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Philippinen: Mutter warf ihre beiden Kinder in den Fluss, weil die Familie zu arm sei

Eine wegen ihrer Armut verzweifelte Mutter hat ihre beiden Töchter im Alter von fünf und acht Jahren in Manila in den Fluss Pasig geworfen und wollte sich dann selbst das Leben nehmen.

Der am Ufer arbeitende Müllsammler Nancinto M. konnte die Frau (40) retten. Später wurde dann die Leiche der Fünfjährigen in dem Fluss entdeckt, von ihrer Schwester fehlt bisher jede Spur.

Die Frau sagte nach ihrer Festnahme durch die Polizei, "wir sind ja so arm", sie habe die Probleme der Familie und die des Landes nicht länger ausgehalten.


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WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Kind, Mutter, Familie, Philippinen, Fluss
Quelle: newsinfo.inquirer.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2010 09:20 Uhr von sirdonot
 
+10 | -2
 
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sehr heftig!

also das in der "dritten welt" ein leben nichts zählt ist ja jedem bekannt! nur das eine mutter ihre kinder tötet ist schon sehr traurig ... es zeigt wiederrum wie verzweifelt die menschen dort sind!

spenden hilft leider nichts, weil das geld so gut wie nie ankommt! ich geh vermutlich ein jahr nach afrika und helf mit meinen eigenen händen :)
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21.01.2010 10:45 Uhr von DerMaus
 
+2 | -9
 
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Schade, dass der Müllsammler sie auch noch gerettet hat...
Eine Mutter, die ihre eigenen Kinder tötet ist es meiner Meinug nach nicht wert auf dem Antlitz der Erde zu weilen!
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21.01.2010 10:45 Uhr von fluppe
 
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@DesignerDrugV: Ich verstehe ernsthaft nicht warum alle auf den Spenden rumhacken. Ich kapier zwar dass ihr kritisiert dass nur dann gespendet wird wenn eine Naturkatastrophe kommt, aber es ist eigentlich höchst absurd die Leute anzumaulen weil sie halt diesmal spenden. Sependest du für jedes Land, jede Organisation jeden Monat? Ich glaube ja mal nicht...

" Aber Haiti braucht es und der westliche Bürger kauft sich mit kleinen Spenden die Seele frei. "

Ohne Worte, sorry aber das is krank. Natürlich braucht Haiti es!! Bezweifelst du das etwa? Gehts noch? Nur weil ich für Haiti spende und nicht für alle anderen auch bin ich jetzt ein Heuchler? Das ist eine Frechheit sorry.

[ nachträglich editiert von fluppe ]
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21.01.2010 10:52 Uhr von fluppe
 
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@DesignerDrugV 2: Und hauptsache Anti-Mainstream. Diese bösen Menschen geben ihr Geld her um sich die Seele freizukaufen, jaja die wollen ja gar nicht helfen, die wollen nur in den Himmel. Sowas macht mich echt wütend wenn irgendwelche Deppen in irgendwelchen Foren rumschreien dass das doch nur Fake is und selber im Unterhemd vor ihrem Rechner rumgammeln und keine Mark in die Hand nehmen. Oh war das ein Vorurteil? Willkommen im Club.

[ nachträglich editiert von fluppe ]
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21.01.2010 10:55 Uhr von DerRazor
 
+1 | -1
 
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@DesignerDrugV: Tja weil Katastrophen Katastrophen sind daher spendet man. Habe ich auch für Haiti getan.

Aber wieso soll ich anderen Leuten das Leben finanzieren? Schenkt mir einer Geld? Nein und aus sicht der reichen Hollywood Stars bin ich auch arm. Ich habe es auch zu etwas gebracht und das ohne Hilfe des Staates für den ich aber fleißig Steuern zahl...

Man muss nur eine Idee haben und nicht ständig rummaulen, dann klappt das schon.
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21.01.2010 11:34 Uhr von Hinkelstein2000
 
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wir würden gerne ein Waisenkind adoptieren aus einem dieser armen Länder, aber versuch das mal - viel Spaß! Unser Geld nehmen die gerne (ist ja auch nix gegen zu sagen), aber wehe, jemand will dann ganz konkret helfen - wenn man dann nicht Schröder oder Madonna heißt, keine Chance. Darüber sollte man mal nachdenken, bevor noch mehr Kinder einfach ertränkt werden. Krank, wozu man durch Gesetze und die Geldgier der international agierenden Mafia (achso, man nennt das ja inzwischen Volksverteter) gezwungen wird...
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21.01.2010 11:50 Uhr von ltdada
 
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schon, aber sicherlich sollte einem diese News zum Nachdenken bewegen, dass wir eben noch lange nicht in einer Welt angekommen sind, in der jeder genug zum Leben hat.

Allerdings ist die Welt sehr groß, und auch hier in Deutschland passieren schlimmte Taten, die mit teilweise sehr abstrusen Dingen begründet werden (z.b. die Mutter, die Ihre kleine Tochter bei Minusgraden auf dem Fahrradsitz rumfährt, aus "Respekt vor deren Wunsch", o.Ä.).

Daher kann man sicher nicht pauschalisieren, dass dort generell das Leben so schlimm ist, dass laufend Mütter Ihre Kinder "opfern". Es können durchaus auch persönliche psychische Erkrankrungen zu so etwas führen...

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