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Rösler fordert: Arztkosten sollen für alle Versicherten offengelegt werden

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler fordert, dass auch Kassenversicherte demnächst eine Rechnung von ihrem Arzt bekommen, die alle Kosten offen legt. Nach Rösler können die Patienten selbst die Kosten besser kontrollieren als Gesetze und Verordnungen.

Außerdem bekräfigt Rösler seinen Wunsch nach einem Einkommensunabhägigen Krankenkassenbeitrag. Anhand dieser Umstellung soll dann auch der Arbeitgeberanteil wegfallen.

Allerdings lehnt Rösler die Diskussion um eine Priorisierung bestimmter Krankheitsbilder vehement ab.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arzt, Krankheit, Rechnung, Versicherte
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2010 21:31 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -3
 
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Gaaanz Suuuper Idee..!!! Der Arbeitgeberanteil fällt weg und der Arbeitnehmeranteil verdoppelt sich,oder wie...ich fordere Neuwahlen..!..Ironie Off...
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18.01.2010 21:34 Uhr von kommentator3
 
+3 | -0
 
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Tolle Idee: so kann der Arzt nicht einfach abrechnen was er will. Kann ja bisher niemand nachprüfen.

@Klassenfeind
Wieso sollte der Arbeitgeberanteil dadurch wegfallen?
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18.01.2010 21:37 Uhr von xjv8
 
+3 | -0
 
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sehe: ich genauso. Ein wenig Kontrolle kann nicht schaden.
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18.01.2010 21:40 Uhr von Klassenfeind
 
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@komentator3: schau die News an,in der Mitte..!
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18.01.2010 21:43 Uhr von Pils28
 
+2 | -2
 
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Da werden sich viele wundern dass ihr Arztbesuch deutlich billiger war als der Besuch beim Friseur...
und dann fragt man sich, warum man Tausende von Euros an Beiträgen zahlt!

Achja Entwicklung von E-Gesundheitskarten und Impfwahnsinn, will ja auch bezahlt werden. Und verwaltet muss das ganze auch zig mal!
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18.01.2010 21:50 Uhr von kommentator3
 
+2 | -0
 
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@Klassenfeind: News ist hier falsch.
Der Arbeitgeberanteil soll nicht abgeschafft werden.

>>Er sprach sich außerdem dafür aus, die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung einzufrieren.<<

Das ist ein unterschied.

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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18.01.2010 22:00 Uhr von Klassenfeind
 
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hab gerade nochmal in der Quelle nachgelesen...
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18.01.2010 22:07 Uhr von kommentator3
 
+1 | -1
 
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naja: klassische vermutlich absichtlich falsche Hetzt-News halt.
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18.01.2010 22:13 Uhr von 08_15
 
+1 | -2
 
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Wovon bezahlt der Arzt die Mehrkosten? Und den Wegfall der Arbeitgeber-Mehrkosten?

Von den vielen Millionen Beamten die von den Arbeitnehmern bezahlt werden und sogar Privatpatienten sind?

Wäre er doch in Vietnam geblieben und würde mit seinen tollen Ideen sein Land vereinen und glorreich dort seine Idee Umsetzen.

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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19.01.2010 11:17 Uhr von DtSchaeferhund
 
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08_15: "Wovon bezahlt der Arzt die Mehrkosten?"
Die Mehrkosten dürften sich in Grenzen halten und auf Papier, Toner und Druckerverschleiß beschränken. Der Arzt trägt heutzutage ohnbehin jeden Handschlag in seine Praxissoftware ein um dann später seine Abrechnung anhand der Schlüssel zu erstellen, die Patientenrechnung könnte dann auf Knopfdruck, quasi ohne Mehraufwand, erstellt werden. Man sollte es aber bei der "Sammelübermittlung" der Rechnungsdaten an die Abrechnungsstellen belassen und eine Art "Rechnungsfreigabe" durch die Patienten implementieren (evtl. online), da sonst viele Rechnungen liegen blieben, was dann tatsächlich Inkassokosten verursachen würde. Insgesammt ist das sicher Sinnvoll, da man dadurch neben der Kontrolle auch ein Kostenbewusstsaein schafft.
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19.01.2010 11:26 Uhr von 08_15
 
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DTSchaeferhund Porto und Arbeit vergessen: das etwa der Bruttolohn einer MTA ist.

1200 Patienten... ausdrucken... eintüten (Tüte mal 1200 Schreiben ein).. Briefmarke drauf (etwa 600 Euro), Papier, hochleistungsdrucker (die haben i.d. Regel Nadeldrucker)

Ja, klar, ist ja alles nix, nur etwas Toner und Papier
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19.01.2010 11:35 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@08_15: Wofür Porto? Der Brief kann dem Patienten direkt mitgegeben werden! Ein Versand käme nur in Ausnahmefällen in Frage. Und die Arbeit zum Entnehmen eines DIN-A4 Blattes aus dem Drucker sollte sich in Grenzen halten ;)
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19.01.2010 11:55 Uhr von 08_15
 
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@Schaeferhund: Aha, dann soll das Blatt offen an den Patienten gegeben werde, der vielleicht 1x im Jahr kommt.

Die MTA buddelt dann auch beim Arztbesuch mal eben den Zettel aus tausenden heraus und das lagert man auch mal eben die 10 Jahre.

Ich mache ja nur Buchhaltung und zahle meine 10 Kräfte aus. In dem Jahr habe ich 1m Papier in Ringheftern, da ich alles doppelt und dreifach vorhalten muss. 10 Leute und 1 Meter im Jahr, dazu Sonderblätter und Tabellen. Ich bin schlecht im Rechnen, was sind dann 1600 Leute .... wobei da nur 1 Zettel/Quartal anfällt und nicht wie bei mir noch der ganze andere Mist. Warum Rechnen wohl Ärzte über Rechenzentren ab und verschicken nicht selber?

Kannst mal vorbeikommen und bei der Post hier 1600 Briefe eintüten (lose geht nicht, wegen Datenschutz). Warum haben die meisten solcher Firmen wohl automatisierte Briefstraßen, die bei einem einzelnen Kuvert trotzdem schon 2m lang sind und ein kleines Auto in der Anschaffung kosten.

Du tipperst gegen einen ausgebildeten IT-Systemkaufmann der sich grad bestens mit solchen Vorgängen auskennt und nicht selten darüber referiert hat.

Natürlich wird es verschickt, denn das ganze wird extern erledigt und kostet dann etwa 1 Euro pro Patient, pro Quartal.
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19.01.2010 12:14 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@08_15: So blond kann man doch garnicht sein!!! Nochmal, damit auch Du es verstehst:
- Patient betritt die Praxis
- Patient wird behandelt
- Arzt bzw. Assistent gibt die Schlüsselnummern wärend der Behandlung in die Praxissoftware ein (das ist ohnehin die Regel)
- Patient geht an Theke und bekommt von der Schwester die Rechnung in die Hand gedrückt.
- Patient verlässt die Paraxis.


Woher Du die Geschichte mit der Lagerung nimmst, erschließt sich mir nicht!
Du machst einen Fehler, wenn Du meinst, man würde das aktuelle System dafür verwenden. Die Pateientenrechnung könnte direkt generiert werden, quasi parallel zu den Daten für die Abrechnungsstelle.

Du tipperst gegen einen ausgebildeten Softwareentwickler. Dir fehlt einfach die Vorstellungskraft die Prozesse entspr. zu optimieren. Wie oft Du über das aktuelle System referiert hast, spielt keine Rolle, denn darüber reden wir gerade nicht.

[ nachträglich editiert von DtSchaeferhund ]
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19.01.2010 12:25 Uhr von 08_15
 
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So läuft es aber nicht rein, Rechnung, raus ...

Zu schön wäre es und würde Millionen an Kosten sparen, geht aber leider nicht so.

Deine Vision wäre klasse, aber ist nicht zu realisieren, denn es kommen Folgekosten (Überweisung und Labor) die nicht 08:15 erfasst werden können. Das ist nur ein kleiner Punkt warum es nicht so funktionieren kann. Auch werden die Leistungen nicht alle Pauschaliert und am selben Tag erfasst, das ist fast unmöglich.

Ich glaube aber das es unmöglich ist hier und mit Dir eine Diskussion über Rechnungswesen und Ablauforganisation zu führen.

Der Systemkaufmann ist eine Schnittstelle zwischen Anwender und so Entwicklern wie Dir. Wir können Wirtschaftlichkeit berechnen und ich habe noch keinen Entwickler getroffen der wirtschaftlich arbeitet :-D

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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19.01.2010 12:44 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@08_15: "Deine Vision wäre klasse, aber ist nicht zu realisieren, denn es kommen Folgekosten (Überweisung und Labor) die nicht 08:15 erfasst werden können."
Doch, diese kosten können direkt erfasst werden. Laborkosten sind klar geregelt und stehen bei Auftragserteilung schon fest. Im Ürigen müssten die auch nur mit auf die Rechnung, wenn der Arzt das Inkasso fürs Labor übernimmt, dem ist aber nicht so. Hier würden bestenfalls dem Labor Portokosten entstehen. Aber auch das muss nicht sein, wenn der Patient die Rechnung online bei der Rechnungsstelle bestätigen muss und alle Folgekosten unter der gleichen Fallnummer vereinigt wären.

"Auch werden die Leistungen nicht alle Pauschaliert und am selben Tag erfasst, das ist fast unmöglich."
Ich behaupte, es ist bei einem durchschnittlichen Patientenaufkommen unmöglich Leistungen fehlerfrei nachzuerfassen. Ich merke es doch selber, wenn ich einmal nicht sofort meine Stunden den entspr. Projekten zuordne, dass man dies nachträglich nur sehr schwer möglich ist.

"Ich glaube aber das es unmöglich ist hier und mit Dir eine Diskussion über Rechnungswesen und Ablauforganisation zu führen."
Den Ball spiele ich Dir gern wieder zurück... Es ist völlig klar, dass Abläufe modifiziert, bzw. völlig neu implementiert werden müssen, damit das funktioniert, aber es wird funktionieren.

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