Bionik ist das systematische Lernen von der Natur und das Kopieren von dieser. Jetzt ist es Forschern erneut gelungen, einen Schritt in Richtung mechanisch-neuronaler Verbindung zu machen. Der Bewegungsablauf eines Roboters ist meist komplett vorprogrammiert.
Ein Roboter der neuen Baureihe ist nun auch in der Lage, bei unvorhergesehenen Problemen auf einen "Chaotischen Algorithmus" umzuschalten, der so lange neue Bewegungsmuster generiert, bis seine Sensoren melden, dass alles wieder in Ordnung ist.
Doch wirklich besonders an diesem Roboter ist die Verwendung von künstlichen Neuronen für Teile der Steuerung des Roboters. Ziel des Experimentes war es, beide Neuronen so einzustellen, dass eine chaotische Schwingung erzeugt wird.
Ich finde es interessant und faszinierend zu gleich, welche Fortschritte in der Robotik und der Bionik gemacht werden. Natürlich gibt es wichtigeres, aber es stellt eine gute Alternative zum Ersetzen von verlorenen oder defekten Körperteilen, zumindest dann dar, wenn das Ganze in ferner Zukunft perfektioniert wurde.
Ich persönlich finde die bionische Forschung für viele andere Bereiche interessant. Der ´Menschenersatz´ wird auf diese Weise aber nicht wirklich gelingen. Da muss man die Sache von einer anderen Seite herangehen. Auch helfen neuronale Netzwerke nur bedingt. Sie haben zwar die Speicherkapazitäten und Geschwindigkeiten um Abläufe schneller berechnen und ausführen zu können, doch hängen die eben nicht am ´galaktischem Netzwerk´, wie ich das persönlich gerne übertrieben bezeichne.