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15 Milliarden Euro: Versicherungskunden können sich Geld zurückholen

Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Landgerichts in Bamberg bestätigt: Demnach müssen Ratenzahlungen für Prämien von Versicherungen wie ein Verbraucherkredit behandelt werden.

Deshalb muss auch darauf hingewiesen werden, welcher Jahreszins effektiv anfällt. Die Versicherungen haben darauf jedoch in der Regel nicht hingewiesen.

Deshalb können sich Versicherungskunden jetzt zu viel gezahlte Zuschläge auf die monatlichen Raten zurückholen: Teilweise wurden 11,35 Prozent jährlich kassiert, dabei schreibt das Gesetz vier Prozent vor.


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WebReporter: Session9
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Geld, Kunde, Versicherung
Quelle: www.gevestor.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2010 14:08 Uhr von danim1980
 
+3 | -1
 
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Das von "plusminus" zitierte Urteil des Bundesgerichtshofs vom Juli 2009 betraf die Klage eines Verbraucherschutzverbands gegen einen Lebensversicherer und ist begrenzt auf Riester-Verträge. Da der betroffene Versicherer den Klageanspruch anerkannt hat, hat der BGH sich mit den Rechtsfragen nicht inhaltlich auseinandergesetzt, sondern lediglich ein sogenanntes Anerkenntnisurteil ohne Urteilsgründe erlassen. Es gibt also kein Grundsatzurteil des BGH.
Die unteren Instanzen vertreten hier durchaus unterschiedliche Ansichten. Das LG Bamberg geht davon aus, dass Ratenzahlungsvereinbarungen unwirksam sind, wenn der effektive Jahreszins nicht ausgewiesen wird. Das OLG Bamberg hat dagegen in der zweiten Instanz die bisherige Teilzahlungszuschlags-Praxis uneingeschränkt gebilligt.
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18.01.2010 20:11 Uhr von jsbach
 
+1 | -4
 
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Wenn es diese Sprungrevision: vom Landgericht zum BGH zulässt, da muss schon noch mehr dahinter stecken.

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