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"Betriebsratsverseucht": Jury hat Unwort des Jahres 2009 gewählt

Das Unwort des Jahres 2009 steht fest. Eine Jury unter Leitung des Sprachwissenschaftlers Horst Schlosser, hat sich für den Ausdruck "Betriebsratsverseucht" entschieden.

Beim Unwort des Jahres werden Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache gesucht, die unangemessen sind oder die Menschenwürde verletzten.

Seit 1991 werden die sprachlichen Missgriffe gesucht. Im Jahr 1998 machte die Formulierung "notleidende Banken" das Rennen.


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WebReporter: sina_m
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Wahl, Sprache, Jury, Betriebsrat, Unwort, Unwort des Jahres
Quelle: www.tz-online.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2010 10:41 Uhr von sina_m
 
+2 | -1
 
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Die Unwörter der letzten Jahre: http://www.tz-online.de/...
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19.01.2010 10:44 Uhr von esopherah
 
+11 | -3
 
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nur ein weiteres beispiel: für die verkommenheit der assozialen arbeitgeber in deutschland.
Wo ist die gute alte soziale marktwirtschaft die uns groß und erfolgreich gemacht hat? Geopfert für nimmersatte großunternehmen und Milliardärsfamilien.
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19.01.2010 11:02 Uhr von Travis1
 
+8 | -1
 
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Das: ist ein Paradebeispiel für einen pervertierten Sprachgebrauch in der Politik!

Gib einem völlig asozialen Vorgang einen positiv behafteten Begriff z.B. "Öffnung des Arbeitsmarktes" hört sich besser an als "abschaffung von Arbeitnehmerrechten".
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19.01.2010 11:22 Uhr von inabauer
 
+4 | -0
 
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"Wachstumsbeschleunigungsgesetz": wäre meine wahl gewesen...
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19.01.2010 11:32 Uhr von iamrefused
 
+0 | -1
 
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mein wort des jahres war: HEUCHELEI!!!!
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19.01.2010 11:33 Uhr von Travis1
 
+1 | -0
 
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Ich: hätte "Rettungsschirm" genommen!

Die Abzocke mit einem Rettungsschirm in Verbindung zu bringen erfordert schon kaltschnäutzigkeit!
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19.01.2010 11:53 Uhr von Chaosmaus
 
+3 | -0
 
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"notleidende Banken": war das Unwort 2008 und nicht 1998. 1998 war "sozialverträgliches Frühableben"

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