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Betrügt sich der Mensch selbst ?

Scheinbar ist es so, dass der menschliche Geist sich selbst betrügt. Forschungen zufolge ist es so, dass die menschliche Psyche einem einen Streich spielt. Dinge die einem körperlichen Bedürfnis entstammen, sowie Dinge die man sich sehr stark wünscht, wirken greifbarer als sie in Wirklichkeit sind.

Durch diesen Prozess würde also die körpereigene Wahrnehmung, die Welt um einen herum anders darstellen als sie wirklich ist. Zu diesem Thema haben bereits zwei Amerikanische Universitäten Studien durchgeführt um diese Wahrnehmungsveränderung nachzuweisen.

Dieser Effekt scheint sehr ausgeprägt zu sein in Umgebungen, in denen das Stillen der Bedürfnisse im Vordergrund steht. Die dazu durchgeführten Studien konnten eine eindeutige Veränderung nachweisen.


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WebReporter: FirstDarkchild
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Forschung, Veränderung, Psyche, Wahrnehmung, Bedürfnis
Quelle: www.wissenschaft.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2010 11:15 Uhr von Seimensim
 
+12 | -13
 
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ich hatte mal ne Ex- Freundin, die lebte wirklch extrem in ihrer eingenen Welt.
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17.01.2010 11:21 Uhr von artefaktum
 
+19 | -1
 
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Wirklichkeit: "(...) wirken greifbarer als sie in Wirklichkeit sind."

Und was ist "diese Wirklichkeit"? Es gibt so viel Wirklichkeiten, wie es Menschen gibt. Der Mensch kann eine ja tatsächlich vorhandene Wirklichkeit niemals erkennen (höchstens in sehr kleinen Bereichen durch Hilfsmittel wie Mathematik oder Physik). Insofern kann kein Mensch dem anderen sagen "du interpretierst die Wirklichkeit falsch" weil er selbst diese Wirklichkeit nur subjektiv wahrnehmen kann.
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17.01.2010 11:30 Uhr von Blackrose_de
 
+10 | -2
 
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wirklichkeit: zum thema wirklichkeit empfehle ich das buch "wie wirklich ist die wirklichkeit" von watzlawick, einem leider schon verstorbenen psychologen und philosophen (konstruktivismus). darin wird selbst für laien leicht verständlich, und vor allem sehr unterhaltsam, aufgezeigt dass sich jeder mensch seine eigene realität schafft
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17.01.2010 11:33 Uhr von Spafi
 
+16 | -1
 
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Jeder: baut sich die Wirklichkeit, die für ihn am leichtesten zu verkraften ist. Und das ist gut so, sonst würde es auf der Welt noch viel schlimmer zugehen
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17.01.2010 11:47 Uhr von H-Star
 
+5 | -10
 
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@artefakturm: gehörst du auch zu denen, die an märchen glauben, weil man das gegenteil nicht beweisen kann?
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17.01.2010 11:52 Uhr von claeuschen
 
+14 | -0
 
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Wow: geiler Artikel, geiler Inhalt, gut gemacht.

Bin begeistert, für einen neuen User offenbar jüngeren Alters eine Klasse-Leistung zum Einstieg. Mehr davon?

Schade, dass es dafür nur ein Plus gibt, ich hätte 5 "alte" Wertungssterne vergeben. Bester Artikel des Tages!
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17.01.2010 11:53 Uhr von DarkDome
 
+4 | -0
 
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jup: war das nich von so vielen kriegsveteranen zu hören, die durch ne mine oder granatensplitter ihr bein verloren haben und es erstmal gar nicht gemerkt haben...erst lange lange danach...

das is aber auch eine schutzfunktion des gehirns...weil das zu ignorieren einfach im moment viel besser ist als es zu wissen und auch wahrzunehmen

is auch n beispiel dafür dass wir nicht immer die ganze realität wie sie wirklich ist wahrnehmen....
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17.01.2010 12:18 Uhr von Keltruzad1956
 
+5 | -2
 
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Mumpitz! Die Wissenschaftler haben nur festgestellt, dass für zb für einen Durstenden die Strecke kürzer erscheint zur Flasche Wasser als ein nicht Durstender die Strecke einschätzen würde. Ein normaler Mechanismus des Körpers um ihm das gewünschte schneller zu besorgen.
Der Kraftaufwand bleibt jedoch der gleiche, nur lässt sich der Durstende von seinem UNterbewusstsein eher überzeugen aufzustehen.

Mit Wirklichkeit hat das sehr wenig zu tun. Wirklichkeit ist nachprüfbar. Jeder, der ein 1Meter langes Messband hat und anlegt wird, solange der Aufbau des Experiments nicht verändert wird auf fast ein und das selbe Ergebnis kommen, wenn er den Abstand von sich und der Flasche messen würde. Ein Durstender sowie ein nicht Durstender!

Wer die Quelle liest ist klar im Vorteil! News ist interessant aber hat nichts mit wirklichkeit, sonder mit der Wahrnehmung des einzelnen zu tun! Wir leben schließlich alle auf ein und der selben Erde

[ nachträglich editiert von Keltruzad1956 ]
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17.01.2010 13:54 Uhr von Azeruel
 
+1 | -1
 
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@Getschi: Ich persönlich denke dass man die frage sowieso nicht prinzipiell beantworten kann. Letzten endes ist die Realität /Wirklichkeit relativ, immer vom Standpunkt aus gesehen. Subjektive Realität hat zumeist nichts mit der objektiven Realität zu tun. Letzten endes wissen wir gar nicht was wir genau erfassen, da das Hirn die Wahrnehmungen prinzipiell nach völlig individuellen Kriterien auswertet, die natürlich alle auf eine "Mutterklasse" basieren. Andere Lebewesen nehmen die Realität aber ganz anders wahr.

Klar kann man jetzt zwischen Realität und Wahrnehmung differenzen. Aber letzten Endes ist die Wahrnehmung der essentielle Part um die Realität als solche zu erkennen. Ohne Wahrnehmung existiert auch keine Realität, zumindest nicht für das Subjekt.

So oder so ein Thema wo wir gar nicht die Referenzen haben darüber zu diskutieren. Gerade die Realitätsphilosophie steckt im Prinzip noch in den Kinderschuhen wo es absolut differenzierte Meinungen gibt. Ein Fazit existiert aber schon: Realitätstheorien sind bisher immer nur aus gewissen Betrachtungsweisen wahr.

Es gibt da ein recht interessantes Buch von Dummet mit dem Titel "Truth and Past", welches im Prinzip meine Meinung recht gut verdeutlicht ( für die ernsthaft interessierten unter uns :D)
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17.01.2010 15:01 Uhr von SciLor
 
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http://scilor.ac-host.net: Ich lese nirgens "Freud", was sucht dann das Bild mit der Psychoanalyse im Artikel? ;)

http://scilor.ac-host.net
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17.01.2010 15:41 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -2
 
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Es kann nur eine Wahrheit, Gott geben! 1. Wahrheit und Wirklichkeit sind nicht dasselbe. Auch Lügen schaffen Wirklichkeiten.

2. Die Absolute Wahrheit ist uns nicht zugänglich, wohl aber Modelle, bzw. Theorien der selben.
Wie gut so ein Model ist, bleibt eine Frage seiner Kritik und Interaktion mit der Wirklichkeit.

3. Unsere Wirklichkeit ist im wesentlichen eine Konstruktion unserer Gesellschaft bis hin zu unserer Sprache. Auch die Wirklichkeit unserer Wissenschaften unterliegt dieser Konstruktion. Was insbesondere für unsere Sozialwissenschaften gilt. Denn unsere Wirklichkeit ist nicht nur davon abhängig dass wir sie wahrnehmen, sondern sehr viel mehr noch davon abhängig, dass sich Übereinkunft bildet.

4. Der Konstruktivismus ist eine berechtigte Kritik unseres Begriffs von Wirklichkeit, aber kein Ersatz für unsere Wirklichkeit, denn ohne die soziale Konstruktion von Normalität gibt es auch keine gemeinsame Wirklichkeiten. Unsere Kultur aber auch alle Vernunft zerfällt ohne gemeinsame Werte.
Wie wir allerdings unsere soziale Wirklichkeit konstruieren, überwiegend sadomasochistisch wie bisher oder zunehmend demokratisch, das bestimmt unsere individuelle Freiheit und gesellschaftliche Zukunft.

5. Menschlicher Verstand generiert aus dem neurotischen Konntrollverlust seines Unbewussten.
Vereinfacht gesagt spalten wir unsere Welt in Teile mit denen wir fertig werden und Teile die wir verdrängen und die sich auslöschen. Auch das ist die soziale Konstruktion unserer Wirklichkeit.

Die religiöse Forderung, „es kann nur einen Gott geben,“ entspricht der Forderung dass es nur eine Wahrheit geben kann. Unsere Kultur, ja unser Mensch sein verlangt das ringen um eine gemeinsame Wahrheit, als auch gemeinsame Werte. Was sich natürlich in einem idealer Weise ewigen Wettstreit zwischen Liberalismus und Sozialismus ausdrückt.

An dieser Art konkurierende Weltbilder bleibt unser nun rund 400 Jahre währendes Zeitalter der Aufklärung gebunden. Mit der Globalisierung droht es uns verloren zu gehen.
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17.01.2010 16:07 Uhr von Lokitier
 
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Dass: Wahrnehmung der Inbegriff von Subjektivität ist und der Mensch sich ständig selbst etwas vormacht ist nun wirklich nichts Neues.
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17.01.2010 20:27 Uhr von supermeier
 
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DSDS Superstar Tralagaming ect. Der beste Beweis ist der Glaube gut singen zu können und das auch noch im TV beweisen zu wollen.
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17.01.2010 22:27 Uhr von mustermann07
 
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artefaktum: Mathematik oder Physik sind nur fiktive Modelle die nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun haben...
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18.01.2010 00:31 Uhr von cheetah181
 
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mustermann07: Richtig, nur dass "nicht viel" überhaupt nicht definierbar ist.
Und es sind trotzdem die besten Modelle der Wirklichkeit die wir haben. ;)

In der News geht´s aber um was ganz Anderes, Messbares, wie Keltruzad1956 schon richtig geschrieben hat.
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18.01.2010 01:09 Uhr von FirstDarkchild
 
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Ich glaube: das es hier gerade bei solch einem Thema, viele verschiedene Meinungen gibt, die auch alle ihre Daseinsberechtigung haben, sofern die getroffene Aussage auch Inhalt besitzt.

Die schwierigste Aufgabe bei solch einer Diskussion, ist das trennen der Themenbereiche Psychologie und Philosophi und das dies nicht einfach ist und daher hier einiges an Aussagen kollidiert bleibt nicht aus und liegt denke ich in der Natur der Sache.

Wir alle wissen doch "Unwissenheit ist ein Segen" ;)
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18.01.2010 08:19 Uhr von Fleischpeitsche
 
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Tjo Schonmal von Sigmund Freud gehört?? Diese News gab es bereits vor fast einem Jahrhundert... ;)

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