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Luxuskreuzfahrtschiff dockte an Privatstrand in Haiti zum "Abfeiern" an

Das Kreuzfahrtschiff "Independence of the Seas" hat seinen planmäßigen Zwischenstopp an einer von der Regierung gemieteten Halbinsel Haitis durchgeführt. Die Passagiere wurden an Land gebracht, um zu feiern, was Grillen, Sonnen und Wassersport umfasst.

Der Privatstrand ist mit einem hohen Zaun gesichert und von einem Sicherheitsdienst bewacht. Das Schiff führte jedoch 40 Paletten Hilfsgüter mit und die Veranstalter wollen alle Einnahmen aus dem Event für die Erdbebenopfer spenden.

Trotzdem war die Entscheidung an Land zu gehen und zu feiern, während einige Kilometer weiter eine der schlimmsten humanitären Katastrophen ist und sich die Leichen in den Straßen stapeln, umstritten und spaltete die Passagiere in zwei Lager. Viele blieben an Bord.


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WebReporter: d-fence
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Luxus, Strand, Haiti, Kreuzfahrtschiff, Feiern
Quelle: www.boingboing.net

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2010 17:21 Uhr von HisDudeness
 
+18 | -24
 
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Geschmacklos sind die Leute, die die Gelegenheit zum "Abfeiern" auch noch wahrnehmen.
Die Veranstalter bringen Hilfsgüter mit und spenden die Partyeinnahmen...
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18.01.2010 17:30 Uhr von DeepForcer
 
+51 | -18
 
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Geschmacklos sind die Leute, die NICHT mit feiern, da dort jeder Cent gebraucht wird und die Einnahmen ja gespendet werden. Wenn die Leute dann aus respekt auf dem schiff bleiben so können sich die haitiander auch nichts davon kaufen....
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18.01.2010 17:49 Uhr von usambara
 
+8 | -9
 
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Gated Communities sind nicht nur die Touristen sondern auch die Bonzen Haitis, die nahezu unbeschadet das Beben überstanden haben.
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18.01.2010 17:54 Uhr von el_padrino
 
+35 | -7
 
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schon krass: kaum passiert eine katastrophe werden alle zum wohltäter. aber vorher,und nachher,interessiert sich kein schwein mehr dafür. aber hauptsache das eigene gewissen beruhigen.
keine ahnung ob ich lachen oder weinen soll.
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18.01.2010 18:10 Uhr von TheEagle92
 
+12 | -6
 
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nun ja: ich hätte da auch net einfach so feiern können ..

während nciht weit weg die leute sterben bzw. rum liegen
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18.01.2010 18:23 Uhr von fridaynight
 
+13 | -5
 
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@usambra: Wie soll man denn das verstehen? Die wäre es also am liebsten wenn alle "Bonzen" tot wären? Nach dem Motto, die haben es verdient?

Gehst Du überhaupt arbeiten? Vermutlich nicht... es gibt durchaus Leute die hart für ihr Geld arbeiten. 12-13 Stunden am Tag und mehr.

Typischer Schubladendenker ohne Eigeninitiative und Fleiß ;)
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18.01.2010 18:29 Uhr von jsbach
 
+5 | -13
 
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Da fältt mir nur eins: Pietät- und Geschmacklos das Benehmen der Passagiere.
Hatte der Kapitän keine andere Insel um auf Reede zu ankern? *kopfschüttel*
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18.01.2010 18:38 Uhr von Severnaya
 
+3 | -20
 
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18.01.2010 19:05 Uhr von HisDudeness
 
+5 | -6
 
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denen die nicht mitfeiern verbietet ja keiner trotzdem Geld zu spenden. Nur finde in so einer Situation das Feiern an sich schon pervers, auch wenn die Einnahmen gespendet werden.
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18.01.2010 20:08 Uhr von rezesion
 
+6 | -3
 
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es kann: doch keiner etwas dafür und die waren bestimmt schon vorher unterwegs
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18.01.2010 20:14 Uhr von lopad
 
+8 | -4
 
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Scheinheiliges Pack den Leuten in Haiti ging es schon vor dem Erdbeben dreckig, jetzt ist es halt nur nochmal um ein vielfaches schlimmer.

Daher ist es so oder so geschmacklos dort zu feiern.

Aber ist ja üblich, das wenn irgendwo etwas schlimmes passiert, auf einmal jeder zum Wohltäter/Menschenfreund mutiert.
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18.01.2010 20:32 Uhr von Pils28
 
+3 | -2
 
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Nichtmal die Hälfte dort hatte genug zu essen! Und das war vor dem Beben und das hat keinen Interssiert!
Allerdings hat die BRD auch laufende Embargos gegen Haiti und das wird auch nicht ohne Grund sein!
Die haben ihr eigenes Land vom reichsten Land der Karibik zum Ärmsten Land der westlichen Hemissphähre herabgewirtschaftet.
Da ist mehr im argen als ein paar eingestärzte Häuser!
Und wenn feierndes Volk denen Geld für humanitäre Zwecke bringt, dann ist Feiern eine absolut gute Sache!
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18.01.2010 21:08 Uhr von jschling
 
+6 | -1
 
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ich tät mich schwer: dort heftig abzufeiern und erwarte auch nicht unbedingt, dass dort Volltrunkene gröhlend am Strand gespielt haben.
Doch wie hier auch steht: sonst wären vom Schiff her keine Hilfsgüter gekommen.
Und was das moralische angeht... glaubt einer, dass am Ballermann die letze Woche über weniger Umsatz gemacht wurde ?
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18.01.2010 22:25 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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Wie sie jetzt alle auf einmal Pseudokorrekt sind.

Würde wahrscheinlich anders aussehen wenn man selber nen halbes Jahr auf so nen Trip spart. Aber von außen ist es immer einfach mit dem Finger zu zeigen.

Vorher hat es auch keinen interessiert was da passiert und es interessiert auch keine Sau was woanders passiert. Aber durch das ganze Beileid wird den Menschen da bestimmt geholfen.
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18.01.2010 22:29 Uhr von kingoftf
 
+2 | -0
 
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der Dom Rep fand doch zur Zeit des Massensterbens eine Segelregatta statt.....
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18.01.2010 23:16 Uhr von aaargh
 
+7 | -0
 
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Golfkrieg wars doch genauso Da wurde hierzulande der Fasching/Karneval größtenteils abgesagt.

Hat den Leuten dort unten ungefähr nix geholfen bzw. hat sie in keinster Weise beeinträchtigt, aber $Dummwähler war von der Mitmenschlichkeit beeindruckt und fand das ganz toll.

Wenns danach ginge, dürften wir nie wieder feiern, sondern den ganzen Tag lang heulend in der Ecke sitzen....
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19.01.2010 00:55 Uhr von jkhulk
 
+0 | -6
 
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ich hätte so ca 100 betroffene auch mit feiern lassen aber mit extra langen scharfen Messern !
ist für mich ganz weit unten ! bekomm das blanke kot...
Ich hoffe nur das solche menschen irgentwann mal den gleichen Horror durch leben , incl. derer die eine Feier inzenieren um Spenden zu bekommen.
Wenn einer Spenden will soll er das ohne gegenleistung machen oder es sein lassen.
Aber auch hier kann man ganz deutlich sehen was es für asseln gibt .

[ nachträglich editiert von jkhulk ]
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19.01.2010 18:32 Uhr von mysteryM
 
+1 | -0
 
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mir: wers und ist das egal.....
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20.01.2010 12:29 Uhr von Hanno63
 
+0 | -1
 
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Heuchler und Unwissende,....!! da ist ein Schiff auf "grosser Seereise", alles genau berechnet Abfahrt , Ankunft bei verschiedenen Orten usw.
Da kommt die Nachricht vom Unglück , das Schiff opfert "einiges" vom eigenen Vorrat (vielleicht im nächsten Hafen nachordern.???) Aber die Reise muss ja weitergehen.
Jedenfalls Routenänderung (muss ja alles passen) die Passagiere haben "alle" teuer bezahlt für "ihre" Reise.
Trotzdem irgendwo an Land , wo "kaum einer" etwas weiss von Erdbeben, meist auch nur vom TV.
Warum soll man da nicht feiern, anstatt da doof rumzustehen.?? Vielleicht ja auch zum eigenen Trost..??
Da ist kein Krieg oder Explosionen zu hören über viele Kilometer oder sowas,...... nur "Ruhe" und etwas Musik für die Passagiere.
und vielleicht das Gefühl zu helfen...???
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20.01.2010 14:04 Uhr von Hanno63
 
+0 | -1
 
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@ ChaoZs ..was soll diese Hetze...?? Wielange dauert so eine Kursänderung mit "Extra-Aktion", allein das zusätzliche Abladen mit improvisierten Mitteln, dauert einige Stunden und die Erdbeben-Zone ist viele Kilometer entfernt , da sieht man "nichts" und hört man "nichts" davon.
Diese Leute haben geholfen ohne etwas "Näheres" zu wissen (ausser dem Schiffs-Stab) da ist nichts , absolut nichts zu merken von den tatsächlichen Problemen, nur zu ahnen.
Nicht "einige" Kilometer , ...nein ,...."viele "einige"",.... entfernt.
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20.01.2010 14:08 Uhr von Akakino
 
+1 | -2
 
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Schwachsinn: Jeden Tag sterben überall auf der Welt Menschen an Hunger oder Bürgerkrieg. Habt Ihr nun auch alle weltweit das Feiern eingestellt? Was macht es für einen Unterschied ob man auf einer vorgelagerten Insel oder 1000KM weit weg feiert? Idiotische Ansichten von Einigen hier. Natürlich hat man Mitgefühl und es ist schlimm, was da passiert ist, aber das Leben geht trotzdem weiter...
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20.01.2010 22:30 Uhr von MdC-Cologne
 
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Haiti und Dominikanische Republik: Wir wissen, dass Haiti und die Dominikanische Republik zusammen eine Insel bilden. Die Dominikanische Republik ist in den letzten Jahrzehnten eines der beliebtesten Urlaubsziele geworden und Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Es war also immer schon so, dass die Pauschalurlauber und die Superreichen in unmittelbarer Nachbarschaft von Not und Armut Urlaub gemacht und "abgefeiert" haben. So traurig es ist, aber dieser Zwischenstopp des Luxusliners ist nichts Neues. Nur ist diese Praxis jetzt im Visier der Öffentlichkeit. Und deshalb gewinne ich dieser News überwiegend positives ab: Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit.
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21.01.2010 08:15 Uhr von Hanno63
 
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@ ChaoZs ...sorry , aber Hirn ???wo.??? Sollen Menschen, die "viel" Geld für eine "Luxus"-Reise bezahlt haben und wo der Kapitän eine "Extra-Aktion" macht,...
was ja nur mit "Absprache" mit den Passagieren geht, denn sonst gibt´s ja Milionen-Klage, ...
also "Sonderaktion" viele Kilometer von der Katastrophen-Region nur um ungestört ,ohne dass man überfallen wird von irgend welchen Verrückten , etwas Hilfsgüter (ca. "40" Patetten) abzuladen.
Es geht "nur" um das Abladen der Hilfsgüter, viele Km enternt , ...man sieht "nichts" von Zerstörung und hört nichts davon .
So,... und jetzt sollen auch noch die Passagiere aus "Sympatie" verhungern und keine Steaks essen...???
Da wird garnichts ignoriert , die Insel ist "riesengross" für unsere Verhältnisse.. Bitte mal die Kilometer zählen
Dein "Kurzdenken" macht mich krank
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21.01.2010 08:38 Uhr von Hanno63
 
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übrigens , die Entfernung bis zum betroffenen Gebiet wird mit ca "60 Miles" beschrieben.
..= ungefähr 96.5 km
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21.01.2010 19:01 Uhr von Hanno63
 
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@ ChaoZs ...dein Chaosgesülze nervt. Niemand rechtfertigt hier irgend etwas.
Nur Leute die von ihrer gedachten Route, in eine fermde unplanmässige Gegend geschifft werden und über Lautsprecher heisst es nur: "wir unterbrechen "hier" für Verladezwecke der Notverpflegung , für ewa 6 Std + Anlege-Manöver und Ablegen ,...
was sollen diese Leute machen, auf essen "ganz" verzichten, joggen und Jammer-Kursus abhalten...?? oder Ringelreihen tanzen,.
;Man ,....das sind Passagiere die nicht wissen wie lange so eine Zusatzaktion dauert , wo auch niemand ,ausser dem Fachpersonal des Schiffes, etwas tun darf,
Alles andere gefährdet ja auch die Passagiere.
Weil die 40 Paletten, auf ungewohntem Terrain auch schlecht zu transportieren sind, muss auch das Passagier-Volk ferngehalten werden in gesichrten Bereichen.
Alles extra für diese Hilfsaktion.

Was denn noch ..???? verlangst du noch Blutopfer wie bei den Maja´s..??

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