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Die unmenschlichen Methoden beim Schlecker- Konzern

Nach ihrer Wahl in den Betriebsrat bei der Drogeriekette Schlecker, geht es Silvia B. aus Augsburg schlecht. Sie bekam verminderten Lohn, wurde gemobbt. Sie wurde krank, litt an Depressionen, konnte nicht arbeiten. Nach ihrer Rückkehr aus der Arbeitsunfähigkeit wurde sie versetzt.

Diese Filiale schloss kurze Zeit später. Silvia B. wurde entlassen. Inge Ch. wurden gleich zwei Monatslöhne gestrichen, nachdem sie in den Betriebsrat gewählt wurde. Die Methoden bei Schlecker gegen Mitarbeiter sind rigoros. Urlaubsverweigerungen und Gehaltsausfall sind keine Seltenheit.

Corinna S. wartet auf ihre Entlassung, sie bekam sechs Abmahnungen. Ein Grund war eine Spinnenwebe im Keller. Sie hat Angst bei der Arbeit, berichtete sie der "Abendzeitung".


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WebReporter: olaf38
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Entlassung, Konzern, Schlecker, Methode, Abmahnung, Betriebsrat
Quelle: www.abendzeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2010 11:40 Uhr von Klassenfeind
 
+12 | -1
 
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Unglaublich ! Aber kein Einzelfall,es gibt schon Dedekteien,die darauf spezialisiert sind,Arbeitgebern Gründe zu verschaffen,um Arbeiter kündigen zu können !!
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19.01.2010 11:49 Uhr von instru14
 
+8 | -6
 
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Schlecker Na wo ist denn die "liebe" Gewerkschaft? Interessiert wohl nicht !!!!
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19.01.2010 12:14 Uhr von anderschd
 
+2 | -4
 
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Eine böse Ausgeburt: des Kapitalismus. Aber wen wundert es. Alle wollen es billig. Er sorgt dafür.
Wer ist bereit für seie Ware mehr zu bezahlen, wenn es den Löhnen der Mitarbeiter gut tut?
z.b. mit einem Mindestlohn?

[ nachträglich editiert von anderschd ]