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Viele Hotels geben Senkung der Mehrwertsteuer nicht an ihre Gäste weiter

Seit dem 1. Januar gilt für Hotels eine verminderte Mehrwertsteuer von nur noch sieben Prozent. Doch nur 7,4 Prozent der Hotels haben auch die Preise gesenkt, wie die Verbraucherzentrale des Bundesverbandes mitteilte.

In Stichproben wurde sogar festgestellt, das fast 14 Prozent die Preise erhöht haben. Dass nicht alle Hoteliers die Einsparungen weitergeben wollten, wurde schon in einer Umfrage unter 6.000 Hotels im letzten Jahr deutlich. Hiernach wollten nur 20 Prozent die Preise senken.

Andere wollten mit der Ersparnis Mitarbeiter schulen lassen oder Modernisierungsmaßnahmen einleiten.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hotel, Gast, Mehrwertsteuer, Senkung
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2010 10:52 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+15 | -2
 
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Die müssen das Geld für die Spende an die FDP: sammeln... ;)
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20.01.2010 10:57 Uhr von 08_15
 
+2 | -0
 
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wen wundert das? (kwt): kwt
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20.01.2010 11:00 Uhr von neWoutsider
 
+5 | -3
 
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ihr empfindet Mitarbeiterschulung und Modernisierungsmaßnahmen nicht als weitergeben an die Gäste!?
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20.01.2010 11:11 Uhr von artefaktum
 
+11 | -0
 
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Die Sache ist ja sogar noch bekloppter da die meisten Hotels ihre Preise trotz Umsatzsteuersenkung beibehalten wollen, müssen sie die Nettopreise erhöhen um die Bruttopreise auf gleichem Niveau halten zu können. Uninteressant für Urlauber, ärgerlich für Geschäftsreisende, die ja nur die Nettopreise zahlen, für die wird´s jetzt teurer.

Hat wohl unsere Partei mit der "größten Wirtschaftskompetenz" (O-Ton FDP) so nicht kommen sehen. ;-)
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20.01.2010 11:20 Uhr von 08_15
 
+1 | -5
 
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neWoutsider: ich hasse zwar Buchhaltung und muss sie leider machen, aber solch Posten kann ich abschreiben und zahle nichts! Kann ich aus NICHTS nun noch Gewinn erwirtschaften?

Mache ich was falsch um nicht in Dein Weltbild zu passen?

Ich benötige nun Deine kompetente Hilfe, DRINGEND!

Hier geht es um Abschreibungen der Firmen und um Umsatzsteuersenkung ... bitte, verschone mich mit Deiner Unwissenheit.
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20.01.2010 11:31 Uhr von patjaselm
 
+1 | -1
 
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@08_15: Vielleicht hättest du dir nochmals Gedanken machen sollen, bevor du Woutsider Unwissenheit vorwirfst ...

Es bleiben den Hotels ja mehr Nettoeinnahmen, ergo könnten diese mögliche höhere Ausgaben für Belegschafts-Weiterbildung decken.

Ich schreibe bewusst "könnten" - denn tatsächlich stattfinden wird das sowieo nicht ;-) ...
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20.01.2010 11:50 Uhr von instru14
 
+1 | -0
 
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Viele Hotels Westerwelle freut sich über zahlreiche Spenden!
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20.01.2010 12:18 Uhr von 08_15
 
+1 | -0
 
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sorry patjaselm: warum die Kritik, wenn auch Du selbst sagst das es nicht beim Endverbraucher ankommt.

Ergo stimmt meine Aussage.
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20.01.2010 12:55 Uhr von halloechen
 
+3 | -0
 
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haha! Wen wundert es? DAS war ja auch nicht Sinn und Zweck der Übung... Sinn und Zweck war es, den reichen Hoteliers noch mehr Geld in den Rachen zu schieben.
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20.01.2010 12:58 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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Na das ja mal: ne Überraschung.
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20.01.2010 13:37 Uhr von Pro-Contra
 
+1 | -0
 
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Das Ziel der Senkung war bestimmt nicht, die Preise für die Gäste zu drücken!
Wär ja gelacht...
Der gelbe Guido z.B. kennt das Ziel... fragt den mal!

Lobby hier, Lobby da... die richtig schwarzen Schafe unter den Hotels müssten an den Pranger!
Wenn modernisiert wird oder Mitarbeiter geschult werden, dann finde ich das richtig, aber die meißten Chefs werden nur noch mehr abkassieren! -.-
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20.01.2010 15:22 Uhr von esopherah
 
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das war ja auch nicht zur weitergabe: die hotels hätten das gar nicht nötig.
Durch moderne skalvenarbeit zu 1,90€ die stunde können die gut leben, aber die armen miliadärsfamilien brauch mehr geld um die politik schmieren zu können....
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20.01.2010 15:25 Uhr von esopherah
 
+1 | -0
 
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@neWoutsider: lol mitarbeiterschulungen und modernisierungsmasnahmen.
Was träumst du denn nachts? wer seine mitarbeiter so ausbeutet wie diese branche, der stellt auch nur ungelerntes minderqualifiziertes personal ein, das wird dann auch ganz bestimmt geschult....
Und ja wow, modernisierungsmassnahmen, als wären die nicht alle samt von der steuer absetzbar...
Geh weiter dein hotel leiten...
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21.01.2010 02:38 Uhr von neWoutsider
 
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@esopherah & 08_15: @esopherah:
Wenn du es mir vorher kaufst, leite ich es gerne, esopherah. ;) Ich habe was die Hotelbranche angeht leider nicht viel Wissen, aber von der Ausbeuterei habe ich leider auch schon mehrfach gehört. Und dennoch blendest du dabei aus das es auch Positionen in Hotels gibt für die qualifiziertes Personal nötig ist. Da arbeiten nicht zu 100% "Zimmermädchen" ;)

@08_15:
Um abschreiben zu können, muss ein Unternehmen vorher investiert haben. Und das ist der Punkt ab dem du die BWL verlassen musst und auf VWL umschalten musst. WENN investiert wird, bedeutet das auch bezahlte Handwerker und gekauftes Material. Also mehrere Unternehmen die durch gesteigerten Absatz von Waren und Dienstleistungen mehr erwirtschaften und Arbeitsplätze erhalten + mehr Steuern zahlen. Das Hotel tritt also auch als Konsument auf. Mal abgesehen davon das jedes Unternehmen Abschreibungen tätigt und sie auf den Wertverlust(Wertminderung durch Verschleiß/Abnutzung) des Gutes zurückzuführen sind.
Die Investition wird getätigt um daraus mehr Gewinn durch Preiserhöhung zu schlagen. Nach Modernisierungen werden nun einmal Preise erhöht, um die Investition wieder hereinzubekommen. Und zu dem NICHTS, solltest du wenn du in der Buchhaltung arbeitest eigentlich wissen das man Abschreibungen als Kosten/Betriebsausgaben bucht, die den zu versteuernden Gewinn mindern. Dadurch erhalten Unternehmen Anreiz zu Investitionen, die wie bereits erläutert dazu führen das Unternehmen als Konsumenten auf dem Markt auftreten und dem Staat Steuern einbringen.

Entschuldige bitte meine Inkompetenz. Leider habe ich auf dem Fachgymnasium Wirtschaft bisher nur den theoretischen Teil des Fachabiturs erreicht, weil ich die 13. Klasse jetzt aus gesundheitlichen Gründen wiederholen muss. ;)

Modernisierung ist auch nur eine Verbesserung der Produktqualität. Bei gleichem Preis für den Endkunden zahlt man also das selbe Geld für ein besseres Produkt. Das ist gleichzusetzen mit Preissenkung. Das Problem ist nur das uns die Hotels gut genug sind und wir lieber eine Preissenkung hätten. und es den Hoteliers natürlich um Gewinnmaximierung geht. Das ist keine Parteifrage, sondern eine Systemfrage. Das ist nun mal erfolgreicher Kapitalismus.
Deswegen bin ich genau so wie du davon überzeugt, das es darauf hinausläuft dem Kunden noch mehr Geld aus der Tasche zu holen. Und dennoch bleibt es stinknormaler Kapitalismus.
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27.01.2010 08:45 Uhr von 08_15
 
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Hotels sind, wie alle Unternehmen: daher Vorsteuerabzugsberechtigt.

Ob nu 14%, oder 7%. Sie können jede Investition sofort absetzen. Netto bleibt dann das selbe.

Hier geht es um Gewinnmaximierung, nichts anderes.
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30.01.2010 14:00 Uhr von neWoutsider
 
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Das: ist immer noch nur die betriebswirtschaftliche Perspektive. Und was du investierst, musst du erstmal haben und bereit dazu sein es zu investieren. Natürlich geht es um Gewinnmaximierung. Ich habe auch gar nichts anderes erläutert, aber du blendest dabei vollkommen die volkswirtschaftliche Perspektive aus und darum geht es bei Steuersenkungen primär. Logisch profitieren die Unternehmer. Müssen sie aber ja auch für Wirtschaftswachstum. Die Absicht war Wachstum durch Steuersenkung und nicht wirklich Preissenkung für Konsumenten. Davon wurde nur ausgegangen. Bah! Jetzt verteidige ich den Blödsinn hier auch noch! Um es mal ins richtige Licht zu rücken: Die Aktion bringt trotzdem zu wenig und es gibt X bessere Maßnahmen die man ergreifen sollte. zB einfach mal Geld auf die Konsumenten verteilen und dem Markt die Chance geben die Wirtschaft wieder zu dynamisieren. Das Geld wäre innerhalb von 5 Jahren durch Neueinsatz und Versteuerung wieder drin und Arbeitsplätze wären auch erhalten/geschaffen.

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