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Zu Guttenberg will in Afghanistan mehr riskieren

Nach der Kritik von US-General Stanley McChrystal will zu Guttenberg den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan radikal verändern. Es sei wichtig, "dass wir nicht mehr rigide trennen zwischen Ausbildung und Sicherheit" sagte Guttenberg ohne Manuskript vor den Kameras des Bundestages.

"Ein Soldat, der ausbildet, muss sich schützen können und auch in der Lage sein, zu kämpfen". Deshalb sollen nun die "Mentoring Teams" auch bei gefährlicheren Missionen den afghanischen Truppen helfen, wie es bei den USA Einheiten schon lange üblich ist.

Die Ausbildungsmethode der USA, genannt "Partnering", mag zwar um einiges riskanter sein - was die Zahl der Gefallenen bestätigt - ist aber schneller und effektiver .Ausserdem wird das Vertrauen der Bevölkerung in die Truppen verstärkt.


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WebReporter: Chrisstiann94
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Amerika, Militär, Karl-Theodor zu Guttenberg, Strategie
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2010 22:48 Uhr von kommentator3
 
+4 | -9
 
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das ist zu begrüssen: der bisherige Einsatz, der sich weitestgehend auf Beobachten und Einigeln beschränkt ist jedenfalls komplett sinnlos.
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20.01.2010 23:09 Uhr von 08_15
 
+6 | -2
 
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Soldatengesetz: ein Einsatz außerhalb des Wendekreises des Krebses ist verboten.

Ein Einsatz in der BRD ist verboten.

Grundgesetz und nicht legitime Verfassung: Der Schutz der Grundrechte ist zur Not mit Waffengewalt zu verteidigen.

kwt
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21.01.2010 00:01 Uhr von Franky998
 
+5 | -3
 
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- methode kommt aus der usa
- um einiges riskanter -> mehr tote (gerichtet an den usa)
- schneller, effektiver
- vertrauen in der bevölkerung

toll......
lasst unßere soldaten, die so oder so schon sinnlos in afghanistan sind nun auch noch ein wesentlich höheres risiko eingehen, damit sie noch schneller sterben können....
so das wir wieder einmal mehr zeigen können, was für eine marionetten-regierung die brd ist.....
und natürlich stärken tote deutsche soldaten das vertrauen in unßere armee....
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21.01.2010 00:43 Uhr von usambara
 
+2 | -1
 
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Mentoring Teams means afghanische Regierungs-Milizen unterstehen deutschem Befehl...
Wie sagt ein britischer Kommandeur: wir bilden sie aus- für die
Taliban.
Letztens bekämpften sich eine Gruppe von Blackwater-Söldner mit einer Regierungsmiliz- die US Armee stand daneben und hat dabei zugeschaut.
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21.01.2010 05:57 Uhr von Alexander.K
 
+2 | -1
 
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Viel Spass: So weit ich mich erinnere ist das Ziel des Bundeswehr Einsatzes die Stabilisierung und der Schutz von Wiederaufbau in Afghanistan. Das findet schon lange nicht mehr statt.
Das was die Amerikaner machen und wo sich die Deutschen jetzt aber stärker beteiligen sollen hat aus meiner Sicht aber auch nichts mit diesem Auftrag zu tun. Letztendlich heißt das doch nur das unsere Soldaten mit den Verbänden der ehemaligen Warlords (die Kommandeure von ANA) in den Krieg gegen ihre ehemaligen Gegner ziehen sollen.
Man kann es drehen wie man will, man kann auch mehr Deutsche Opfern, ein Land das auch nur annähernd so etwas wie Demokratie nach unserem Vorbild hat, werden wir dort nicht schaffen. Jetzt herrschen unter dem Schutz der ISAF-Truppen Warlords (s. Fahim und Khalili), die vor der Zeit der Taliban genauso Greueltaten angerichtet haben. Selbst in den Lagern der Bundeswehr arbeiten die Helfer der alten Schergen als Zivilisten.

Die Politiker und die Provinzfürsten die jetzt dank USA und Deutschland ihre Positionen im Land festigen werden irgend wann in naher Zukunft wieder die Bösen Feinde sein. Gut das wir dann sagen können, die haben wir ausgebildet und ausgerüstet.
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21.01.2010 06:32 Uhr von schwesterwelle
 
+2 | -1
 
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Können wir uns diesen Angriffskrieg überhaupt leis: ten?

Die Amerikaner können die Kosten wenigstens teilweise abfedern, indem die den Opiumanbau unter ihre Kontrolle gebraucht haben, und die Drogen selbst vermarkten.
Für Deutschland scheidet diese Einnahmequelle wohl aus.


Der ehemalige General der russischen Streitkräfte in Afghanistan, Mahmut Gareev, sagt in einem Interview mit RussiaToday:

"Die Amerikaner stoppen nicht die Drogenproduktion in Afghanistan, vielmehr finanzieren sie sich damit. ... Die Amerikaner geben zu, dass sie Drogen oftmals in ihren eigenen Flugzeugen außer Landes bringen. Der Drogenhandel bringt ihnen im Jahr 50 Milliarden Dollar ein. Sie tun nichts, um den Drogenhandel zu stoppen. Sie antworten nur militärisch, wenn sie angegriffen werden. Es gibt keinen militärischen Plan, die Mujahedin zu eliminieren. Vielmehr wollen sie die Taliban zu mehr Aktivitäten in den angrenzenden Ländern ermuntern. Die Amerikaner wollen die gesamte Region destabilisieren, um die militärische Oberhoheit in diesem Teil der Welt zu erringen."
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21.01.2010 15:32 Uhr von HateDept
 
+2 | -0
 
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was RISKIERT denn Guttenberg ??? seinen eigenen Arsch jedenfalls nicht - das Schlimmste für ihn wäre doch ein Rücktritt oder ggf. eine Anklage, aus der er sicher herauskommt.

Das Risiko bei solchen Einsätzen liegt doch bei unseren Bundeswehr-Mördern und ggf. bei unschuldigen Zivilisten vor Ort!

Mir ist aber nicht wirklich unklar, warum der Spiegel das Risiko auf Guttenberg fokussiert ... um schlichtweg davon abzulenken, dass es hier um Leben und Tod und um einen widerlichen Krieg geht!
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26.01.2010 04:32 Uhr von Puffy309
 
+1 | -0
 
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Warum wir? Warum müssen den Mist ausbaden den die Amis verzapft haben? Aber, im Namen des Friedens und der Solidarität mit der Zivilbevölkerung müssen wir ja mitmachen.... *kotz*
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06.04.2010 17:33 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+1 | -0
 
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Soll: die kleine Ratte sich doch hinstellen und Terroristen in Afganistan jagen. Mal schauen wie viel er dann bereit ist zu riskieren.

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