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Bolivien: Für Evo Morales ist der De-Facto-Präsident von Honduras ein "Zweiter Pinochet"

Während der Präsentation des Buches "Evo en la Mira, CIA y DEA en Bolivia" der Argentinierin Stella Calloni, nahm Boliviens Präsident Evo Morales den Interims-Präsidenten von Honduras, Roberto Micheletti, ins Visier.

Man hat diesem Mann in seinem Land den Titel eines "Member for Life" verliehen. Dabei ist Roberto Micheletti der "zweite Pinochet" in Lateinamerika, so Morales.

Damit verglich er Micheletti mit Chiles Diktator Augusto Pinochet, der dort von 1973 bis 1990 eine Militärdiktatur anführte, während derer gefoltert und gemordet wurde.


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WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Bolivien, Honduras, Moral, Evo Morales, Augusto Pinochet
Quelle: latina-press.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2010 12:48 Uhr von kommentator3
 
+1 | -4
 
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oje: jetzt gibt es schon zwei linksradikale Wüteriche in Südamerika.
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17.01.2010 14:18 Uhr von MX90
 
+5 | -1
 
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Recht hat er! Wer die Regierung mittels Militärputsch absichert, wird auch nicht dadurch zum Demokraten, dass er später das Parlament zur Zustimmung zwingt, sondern bleibt de facto ein Militärdiktator.

Dass unsere jämmerlichen Neoliberalen das ganze unterstützen, ist eine Farce. Einer demokratischen Partei unwürdig.
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17.01.2010 15:17 Uhr von MX90
 
+1 | -0
 
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edit: Quatsch, es sollte natürlich " Wer die Regierung mittels Militärputsch absetzt" heißen....
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18.01.2010 07:14 Uhr von Jummi
 
+2 | -1
 
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Pinochet: hat 1973 mit Hilfe der USA geputscht und Micheletti auch.
Da hat Evo Morales wohl recht, auch wenn dieser Putsch nicht ganz so brutal und grausam war wie der in Chile.
Ist doch seltsam, überall wo die USA ihre Finger im Spiel haben, ist es schwer echte Demokratien aufzubauen!?
Was ist eigentlich in Honduras für die USA so wichtig, Drogen, wie in Kolumbien, Mexiko oder Afghanistan sind es wohl nicht?!
Vielleicht haben die Militärstrategen und Groß- finanzkapitalisten in den USA Angst, ein Sozialismus, vom Volk gewählt, könnte sich in diesem Gebiet breit machen?
Warum lässt man die Völker nicht endlich in Ruhe und selbstbestimmt ihre Zukunft bestimmen?

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