben, die sicherstellen dass die Fremden Spermien getötet bzw. am Voankommen gehindertwerden.
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21.01.2010 10:50 Uhr von Fataal
 
+8 | -0
 
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und di sieger allianz: macht dann schnick schnack schnuck und die Gewinner dürfen ins ei?

das erklärt meine existenz, ich bin gut im schnicken^^
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21.01.2010 12:31 Uhr von worliwurm
 
+0 | -0
 
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Interessant: farbig markiert?
Spielen die da Paintball oder was?
Sachen gibt es o_o
ciao

ww
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21.01.2010 16:48 Uhr von Beergelu
 
+1 | -0
 
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@Worliwurm: Nein, das macht an, indem man das Gen für das GFP an ein anderes Gen anhängt.
http://de.wikipedia.org/...

Wenn dieses nun exprimiert wird, also das Protein gebildet wird, ist an dieses ein funktionierendes GFP angehängt, das leuchtet.

Diese Methode ist mittlerweile Standard und es gibt auch viele verschiedene Farben.
Damit kann man dann, wie in diesem Fall ganze Zellen markieren oder sogar einzelen Proteintypen in einer Zelle verfolgen.
Für diese Methode gabs letztes Jahr übrigens den Nobelpreis.

@Autor:
Mal eine sehr gut geschrieben Wissenschaftnews.
Ich kann dir leider nur + geben.

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