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Arbeitslose sind oft sinnloser Willkür der Ämter ausgesetzt

Wie "Report München" berichtet, legen Ämter für Arbeitslose oft willkürlich Maßnahmen fest, die im Vorhinein wenig erfolgversprechend sind. Gleichzeitig werden anderen Arbeitssuchenden, die händeringend nach Weiterbildung suchen, Maßnahmen pauschal verweigert.

In der Reportage des Bayrischen Rundfunks kommen Betroffene zu Wort, die ihre Wut und Enttäuschung über die Arbeitsvermittlung in Deutschland äußern. So werden Menschen oft falsch beraten und zwangsweise in Arbeitsmaßnahmen gesteckt.

Der Arbeitsmarktforscher Stefan Sell berichtet davon, dass 20 Millionen Euro für Fördermaßnahmen im Raum Nürnberg ausgegeben wurden, die zum Großteil in massenweise Kurzmaßnahmen gesteckt werden, die zum Zwecke haben, die Menschen nicht in den Arbeitslosen-Statistiken führen zu müssen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Amt, Arbeitslose, Willkür
Quelle: www.br-online.de

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20.01.2010 11:29 Uhr von film-meister
 
+24 | -2
 
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mit den sogenannten: "aufgezwungenen" Maßnahmen kann ich nur 200% Recht geben, besonders ich kenne den Unterschied zwischen einer gewollten Weiterbildung oder einer Pflichtmaßnahme, die nur dafür da ist, die Statistiken zu beschönigen, aber den Arbeitssuchenden selber kein Stück weiterbringt.
Daran wird sich vermutlich auch nicht viel ändern, leider.
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20.01.2010 11:38 Uhr von karmadzong
 
+47 | -2
 
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wie war das damals?? grundlagen der EDV - Technik..

der Kurs begann mit den Worten "das ist eine sogenannte Maus, neben der tastatur das wichtigste Eingabegerät eines modernen Computers.."

und das einem IT-Support Techniker der seit Jahrzehnten nix anderes macht .. und auf die frage beim zuständigen Sachbearbeiter was das solle kam die Antwort "das ist doch für sie genau das richtige um mal auf den aktuellen Stand zu kommen" ...

klar, windows 98 auf den zehn jahre alten Rechnern sind neuester Stand XD...
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20.01.2010 11:48 Uhr von rivercola77
 
+17 | -1
 
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Ihr glaubt gar nicht: Was es alles an bescheuerten Maßnahmen gibt, und das alles nur um die Statistiken drücken. Wird jetzt noch mehr passieren wie vorher, wartet ab, am ende der Periode wird dann die CDU sagen sie hätten die Arbeitslosenzahlen gesenkt.
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20.01.2010 12:49 Uhr von Razriel
 
+9 | -0
 
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is jetzt nicht wirklich die Neuigkeit vom Tage oder? Das 90% aller Maßnahmen und Kurse zum vergessen sind weiß ein jeder der mal arbeitslos war oder?
Das lustigste was mir einmal passierte war ein EDV- Anfänger Kurs. Da wollten sie mich unbedingt rein haben, egal wie oft ich mit meinem Abschlusszeugnis der IT-Fachschule gewedelt habe. Erst als ich ihnen eine Bestätigung gebracht habe das ich solche Kurse als Schulprojekt einmal selbst veranstaltet hatte, ham sie eingesehen das diese Maßnahme für mich doch ein bisschen sinnlos wäre^^
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20.01.2010 12:52 Uhr von Grevioux
 
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@karmadzong: Bin zwar kein gelernter It´ler aber genau so erging es mir auch vor einigen Jahren Die Dozentin kam aus dem Osteuropäischen raum und keiner hat sie verstanden, wen sie den mal da war. Ende vom Lied mir hat es nichts geholfen außer das ich Lehrer spielen durfte weil sie ja nie da war oder niemand verstanden hat was sie da von sich gegeben hat

Ich wäre dafür den Leuten von der Argen kein Lohn mehr zu bezahlen sondern nur noch Prämien für Leute die erfolgreich in eine Vollzeit Anstellung vermittelt wurden so das sie kein Geld mehr vom Staat bekommen müssen
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20.01.2010 13:02 Uhr von BoltThrower321
 
+8 | -0
 
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Nichts neues. Ich braeuchte einen Auffrischungskurs in Klimaanlagen bei PKW´s....nichts gibt es.
Dann haette ich noch eine Fortbildung die 1,5 Wochen dauert...kostet ca 2000 Euro...wuerde mich wirklich weiterbringen....Amt sagt...ist nicht.

Generell nichts. Erst wenn ich einen Arbeitgeber gefunden habe, der mich mit entsprechender Weiterbildung nimmt...bekomme ich die...das muss dann auch alles schriftlich sein....

Kurz, kein Arbeitgeber macht sowas in meinen Bereich und bei Bewerbungen hilft es ueberhaupt nicht.

Wissen muss jetzt her, nicht eventuell spaeter.

Bildungspakt....blanker Hohn!!!!

Wenn man sich die SGB Gesetze so durchliesst, so ist der Missbrauch seitens Amt und Arbeitgeber, sowie die Willkuer Tuer und Tor geoeffnet.
Null Unterstuetzung gibt es, weder bei der Vermittlung noch Weiterbildung.
Die SB´s erzaehlen den Arbeitgebern sogar alles, was die ueber einen wissen oder zu wissen glauben.
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20.01.2010 13:06 Uhr von bigpapa
 
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und wo ist die News. Als ich vor ca 20 Jahren Arbeitslos war, wurde ich weil ich mich für EDV Intressiere, in einen Kurs des Arbeitsamtes "Grundlagen der EDV" geschickt. Dauer 3 Monate.

Nach den ich den Lehrer nach 30 Min an den Rande seines Wissens gebracht habe, durfte ich den Rest des Lehrgangs an einen der PC´s weiter an meiner Videosoftware coden.
Ich musste selbstverständlich die Prüfungen mitmachen, die ich mit 1+ bestanden habe. Die haben in den Kurs sogar Grundlagen der Basic-Programmierung und Festplattenstrukturen vermittelt. Und das an Leute die nicht mal den Einschaltknopf am PC finden.

Ich erkläre das deshalb weil ich bei Vorgespräch meinen Arbeitsberater gefragt habe, ob ich diesen Mist mir schenken kann, und er mir daraufhin die Streichung meiner Arbeitslosenhilfe angedroht hat. Und das Unterhaltsgeld eh ein bischen mehr war, hab ich halt die 3 Monate da abgesessen.

Was die Geschichte mit der News zu tun hat. Sie beweist eigendlich in meinen Augen nur das die News keine News ist, sondern eine historische Dokumentation . :)

Gruß

BIGPAPA

p.s: ich arbeite jetzt seit über 16 Jahren für eine Firma wo ich mir den Job auf Grund meiner EDV-Kenntnisse selbst besorgt habe.
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20.01.2010 13:16 Uhr von megamanxxl
 
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ich durfte garnicht hey;)

ich durfte garkein kurs machen, obwohl ich ständig angebote vorgelegt habe!
dann hab ich mich (mal weider) selber um ein praktikum bemüht, welches ich dann aber nich mehr machen durfte, weil das keine aussicht auf eine sozialversicherungspflichtige beschäftigung hat! müsste mich selbstständig machen.(immobilienmakler) Anstatt, dass ich schnuppern konnte, haben die mich in ein anderes praktikum gesteckt als maßnahme!!! ich war dann morgens um 7:45uhr da und abends um 23:45uhr durft ich nach hause fahren!!! das sollte ich 3 wochen so machen *lol* naja, kam mir da leicht ausgenutzt vor!? work 16 hours for free!!!!!! zudem völlig falsche berufswahl^^ außer rumstehen und zugucken war da nich - tolle wurst!

so is das;)

zu beginn meiner arbeitslosigkeit MUSSTE ich eine liste führen, wo die sehen konnten,wo ich mich beworben hab ;D hab die dann am selben abend noch eingeworfen - man findet ja viele angebote online...
welche auch zu 99% leiharbeitsfirmen sind!

gruß
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20.01.2010 13:17 Uhr von journalist2010
 
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NA UND ? ändern tut sich doch eh nichts ...es wird höchstens schlimmer ..ist doch eh alles gewollt
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20.01.2010 13:56 Uhr von Nailah
 
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lol: Das erinnert mich an meinen Termin bei der "Berufsberaterin" vom Arbeitsamt.
Ich kam pünktlich (sie nicht), hatte alle Unterlagen (bisherige Bewerbungsunterlagen) dabei und alles schön in einer Mappe, weil es eigentlich hieß, sie würde sich das mal ansehen und mir Tipps geben etc.

Der Termin lief dann so:
Sie bezeichnete mich als introvertiert, weil ich ihr, als ich draußen saß, nicht sagte, wer ich sei und dass ich einen Termin hätte. Das hat sie mir dann auch die ganzen 20 Minuten vorgekaut, wobei ich nicht weiss, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
Dann wollte sie wissen, was ich mir vorstellen kann, hab ich ihr alles erzählt und das Ende vom Lied war, dass sie mir sagte "Ich soll halt mal was tun und die Firmen ansprechen" (HAHAHAHA), dann klappt das auch. Dann hat sie mir noch Stellenangebote aus der JOBBÖRSE ausgedruckt, die ich selbst schon längst gefunden habe, bzw. die vollkommen veraltet waren.

Die Frau hat mir 20 Minuten meiner kostbaren Lebenszeit gestohlen, mich fast schon beleidigt, mir Dinge erzählt und mitgegeben, die ich schon läääääängst selbst wusste und dafür bekommt die blöde ******* auch noch Gehalt.
Nutzloses Gesindel!
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20.01.2010 14:13 Uhr von Maverick Zero
 
+11 | -0
 
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Eigene Erfahrung: Meine Freundin ist vorrübergehend arbeitslos geworden.
Vom Arbeitsamt wurde sie dann in eine dieser tollen Maßnahmen gesteckt, 3x die Woche in so einen dämlichen Kurs, in denen sie sich auf eine neue Arbeitsstelle vorbereiten könnte / wie man seine Chancen am Arbeitsmarkt erhöht / etc.
Die Tatsache dass sie schon etwas konkretes in Aussicht hatte war dabei natürlich egal.

Also, was wird ihr in diesen ach so tollen Kursen beigebracht?
- Im Bewerbungsgespräch sollte man saubere und angemessene Klamotten tragen
- Handy im Bewerbungsgespräch nicht nutzen
- Man muss arbeiten um Geld zu verdienen. Man muss selbst in Aktion treten
- Bewerbungen sollten frei von Rechtschreibfehlern sein und müssen an den Betrieb gerichtet sein, bei dem man sich bewerben will.
- Im Lebenslauf und Bewerbungsschreiben haben Formulierungen Marke "ey krass alda ... " nichts verloren
- Im Telefongespräch langsam und deutlich deutsch sprechen
- Der Computer: "Das ist die Maus, das ist die Tastatur. Da ist das A, hier ist das B..." - Für eine gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, die auf der Tastatur mehr Anschläge packt, als El Quaida in einem ganzen Jahrzehnt... bisschen arg lächerlich.

Im Übrigen werden die Teilnehmer dieser Kurse dazu "gezwungen", Bewerbungen zu schreiben. Ja.. "gezwungen". Wer sich weigert, der wird beim Arbeitsamt gemeldet, weil er sich nicht um eine Ausbildungsstelle bemüht. Diese Bewerbungen müssen auf den Rechnern im Kursraum geschrieben werden, können nur schwarz-weiss mit Uraltdruckern auf fast-öko-Papier gedruckt werden. Bilder können beim Hauseigenen Fotograf zu Wucherpreisen hinzugefügt werden.
Dass die privat zu hause mit gutem Equippment erstellten Bewerbungen um drei Dimensionen besser sind ist aber wieder egal.

Das ganze geht immer so weiter. Das ist keine Förderungsmaßnahme, das ist Kindergarten für Gehirnamputierte. Klar, meine Freundin fliegt so aus der Arbeitslosenstatistik heraus. Allerdings bringen diese Kurse niemandem etwas. Meine Freundin lernt nichts, verdummt sogar eher bei dem Schwachsinn der dort verzapft wird, die Kurse kosten den Staat nur unnötig Geld und obendrein
erhöhen sie nirgendwo die Chancen eine Arbeitsstelle zu finden.


Weigert man sich aber diesen Mist mitzumachen (ja, die Zeit könnte man auch anderweitig gut nutzen. z.B. Volkshochschulkurse die WIRKLICH etwas bringen), dann hagelt es Sperrzeiten, Entziehung von Unterstützungsmitteln, und und und...

Hier geht es schon lange nicht mehr darum, den Menschen zu helfen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu vermitteln oder Schulungen anzubieten. Hier geht es nur noch darum, die monatlichen Zahlen so schön wie möglich darstellen zu können, so dass sich die Verantwortlichen in ihrem eigenen Licht sonnen können und zu sagen "ja, wir haben es geschafft"...


PS: Und dann fragt noch der Kursleiter dreist, warum sie nicht im Lebenslauf angibt, bei dieser Maßnahme mitgemacht zu haben....
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20.01.2010 14:30 Uhr von httpkiller
 
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Hauptsache der Bürger ist aus der Arbeislosen Statistik raus. Ob das jetzt mit einem Job geschieht oder mit anderen Tricks ist der Agentur für Arbeit egal.

Ich hoffe ich komme nie in die Situation das ich der Willkür dieses inkompetenten Haufens ausgesetzt bin.

[ nachträglich editiert von httpkiller ]
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20.01.2010 14:56 Uhr von zanzarah
 
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@bigpapa: sei doch froh dass du vor 20 jahren basic programmierung hattest, ich hatte sie vor 2 jahren! 1 jahr lang programmierung an einem staatlichen berufschulzentrum eine staatsabgesegnete schulische ausbildung! 1 jahr lang haben wir qbasic programmierung gelernt... wo will man das heute noch anwenden? im museum ? das hat aber dort niemand gejuckt und das war eine ausbildung mit der die jugendlichen danach arbeiten sollen.... und da wundert man sich warum die jugendlichen keine perspektive in dem land mehr haben ist doch alles super wa???? ein kumpel von mir ist seit dem sommer arbeitslos, er hat jahrelang im edelstahlwerk gearbeitet, was macht er jetzt? am arbeitsamt nur angebote von leihfirmen die nix sind höchstens 6 euro die stunde wo er früher tariflich um die 1700 netto gekriegt hat... und dazu kommt noch nedmal den 6 euro job kriegt er die meinen alle die melden sich wenns mal was gibt.... jetzt ist er in eine maßnahme von arbeitsamt gesteckt worden... 3 monate nix tuen man kommt hin und es wird einem erzählt wie mann den sich bei der arbeit verhalten sollte. das war einmal, die sonstige zeit wird am rechner verbracht wo man sich ein job suchen soll... WAS SOLL DIE VERDAMMTE SCHEISSE??? ihr wisst echt nicht wieviel wut es sich langsam in den menschen ansammelt, das ist doch gedehmütigung vom feinsten!!! ihr blöden *******************

ps: mein kumpel geht nimmer hin und holt sich jedes mal ein krankenschein weil es sinnlos ist aber das amt hat doch erreicht was die wollten, aus der arbeitslosenstatistik isser ja raus da - krank....

[ nachträglich editiert von zanzarah ]
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20.01.2010 15:56 Uhr von Genitalboy
 
+2 | -4
 
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nach meiner Ausbildung habe ich mich arbeitslos gemeldet, wie es auf diversen Quellen geraten wird.

Ich hatte eine sehr freundliche Mitarbeiterin und mich selbst um meine Bewerbungen gekümmert.

Nach neun Bewerbungen und neun Zusagen hatte ich einen Job.
Das ganze dauerte 3 Wochen.

Ich habe meine Ausbildung dafür genutzt, Zertifikate zu machen und mich weiter zu bilden.

Mir ist bewusst, dass das allgemein nicht einfach ist, aber Tatsache ist auch, dass man sich als Arbeitsloser nicht auf´s Arbeitsamt verlassen darf.

Machen vermutlich Viele.
(Viele natürlich auch wieder nicht)
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20.01.2010 17:10 Uhr von Sobel
 
+3 | -0
 
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@Genitalboy: Wie konntest du Dir denn Weiterbildungen und Zertifikate leisten? Also ich wollte auch eine Weiterbildung im IT Bereich machen, leider gab es da ein Problem. Später bemerkte plötzlich die "kompetente" Mitarbeiterin des A-Amtes , dass die Weiterbildung schon ein halbes Jahr läuft. Leider war das auch noch die Letzte in diesem Bereich. Ganze 5000 Euro hätte diese gekostet. Selber hätte ich sie niemals bezahlen können.

Dann kommt es noch darauf an, was du für einen Beruf gelernt hast. Also neun Bewerbungen , dazu alles Zusagen, ist schon sehr merkwürdig und unglaubwürdig. Erzähl doch mal, was für einen Beruf du ausübst Genitalboy. I
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20.01.2010 17:32 Uhr von TeleMaster
 
+3 | -0
 
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...wirklich traurig sowas. Und da einige meiner Freunde ebenfalls ihre Sorgen mit dem Amt berichten, kann ich im Grunde nur bestätigen, was ich hier in der News lese.

Aber wie mit allem... Der Deutsche nimmt das zur Kenntnis, ist vollkommen entrüstet, die Stammtischgespräche haben kaum noch andere Themen und am Ende wird es wie in den letzten 10 Jahren runtergeschluckt, natürlich immer mit dem gleichen Argument, man kann ja eh nichts ändern. Ja das stimmt, solange man gar nicht wählen geht oder doch nur wieder schwarz, rot, grün und gelb, solange wird es ewig so weitergehen.
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20.01.2010 18:05 Uhr von Leeson
 
+3 | -0
 
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Wenn ich mir die Leute da anschaue: ist es auch kein Wunder das sowas vorkommt.
Viele scheinen einfach kein Bock darauf zu haben ihre Arbeit gewissenhaft durchzuführen.

Ich will nicht alle über einen Kamm scheren aber da stehen die gerne mal aufm Flur rum und trinken Kaffee beim Schwatzen oder telefonieren mit der Familie wärend man schon 10min. vor der Tür wartet.
Oder die sind zu blöd um einen Brief an eine Kollegin des Nachbarbüros weiter zureichen.
Es gibt auch viele die überhauptnicht auf ihr Außeres achten , mit fettigen Haaren und Schweißgeruch im viel zu heißen Büro sitzen.

Solchen Leuten vertraut man dann seine Finanzen und sein Leben an.
pffff
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20.01.2010 18:36 Uhr von megamanxxl
 
+2 | -0
 
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@ Leeson: ich hatte auch mal so nen dicken menschen da sitzen^^ ok... aber dass er noch fettige haare hatte(die paar,die noch aufm kopf waren) und dann so abgebrochene gelb-schwarze zähne...
und der hat gestunken.... boah
unfreundlich sowieso^^
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20.01.2010 19:41 Uhr von djskynet
 
+1 | -0
 
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das ist wohl war. ich kenne das auch.. brauchst eine umschulung, weil du deinen alten beruf nicht mehr weiter ausueben kannst und am ende, bekommst du es nicht... aber wenn man wirklich gute argumente liefern kann, sieht die sachen vielleicht dann schon anders aus.
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20.01.2010 19:45 Uhr von BuNnibuB
 
+4 | -2
 
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warum? lassen sich Arbeitslose auch alles gefallen, verstehe ich sowieso nicht.In anderen Ländern formieren sich die Betroffenen und demonstrieren gegen Unrecht, nur hier in DE da wird nicht aufgemuckt- wen wundert es da, dass alles immer schlimmer wird.

Ein Volk von Duckmäusern!
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20.01.2010 20:03 Uhr von Nailah
 
+5 | -0
 
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pff: Ja hauptsache mal "Geht doch demonstrieren!" schreien. Wenn man selbst nicht in dieser Situation ist und auch nie war, lässt sich das leicht sagen.
Man muss sich als Arbeitsloser ja alles gefallen lassen, weil die einem sonst sofort die Bezüge kürzen oder gleich ganz einstellen, wenn man nicht tut, wie einem befohlen.
Was soll man da groß tun? Amoklauf im nächsten Arbeitsamt?
Demonstrieren bringt sowieso nichts...das ist dann n Monat in den Medien und verschwindet wieder im Nirvana, weil es die Politik eh nicht interessiert.

Bananenrepublik Deutschland sag ich da nur.
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20.01.2010 20:17 Uhr von megamanxxl
 
+2 | -1
 
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umschulung wird nicht finanziert! es wird nur die erste ausbildung unterstützt! wobei es auch ne art ausbildung wäre und man ja azubi-gehalt bekommt! man bekommt dafür dann keine zuschüsse etc.

ich bin zb elektroniker! wer sich damit auskennt, weiß, dass es wenig mit einem elektroinstallateuer zu tun hat! jedes mal bei einem vorstellungsgespräch einer leiharbeitsfirma muss ich den unterscheid erklären, sowie beim AA oder ARGE ^^
deswegen wäre für mich ne umschulung sinnvoll, nich gerade zum installateuer, wiel das wäre einschritt zurück^^

demonstrieren? ja... wie men vorredner schon sagte, läuft man gefahr ,dass das AG1-geld gestrichen wird!

gruß
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20.01.2010 20:29 Uhr von Totoline
 
+4 | -1
 
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So ists halt: Ich kenne das auch.
Zwangsmaßnahme 1: Bewerbungstraining
2: Bewerbungstraining bei einem anderen Anbieter, der alles von dem vorherigen Kurs in Frage stellt, weil nur sein Training toll ist und einen weiter bringt

Eigeninitiative:
Bei mir ein Fernstudium (Eigenfinanzierung von H4 - aber ich habe es durchgezogen) - hat die nicht die Bohne interessiert.
Ich sollte doch lieber einen LKW Führerschein machen, weil es den Speditionen ja so Gut geht oder einen Schein zum Führen von Baumaschinen....Also 1/Jahr arbeiten und dann wieder ein 1/2 Jahr von diesem bek***ten Amt abhängig bleiben, damit man bloß nicht weiter kommt.
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21.01.2010 00:12 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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IT Techniker im Anfänger Kurs DAS kenne auch Vor fast 6 Jahren wurde ich auch mal in so eine Maßnahme gesteckt... IBB Bewerbungstraining mit Computer Kurs....
Ich ging ein vor langeweile. Nach 1 Std und einigen Korrekturen ihres Wissens... meinerseits hatte ich meine IT Dozentin ebenfalls an den Rand der Verzweifelung gebracht... habe dann bei der Weiterbildungsfirma mit deren Administrator die Rechner gewartet/Repariert und deren Telefonanlage neu programmiert... und den anderen Teilnehmern als "Hilfs Dozent" die Windows XP Welt näher gebracht... Sonst wäre ich in den 3 Monaten definitv wg. unterforderung Amok gelaufen ....

mfg
tuvok_
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21.01.2010 21:42 Uhr von opheltes
 
+0 | -0
 
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@all: Das Arbeitsamt kann keine Leute vermitteln, sondern nur verwalten. Das ist der Beweis der Statistik vor und nach den Wahlen. Und wenn die Maßnahmen nicht zielgerecht eingesetzt werden, nützen auch die Steuersenkungen nicht oder politsche Wechsel.

Die in der Agentur müssen Fachleute sein, dazu gehört ebenfalls Psychologie, um sich aufrecht zu halten, wenn jemand durchdreht und keine Arbeit hat und nicht gleich den Sicherheitsdienst rufen und dann noch die Leistung gekürzt werden. Es gibt viele Beispiele die ich hier ja auch lese.

Ich möchte damit sagen, es liegt immer noch an der Bildung.


Die Zeit läuft Deutschland...

[ nachträglich editiert von opheltes ]

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