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Warum Asiaten schneller betrunken sind als Europäer

Asiaten sagt man nach, sie würden keinen Alkohol vertragen und sehr schnell betrunken sein. Was wie ein billiges Vorurteil klingt, ist nun wissenschaftlich begründet. Diese Alkoholunverträglichkeit ist auf einen Schutzmechanismus aus der früheren Entwicklungsgeschichte des Menschen begründet.

Die Unfähigkeit des Körpers vieler Asiaten scheint auf damalige Gewohnheiten der Ernährung zurückzuführen zu sein. Die Forscher glauben, dass mit Einführung des Ackerbaus in China und der damaligen damit verbundenen Haltbarkeitsmachung des Reises mit Hefepilzen diese Unverträglichkeit entstand.

Durch diese Art der Konservierung entstand Alkohol, da der Reis begann zu gären. Und um somit den Asiaten vor zu viel Alkohol zu schützen, bescherte die Evolution ihnen diesen Schutzmechanismus.


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WebReporter: FirstDarkchild
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Alkohol, Europäer, Asiate, Verträglichkeit
Quelle: www.wissenschaft.de

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20.01.2010 06:55 Uhr von Mecando
 
+20 | -9
 
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Weniger Zufällig, vielmehr gewollt? Falls das eine Anspielung auf Intelligent Design sein soll...
Wenn man sich vor Augen führt wie z.B. Hornhaut entsteht, oder ´Abhärtung´, dann erklärt das simpel wie es sich bei den Asiaten so entwickelt hat.
Nix von gewollt oder zielgerichtet, eher Aktion und Reaktion.
Der Körper wird durch Alkohol geschädigt und reagiert darauf in dem er weniger zulässt. Über Generationen hinweg vererbt sich der Kram. Das nennt man ganz simpel Evolution.
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20.01.2010 07:17 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
+30 | -4
 
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Ich liebe es sowas zu lesen und mir dann stundenlang den Kopf daran zu zerbrechen, worin die sagenumwobene "Trinkfestigkeit" russischer Staatsangehöriger begründet sein könnte.

Sind das etwa die Abstinenzler von Morgen?

Und ist die ebenfalls sagenumwobene Fettleibigkeit Nordamerikaner, wenn man diesen "Evolutionsansatz" weiterspinnt, auch nur eine Vorstufe einer Nation von "Supermodels"?

Oder anders ausgedrückt: ist Blödheit die Vorstufe von Intelligenz...
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20.01.2010 07:37 Uhr von DerRazor
 
+12 | -3
 
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boah: Das ist doch keine News mehr schon gar nicht, wenn es in den letzten zwei Jahren schon hundert mal von dem Rotz Gallilieo - Unnützes Wissen für Idioten - durch Pro7 ausgestrahlt wurde.
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20.01.2010 07:46 Uhr von FirstDarkchild
 
+9 | -3
 
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Zum einen: ist es richtig das die Aussage "Asiaten vertragen keinen Alkohol" nichts neues ist. Und auch das Gallileo das pseudowissenschaftliche Magazin auch schon darüber berichtet hat.
Aber es war in allen Berichten und Aussagen zu dem Thema immer nur die Rede davon das den Asiaten ein Enzym fehle welches es ermöglicht Alkohol abzubauen und das daher Magenkrämpfe und Übelkeit so wie verschwommene Sicht ausgelöst werden. Neu ist aber die Theorie warum es denn dazu gekommen ist. Und zwar durch die Nutzung von Reis als Nahrungsmittel, welcher mit Hefepilzen konserviert wurde und das genau dieser Umstand dazu geführt hat das im laufe der Evolution dieses Enzym den Asiaten verloren ging.

[ nachträglich editiert von FirstDarkchild ]
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20.01.2010 08:30 Uhr von wordbux
 
+14 | -1
 
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Warum Asiaten schneller betrunken sind: Weil sie nicht jeden Tag üben.
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20.01.2010 08:38 Uhr von Pssy
 
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@FirstDarkchild: "Neu ist aber die Theorie..." Wie du schon richtig geschrieben hast, ist das nur eine Theorie und darum keine News wert.
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20.01.2010 09:10 Uhr von FirstDarkchild
 
+6 | -2
 
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Dann war: also auch seinerzeit der Bericht über die Relativitäts-Theorie oder dieser humbug über die Evolutions-Theorie, sowie in der neuzeit die String-Theorie keine News wert ?

Schon interessant.

Was in meinen Augen keine News wert ist, sind Informationen über Big Brother, DSDS und seine Kandidaten. Die grosse Masse scheint dies aber auch anders zu sehen.

[ nachträglich editiert von FirstDarkchild ]
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20.01.2010 09:38 Uhr von das_opimon
 
+3 | -1
 
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@Checker / Autor: Der Begriff "gehren" ist falsch!
Es kommt von der GÄRUNG, womit das zugehörige Verb "gären" heißt!
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20.01.2010 09:47 Uhr von pentam
 
+7 | -0
 
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News & Evolution: Sorry, aber wenn ich die News incl. Autorenkommentar lese, dreht sich bei mir der Magen um. Da hat jemand weder den letzten Absatz Quelle noch die Evolution verstanden.

Die Evolution ist _nie_ zielgerichtet! Wie auch schon im letzten Absatz der Quelle steht, ist das ein rein passiver Prozess, der sich über gesteigerten Fortpflanzungserfolg von Gruppen mit in einer speziellen Situation vorteilhaften Eigenschaften steuert.
Aussagen wie "bescherte die Evolution ihnen diesen Schutzmechanismus" sind also völlig irreführend. Überhaupt von "Schutzmechanismus" zu sprechen ist schon nicht wirklich sinnvoll, da sich diese Alkoholunverträglichkeit auch als negativ hätte erweisen können, wenn alle Lebensmittel durch Fermentierung haltbar gemacht worden wären und es somit bei den Personen mit dieser Unverträglichkeit vermutlich zu einer Mangelernährung geführt hätte. In dem Fall hätten sich wohl die durchgesetzt, die den Alkohol am besten verarbeiten können.
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20.01.2010 09:58 Uhr von FirstDarkchild
 
+0 | -6
 
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Tolle bemerkung @Pentam: dann lese doch mal bitte hier den Link, die Definition des Begriffes" Evolution" http://de.wikipedia.org/... .

Was den Rechtschreibfehler angeht, da hast Du volkommen recht.

Nur hier zum anwärmen der erste Satz als Zitat:

"Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation."

Und das mit dem Begriff "zielgerichtet" darfst Du im Kommentar nicht so eng sehen. Ausser du bist ein unverbesserlicher Darwinist, der sich keine andere Form der Evolution vorstellen kann.
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20.01.2010 11:03 Uhr von ploeppeldi
 
+7 | -0
 
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@ FirstDarkchild: Also ich kann in pentams Post keinen sachlichen Fehler bezogen der Evolution entdecken.
Dein angebrachtes Zitat steht in keinem Widersatz zu dem vorigen Post.
Ja, Evolution bedeutet Veränderung, aber diese Veränderung ist nicht zielgerichtet und nicht absichtlich herbeigeführt.

Wobei ich hierzu sagen muss: Die Definition von Wiki ist da ein wenig schwammig. Besser wäre : "Evolution ist eine Veränderung [...] über mehrere Generationen."
Denn in einem einzigen Generationswechsel ist die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als ein Individuum ein und die selbe Mutation entwickelt um einiges geringer, als die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt eine Mutation einen Vorteil erbringt. Nicht umsonst hat es mehr als 1Mrd. Jahre vom Einzeller zum Menschen gedauert.

Und @ zielgerichtet:
Wie soll eine andere Form der genetischen Veränderung einer Art von statten gehen, wenn nicht über die zufällige Veränderung der DNA basierend auf zufälligen Mutationen?
Und wie soll die Zelle eine solche gezielte Mutation herbeiführen?
Betrachten wir mal nur die höheren Tiere:
Eine gezielte Mutation könnte nur in den Keimzellen stattfinden.
Diese werden bei weiblichen Individueen bereits in der frühen Ontogenese (beim Menschen: pränatal bis zum Alter von max. 12 Monaten) gebildet. Dies bedeutet, dass eine gezielte Veränderung ausschließlich bei Individueen stattfinden könnte, die vom Leben noch garnichts mitbekommen hat. Wie sollte eine Zelle da eine sinnvolle Mutation durchführen (und wenn etwas zielgerichtet ist, muss es auch sinnvoll sein)?
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20.01.2010 11:20 Uhr von FirstDarkchild
 
+1 | -3
 
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Ich sehe: das in dem Punkt leider etwas anders. Pentam möchte mich groß verbessern und belehren. Dann sollte vorher aber einfach mal geschaut werden, was an welchem Platz steht. Im Artikel wird normal über die Evolution berichtet, er hängt sich dort einfach an dem Begriff "bescherte die Evolution" auf. Weil in diese Aussage etwas hinein interpretiert wird, was dort nicht steht. In diesem Satz steckt in keinster Weise die Behauptung, dass etwas zielgerichtet ist.

Was den Begriff "Zielgerichtet" in meinem Kommentar angeht, da habe ich glaube ich in meinem Posting davor schon gesagt, dass dieser nicht so gemeint war in dem Zusammenhang, sonder einfach nur mal eine Diskussion anregen sollte, was er letztendlich ja auch getan hat.

Versteh mich nicht falsch, ich habe keine Probleme mit Kritik an Artikeln. Doch wenn dann sollte diese aber auch anständig ausformuliert sein, wie es bei Dir der Fall ist ploeppeldi und nicht einfach nur für sich eine Interpretation eines Textes genommen wird und sich dort an Kleinigkeiten festgehalten wird, weil man scheinbar sonst nichts zu sagen hat.

Es ist immer viel schwerer konstruktive Kritik zu äußern als destruktive. Aber ok, das wars hier jetzt von mir zu dem Thema und ich überlasse den anderen das Feld. In diesem Sinne, viel Spaß euch noch.
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20.01.2010 12:39 Uhr von pentam
 
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@FirstDarkchild: Auf die Wiki-Begriffsdefinition von Evolution brauchst du nicht unbedingt verweisen. Diese Definition sagt nämlich nichts über den Mechanismus der Evolution aus.
Ich bin Biologe und da wird im Studium immer wieder großer Wert auf die richtige Ausdrucksweise im Zusammenhang mit der Evolution gelegt. Es ist nun mal ein passiver Prozess und sollte daher auch nicht mit einer Zielstellung beschrieben werden.
Was eine Kritik an der Ausdrucksweise im Bezug auf den zugrunde liegenden Mechanismus mit "unverbesserlicher Darwinist" zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht wirklich.

Und richtig: ich will dich verbessern. Dabei ist das "beschert die Evolution" wie schon geschrieben nur ein Punkt. Auch andere Ausdrücke in der News (z.B. "einen Schutzmechanismus aus der früheren Entwicklungsgeschichte") lassen einen gerichteten Prozess vermuten. Den passiven Mechanismus, den die Quelle im letzten Absatz beschreibt, sucht man in der News vergebens, wäre aber eine wichtige Information.
Ob es nun beabsichtigt ist oder nicht; die Formulierung ist mMn unglücklich gewählt...

[ nachträglich editiert von pentam ]
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20.01.2010 13:39 Uhr von aral
 
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News unlogisch wiedergegeben. Wenn der Körper von Asiaten aufgrund gärenden Reises einen Schutzmechanismus gegen Alkohol (den sie ja weiter zu sich nehmen) entwickelt hätte, müßten die Asiaten Alkohol *besser* vertragen.
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20.01.2010 13:56 Uhr von Nathan.der.Weise
 
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Die Wege der Evolution sind unergründlich man sollte meinen, eine bessere Alkoholverträglichkeit wäre sinnvoller gewesen.
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20.01.2010 17:00 Uhr von Nebelfrost
 
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müsste es nicht eigentlich umgekehrt sein? nämlich dass diese frühgeschichtliche tatsache zu einer größeren verträglichkeit von alkohol führt und nicht zu einer geringeren, da sich ja der körper durch evolution an bestimmte gegebenheit anpasst? bei z.b. milch wars ja auch so und nicht andersrum.
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20.01.2010 17:07 Uhr von bueyuekt
 
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@aral: Kann man aber anderst sehen. Der Körper merkt, dass zuviel
schlecht ist, also geht er mit der Verträglichkeit zurück, damit
der Körper weniger Gift aufnehmen kann und dadurch weniger
Schaden nimmt.

Wenn er mehr Gift aufnehmen könnt wäre der Schaden am
Körper ja höher. Ansonsten würde ja verträglichkeit bedeuten,
dass 1 Liter Wodka, bei manchen Menschen weniger Schädlich
ist als ein Glass Wodka.
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20.01.2010 17:15 Uhr von Nebelfrost
 
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ok, dies wäre natürlich auch ein argument.
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20.01.2010 18:24 Uhr von Slaydom
 
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in Europa wird auch schon seit zig tausend Jahren Alkohol konsumiert...
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20.01.2010 18:43 Uhr von ploeppeldi
 
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@ bueyuekt: Der Haken dabei wäre aber wieder:
Die aktuelle Situation führt zu absolut keiner Veränderung bei der darauffolgenden Generation. Einzig und allein könnte zufällig ein Individuum den Vorteil haben und diesen Vorteil durch die bessere Fitness weitergeben.
Das ist der Widerspruch zur Lamarck´schen Evolutionstheorie, die für folgendes Beispiel sorgt:
Die Blätter an afrikanischen Bäumen wachsen zu hoch, sodass die Giraffe nicht heran kommt, mit der Folge, dass der Nachwuchs dieser Giraffe einen längeren Hals hat.

Der Körper kann zwar sich selbst in gewissen Grenzen regulieren, aber nie sein Erbgut und somit nicht seinen Nachwuchs.
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20.01.2010 19:02 Uhr von pentam
 
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Tendenzen: Bei dem Thema sollte man nicht die Überlegung für ein Individuum anstellen, sondern für eine ganze Population.
Hier handelt es sich außerdem vermutlich nicht um ein Gen, sondern eher um das Zusammenspiel einiger Gene und ihre jeweilige Expressionsraten. Sowas kann von Person zu Person schnell variieren.
Nehmen wir mal den Fall an, das Frauen damals eher einen nüchternen Mann bevorzugt haben, z.B. weil der auf ein Schaf zielen konnte, während die besoffenen sich zwischen den beiden (die sie gesehen haben) nicht entscheiden konnten, und somit ein besserer Jäger war. Oder weil der nüchternere seine Frau nicht verprügelt hat, oder wie auch immer. Daraus resultiert dann, dass sich die Männer mit der geringeren Alkoholverträglichkeit wohl mehr Fortpflanzen konnten und sich somit über zig Generationen diese geringer Verträglichkeit verbreitet hat. Man sollte das Problem also nicht isoliert nur für die Reisfresserei sehen, sondern auch die ganzen Umstände und die Selektion durch die Sexualpartner mit in Betracht ziehen...

Trotzdem ist das Ganze eine reine Spekulation und praktisch nicht zu beweisen...
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20.01.2010 19:10 Uhr von shadow#
 
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Um den Asiaten vor zu viel Alkohol zu schützen So einen Blödsinn hab ich ja noch nie gehört...
Hatte der Reis etwa einen Alkoholgehalt über 5%?
Haben die 2kg davon täglich gegessen?

Wäre die Schlussfolgerung gewesen, dass weniger Essen oder weniger Reis gesünder ist, hätte das durchaus Sinn gemacht - die These aus der Quelle aber ist einfach nur absurd.
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20.01.2010 19:39 Uhr von FirstDarkchild
 
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@pentam: News sind dazu da eine kurze Beschreibung eines Ereignisses oder einer Theorie wieder zu spiegeln mit einem Verweis auf eine Quelle, aus der diese Information stammt. Das habe ich getan. Was dich stört, sind Begrifflichkeiten, was für jemanden der Biologe ist dann auch wichtig ist, weil es ist dein Job und dein Interessengebiet. Was aber bei 95% der anderen Leser nicht der Fall ist, daher geht es darum diese Information interessant und teils informativ zu gestalten um somit lust auf mehr zu machen und die natürliche Neugier der Menschen anzuregen. Sowie eine Diskussion anzureizen.
Ich habe nie gesagt das die Zusatz Infos von dir falsch wären oder Vergleichbares.
Und was Evolution angeht und die Definition hinter diesem Begriff, Du definierst ihn nach momentanem Standard ja auch korrekt, was aber nicht bedeutet das Es stimmt. Ich weiß ich werde gleich wieder von allen Seiten erschlagen mit wilden Sätzen, Definitionen und Voodoo. Aber was ich sagen möchte, wie auch hier schon beschrieben, es ist auch nur eine Theorie, welche nicht komplett bewiesen wurde bis heute, sie liefert lediglich den wahrscheinlichsten Ansatz, den wir zu Zeit haben, bis jemand mal mit etwas besserem kommt. Wie damals die Erde eine Scheibe war und heute ist sie rund, nur als Beispiel.

Und pentam wenn es Dich interessiert dann schau Dir das hier mal an, das ist eine andere Theorie http://www.welt.de/...

Ich will nicht sagen das diese besser oder richtiger ist (wobei richtiger kein wirkliches Wort darstellt als Superlativ). Aber es soll zeigen, dass es in der Wissenschaft mehr als nur die Evolutionstheorie nach Darwin gibt, was auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden sollte. Darwin ist reines Schulwissen, worauf die meisten sich beziehen und natürlich wird dies auch an den Universitäten gelehrt.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich meine nur man sollte offen für Neues sein und nicht wie ein Bürokrat auf alt eingesessene Dinge verweisen, nur weil es das einzige Modell ist, was zurzeit logisch erscheint. Wir sind schon so oft eines Besseren belehrt worden. Auch Newton wurde durch Einstein korrigiert oder "Erweitert, ergänzt", wie auch immer man das jetzt nennen mag.
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20.01.2010 22:23 Uhr von cheetah181
 
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FirstDarkchild: "Aber was ich sagen möchte, wie auch hier schon beschrieben, es ist auch nur eine Theorie, welche nicht komplett bewiesen wurde bis heute, sie liefert lediglich den wahrscheinlichsten Ansatz, den wir zu Zeit haben, bis jemand mal mit etwas besserem kommt. Wie damals die Erde eine Scheibe war und heute ist sie rund, nur als Beispiel."

Das ist nicht dein Ernst oder? Die flache Erde war keine wissenschaftliche Theorie, sondern auf mangelndes Wissen zurückzuführen.
Genauso könnte ich also sagen: Ich will hier nicht die annährend kugelförmige Erde dissen, aber ich glaube sie hat eine ganz andere Form. Wie die aussieht sei mal dahingestellt und Hinweise dafür liefere ich auch nicht. (in Anlehnung an deinen Kommentar)

Dein Link ist keine Alternative zur Evolutionstheorie, sondern dort wird nur die Frage gestellt wie die menschliche Evolution genau ablief.

Deine News finde ich hingegen gut (für SN-Standards), da stören mich auch nicht die wenigen "saloppen" Sätze. Vor allem, weil es für mich neu war, dass die Unverträglichkeit offensichtlich nicht an einer fehlenden, sondern an einer nachträglichen Entwicklung liegt. (wenn man es genauer bedenkt, ist es aber logisch)

Zu deinem Kommentar aber:
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass dafür eine zielgerichtete Entwicklung nötig wäre. In der Quelle steht:

"Wer Alkohol schlechter vertrug, nahm weniger davon zu sich und reduzierte damit das Risiko an alkoholbedingtem Organversagen zu sterben, berichtet das Team um Bing Su von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften."

==> Wer Organversagen hat bekommt weniger/keine Kinder als jemand der keins hat. So setzt sich die Alkoholunverträglichkeit mit der Zeit durch.

Solange eine ungerichtete Evolution alles erklärt gibt es also überhaupt keinen Grund eine wie auch immer gerichtete anzunehmen. Außer natürlich man hätte Anhaltspunkte für eine solche.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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20.01.2010 23:21 Uhr von FirstDarkchild
 
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Der Satz: mit der flachen Erde ist mehr als bildliche Darstellung gemeint um sich die ganze Sache leichter vorstellen zu können, da schon jeder mal davon gehört hat.
Wobei die Menschen zu dieser Zeit, dies für Wissenschaft hielten. Mit der Zeit, die vergeht, ändert sich die Definition einiger Begriffe, was in der Natur der Sache liegt, da neue und zusätzliche Erkenntnisse das Bild erst vervollständigen.

Aber um noch mal ein wenig zu provozieren ;) , schau mal nach in einigen Ländern dieser Welt wird Darwin gar nicht mehr unterrichtet, weil seine Evolutions-Theorie als Humbug und Teufelswerk gilt und in Verbindung dazu wird Darwin in anderen Ländern wie eine Religion bzw. eine Glaubensrichtung behandelt.

Und ich lasse mir einfach die Option offen zwischen den Stühlen zu stehen und mir anzuschauen wer recht hat, denn wenn ich mir in einer Sache ganz sicher bin, dann darin, das der Mensch zum Augenblicklichen Entwicklungszeitpunkt, zwar seine Neugier befriedigt durch Forschung und dergleichen, es in den meisten Bereichen aber immer noch an der Erkenntnis mangelt. Auch die Relativitäts-Theorie gilt als das Non-Plus-Ultra, was ich auch nicht bestreiten würde, aber erst ich glaube 1985 wurden erste Bereiche dieser Theorie zum erstenmal durch Experimente bewiesen.

Und der Artikel enthält jetzt nicht viel des Materieals (ich meine "Planet der Superaffen"). Aber im groben geht es darum das verschiedene Arten von Menschen und anfänglich Menschenaffen existierten. Durch Geschlechtsakte zwischen den Rassen entwickelte sich dann unsere Spezies, wobei dann nicht alle Bereiche unserer Fähigkeiten durch Darwinsche Evolution (also keine Mutation und weiterentwicklung von Zellen) als vielmehr durch Vererbung (also mehr oder weniger nach Mendel) in die Liste unserer Möglichkeiten geraten sind, was aber wieder einen Teil der Evolutions-Theorie betreffen würde, wenn man einfach die Aussage "Das überleben des Stärkeren" zugrunde läge.

Aber ich schau nochmal nach, ich habe da noch irgendwo einige andere Links, wenn ich die nochmal wieder ausgegraben bekomme, dann werde ich das auch hier zur allgemeinen Information (oder auch Erheiterung ;) ) posten.

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