20.01.10 20:19 Uhr
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Tschechien: Zwei Neugeborene vertauscht - Krankenhaus muss Schadensersatz zahlen

Im tschechischen Trebic wurden im Dezember 2006 zwei Neugeborene vertauscht. Der ungewollte Tausch viel erst nach einem Jahr auf, als ein Elternpaar eine DNA-Analyse durchführen ließ.

Nun wurde das Krankenhaus dazu verurteilt, beiden Elternpaaren insgesamt 123.230 Euro Schadensersatz zu zahlen.

Die Kinder sind mittlerweile bei ihren richtigen Eltern.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Krank, Krankenhaus, Schaden, Schadensersatz, Tschechien, Neugeborenes
Quelle: www.krone.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2010 20:24 Uhr von Noseman
 
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Drei Jahre alt: Das bischen Geld - 60k € pro Nase- wiegt den "Elternwechsel" und die verbundenen Folgen in dem Alter nicht auf.
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20.01.2010 21:56 Uhr von gemos
 
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viel ? @Autor!
Möglicherweise sagt man in Recklinghausen, dass es erst spät aufgevallen sei. Dem Rest der Welt aber fiel es auf.
@ Nosemann - was ist das für eine Währung ? 60k€ ?
Pro Familie ist das immerhin mehr als anderthalb Millionen Kronen - ein gutes Einfamilienhaus.
Der "normale" Tscheche wäre froh, ein monatliches Einkommen von über 13.000 Kronen zu haben.

[ nachträglich editiert von gemos ]
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20.01.2010 22:10 Uhr von Noseman
 
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@gemos: Schön, das Häsuer in Tschechien so erschwinglich sind, hab ich nicht bedacht.

Aber:

Wenn Du dieses Schicksal Deines Kindes, Dir, Deines Partners und einer weiteren Familie dagegen eintauschen würdest, dass Du dafür im Besitz eines Hauses wärst, dann ist das Deine Sache.

Ich fände auch das nicht angemessen.
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20.01.2010 22:38 Uhr von gemos
 
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@ Noseman: Das sah bei Dir so aus, als meintest Du 60 €. Ich wollte nur klarstellen, dass es für einen Tschechen doch ein Batzen Geld ist. Damit habe ich aber nicht gesagt, dass sie ihre Kinder gegen ein Haus tauschen sollen. Das Olomoucer Gericht hat sich bei der Summe des Schadensersatzes schon etwas gedacht. So haben die Familien ihre Kinder zurück und dazu noch eine finanzielle Entschädigung, die das Leben in der richtigen Familie doch ein wenig unabhängiger macht. Mir ist auch klar, dass in Amerika in ganz anderen Dimensionen gedacht wird. Das Wichtige ist aber nicht das Geld, sondern dass die Kinder nach der Verwechselung im Krankenhaus nun doch bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können.

[ nachträglich editiert von gemos ]
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20.01.2010 22:43 Uhr von Noseman
 
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Nein: 60k € = 60 000 €;meinte ich natürlich

Und selbstverständlich bin ich auch froh, dass sich die Sache gerklärt hat. Aber drei Jahre lang wurden die Kinder jetzt von anderen Personen aufgezogen, zu denen sie einen emotionalen Bezug hergestellt haben.

Diesen Bruch kann man mit Geld glaub ich nicht ersetzen. Und sowas - Kindesvertauschungen - hört man regelmäßig, obwohl es ganz einfache Maßnahmen gibt, sowas zu vermeiden.

Das macht mich einfach wütend und traurig.
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20.01.2010 23:07 Uhr von gemos
 
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Irrtum@Nosemann: Die Kinder wurden nach gut einem Jahr zurückgetauscht. Das Gerichtsverfahren war erst jetzt!
An was kannst Du Dich noch erinnern, als Du ein Jahr alt warst? Da hast Du grade angefangen zu sprechen und hast die ersten Schritte gemacht. Das haben die Eltern mit ihren Kindern auch erlebt - nur waren es die falschen. Das soll keine Entschuldigung sein, aber ich will den selbsternannten Psychologen den Wind aus den Segeln nehmen. Es ist über eine gravierende Erziehung im Kleinkindalter der vertauschten Kinder leider nichts bekannt, ebensowenig über deren Eltern. Ich gehe mal davon aus, dass bis zum Entdecken des Irrtums beide Elternpaare sich fürsorglich um die Kinder gekümmert haben.

[ nachträglich editiert von gemos ]
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20.01.2010 23:14 Uhr von Noseman
 
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Dass die schon nach einem Jahr "zurückgetauscht" wurden, habe ich nicht recherchiert.


Trotzdem schlimm genug, dass sowas passieren kann.

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