Beim Rennen zur Eizelle können Spermien Allianzen bilden
Forscher haben bei Versuchen mit Mäusesperma verschiedener Vätermäuse herausgefunden, dass Samenzellen die Fähigkeit haben, zwischen sich und den Zellen der anderen Maus zu unterscheiden. Beim Rennen zur Eizelle bilden sie dann gemeinsame Cluster, um ihr Ziel schneller zu erreichen.
Diese Fähigkeit soll sich auf polygame Arten beschränken, zu denen 95 Prozent aller Säugetiere gehören. Bei monogamen Arten ist eine Interaktion verschiedener Spermien sehr unwahrscheinlich. Für ihre Beobachtungen haben die Forscher die Spermien mit unterschiedlichen Farben markiert.
Wie genau die Spermien ihre engsten Verwandten erkennen, sei noch nicht ganz klar. Man vermutet aber, dass es mit einem hypervariablen Protein zusammenhängt, welches der Kopf der Spermazelle aussendet.