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Magersucht: Hirnveränderungen verantwortlich für verzerrte Selbstwahrnehmung

Forscher der Universität Bochum haben herausgefunden, warum sich manche sehr schlanke Frauen viel zu dick finden: Verminderte graue Zellen im Gehirn sind verantwortlich dafür, dass Körperbilder anders wahrgenommen werden.

Für die Studie wurden 30 magersüchtige und und normalgewichtige Frauen getestet. Sie mussten per Bildschirm ihre eigene Figur anhand verschiedener Figur-Schattenrissen einschätzen.

Magersüchtige Frauen wählten immer die dickere Silhouette aus, während gesunde Testpersonen sich eher schlank wähnten. "Die Ergebnisse, die wir in dieser Studie zum ersten Mal gesehen haben, könnten eine Erklärung für das gestörte Körperbild von Anorexie-Patienten sein", so Studienleiter Boris Suchan.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Magersucht, Anorexie, Selbstwahrnehmung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2010 12:12 Uhr von Fleischpeitsche
 
+10 | -2
 
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Frauen: haben grundsätzlich eine gestörte Selbstwahrnehmung...

(Ja, meine lieben Damen. Gebt mir ruhig ein Minus. Ihr wisst ich hab Recht, doch ihr wollt es nicht wahrhaben. ;) )
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18.01.2010 12:21 Uhr von halloechen
 
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@Fleischpeitsche: Ich stimme dir voll und ganz zu!
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18.01.2010 12:38 Uhr von DeeRow
 
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Also ich besuche grad ein Seminar "Essstörungen" im Zuge meines Studiums... das mit dem verzerrten Selbstbild (-wahrnehmung) stimmt ja, aber mir ist der Versuchsaufbau noch net ganz klar, der oben beschrieben wurde... wie kommen die auf "weniger graue Hirnzellen"?

Unsere Wahrnehmung bestimmt unsere Realität.

Und meine Freundin sagt, ich hab n grossen Penis... Schwein gehabt :-)
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18.01.2010 14:23 Uhr von Pika7
 
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Oder umgekehrt? Was auch in der Quelle, aber in medizinischen Fachpublikationen, nicht erwähnt wird, ist, dass die Forscher sich noch nicht im Klaren darüber sind, ob Anorexie den Schwund von Hirnsubstanz in bestimmten Bereichen verursacht, oder ob eine bestimmte Hirnstruktur zu Anorexie führt.
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18.01.2010 20:34 Uhr von Krebstante
 
+1 | -0
 
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Interessant: Aber solche Einschätzungen werden doch schon längere Zeit im Rahmen von Körperwahrnehungsübungen durchgeführt. Da müssen die magersüchtigen Patienten Umrisse von sich auf den Boden oder Papier malen oder mit Bändern legen. Außerdem sollen sie mithilfe von Bändern ihre Umfänge an bestimmten Körperregionen abschätzen. Sie malen oder schätzen ihre Umfänge immer viel zu groß. Neu ist vielleicht an dieser Studie, dass sie die Ursache dafür jetzt im Hirn gefunden gaben wollen.
Wobei ich den Einwand von Pika7 auch überlegenswert finde.
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18.01.2010 22:05 Uhr von Deniz1008
 
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weitere ausreden+argumente damit kassen sparen: um magen-op´s + fettabsaugen usw. bei übergewichten nicht zu genehmigen*

ironie off*

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