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Lied von Nirvana und Lady Gaga zusammen gemischt - Abmahnung von Musiklabel

Ein DJ und ein Blog erhielten von dem Major-Label EMI eine Abmahnung, da das Blog ein Lied des DJ anbot, welches eine Mischung aus den urheberrechtlich geschützten Liedern "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana und "Pokerface" von Lady Gaga war.

Mittlerweile wurden das Lied von den beiden Homepages gelöscht. Noch ist es allerdings bei YouTube zu sehen.

Die Mischung der beiden Lieder fand sogar im Wall Street Journal Beachtung, welches urteilte, man könne die Mischung nur lieben oder hassen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Musik, Lady Gaga, Abmahnung, Nirvana, EMI
Quelle: www.gulli.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2010 12:36 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+32 | -1
 
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War doch klar Aber selbst klauen sie bei anderen Künstlern und verwursten das zu "neuen" Hits.

Ich schiebe der Musikindustrie keine Kohle mehr in den Allerwertesten.Solange bis diese Abmahnkacke und DSDS aufhört.:D
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16.01.2010 13:15 Uhr von Luigiano
 
+9 | -6
 
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Schade das kreative Köpfe immer unterdrückt werden. Ich finde den Mix gelungen.
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16.01.2010 13:47 Uhr von RainerKoeln
 
+9 | -1
 
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Klar: Niravana verdient viel Geld, Lady Gaga verdient viel Geld. Warum also lizensen entgehen lassen? Würde der Künstler schon versunken sein und dadurch wieder CDs verkaufen wäre der Blogger der Held.
Die Musikindustrie muss endlich umdenken.
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16.01.2010 14:38 Uhr von alphanova
 
+2 | -1
 
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remix: der remix ist echt gelungen find ich.. schade dass die contentmafia nicht das talent des DJs sieht, sondern nur den großen reibach
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16.01.2010 14:56 Uhr von Lilium
 
+10 | -3
 
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Sakrileg -.-: Nirvana und Lady Gaga zu mischen..
Nirvana steht für all das was Lady Gaga nicht ist..

schlimm..
Aber meine Meinung..
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16.01.2010 14:57 Uhr von Götterspötter
 
+8 | -5
 
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Hätte es die Musikindustrie und das Urheberrecht: schon vor 500 Jahren gegeben, gebe es gar keine westliche Musik :)

Schon die ersten Werke von Mozart, Bethoven und Co.
Sind praktisch alles "Coverversionen" von alten persischen und orientalischen "Hits" die als Kulturgut Ihren Weg durch Handelsrouten ins olle Germanien und Frankenreich gefunden hatten.

:) wäre ja mal interessant wie unsere Charts sich anhören würden, hätten die alten Perser einen guten Abmahnanwalt gehabt ....


grins :)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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16.01.2010 15:02 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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16.01.2010 15:04 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -1
 
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@Sakrileg -.-: Ich denke mal :) genau um diesen "Gegensatz" ging es dem DJ ........

auch wenn ich jetzt kein grosser Gaga/Nirvana Hörer bin - finde ich die Idee doch recht kreativ und kann eigentlich nicht wirklich verstehen warum gerade ein DJ dafür "bestraft" wird.
Ein DJ soll doch genau das machen ---- Songs neu und aufregend präsentieren :)

Und Musik muss sich doch entwickeln können und soll inspirieren ........ Wie schrecklich die Vorstellung wenn wir nur noch Bohlen-Songs in den Charts hätten .....

Naja ..... Musikindustrie .... der Kunst und Kreativ-Killer schlechthin :)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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16.01.2010 15:25 Uhr von kingoftf
 
+10 | -1
 
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2010: Um Arbeitsplätze bei Musikern zu schützen, wird Musikunterricht rationiert: Es dürfen nur noch so viele Nachwuchsmusiker ausgebildet werden, wie der Markt braucht. Da dieser schneller schrumpft als die Musiker wegsterben, bedeutet das faktisch ein Verbot des Musikunterrichts. Hunderte Musikschulen werden geschlossen.

2011: Sarah Connor versucht mit "Terminate Me" einen neuen, nicht gecoverten Song herauszubringen, wird aber dafür von den Anwälten der Musikrechteinhaber verklagt, die es nicht erlauben, daß neue Urheber am kleiner werdenden Kuchen mitverdienen wollen. "Composing music is killing music" heißt das Schlagwort der Inhaber alter Rechte. Sarah Connor gewinnt den Rechtsstreit, wird aber kurz darauf unter mysteriösen Umständen ermordet aufgefunden. Von nun an traut sich niemand mehr, neue Songs zu schreiben.

2012: Die Eltern des 6-jährigen Wolfgang Amadeus Moherb, des "Jugend-musiziert"-Siegers, werden zu 150.000 Euro Schadenersatz an die Musikindustrie verurteilt, weil sich herausgestellt hat, daß ihr Kind erst seit eineinhalb Jahren musiziert, also nach dem Inkrafttreten der Unterrichts-Rationierung. Seine Lehrerin, die Violinistin Anne-Sophie Mutter, entzieht sich einer Gefängnisstrafe durch Flucht in den Irak, dem einzigen Land, das nicht unter Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft und damit der Musikindustrie ist.

2020: Nahezu jede tonliche Äußerung, darunter Motorgeräusche, Trittschall, Türschließgeräusche und gesprochenes Wort, sind unter urheberrechtlichen Schutz gefallen. Eine Tür zumachen darf quasi nur noch, wer nachweisen kann, daß der dabei erzeugte Schall nicht dem von Porsche patentierten ähnelt. Die einzigen lizenzfreien Worte sind "der", "die", "das", "und" und "hallo". Die Gespräche von Menschen, die sich das "Deutsche Sprache Abo" nicht leisten können, sind daher fast unverständlich geworden. Überhaupt ist es sehr still geworden, da fast jede Schallerzeugung das Risiko einer Abmahnung durch den Münchner Justizkonzern G. und Söhne mit sich birgt.
Die Anwälte der Ton und Schall Industrie-Gemeinschaft machen Jagd auf Park- und Waldbesitzer, die in ihren Anwesen das illegale Singen von Vögeln dulden.

2050: Europa und die USA sind in einem Handstreich vom Irak eingenommen worden. Die Iraker brauchten nur einen einzigen Muezzin, um die halbe Streitmacht der Westmächte auszuschalten, die sich, an Schall nicht mehr gewöhnt, mit zugehaltenen Ohren am Boden wälzte. Die andere Hälfte und die zivile Bevölkerung wurden dadurch gewonnen, daß man ihnen Kinderlieder vorsang. Die Menschen fingen an zu weinen und den Invasoren auf Knien zu danken, für diese neue und wunderbare Gabe, die sie so lange vermißt hatten. Seither ist der Islam die größte Weltreligion und das Reich Allahs unter der weisen Herrschaft des Kalifen von Washington schwingt sich auf zu neuer Blüte.
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16.01.2010 15:31 Uhr von hasi3009
 
+0 | -2
 
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@kingoff: bisschen lang....
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16.01.2010 15:47 Uhr von Shizzl
 
+0 | -1
 
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der mix ist technisch gut umgesetzt, gefällt mir aber überhaupt nicht.

krassester mix auf erden:
http://www.youtube.com/...
rammstein und lil john
pure power

[ nachträglich editiert von Shizzl ]
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16.01.2010 16:05 Uhr von Rapunzel
 
+1 | -2
 
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Pffff: Nur weil beide Stücke synchron laufen, hort sich der Mist nicht gut an. Der kann zwei Platten mixen - toll!

Das ist die klassische "Die-nächste-Fahrt-geht-rückwärts"-Nummer.
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16.01.2010 16:45 Uhr von midgetpirate
 
+0 | -1
 
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es gibt bessere remixe: http://www.youtube.com/...
der hier zum beispiel, auch von nirvana ^^
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16.01.2010 17:00 Uhr von Hrvat1977
 
+3 | -2
 
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Nirvana & Lady Gaga? Alleine dafür gehört man schon abgemahnt!:-)
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16.01.2010 18:45 Uhr von MrDesperados
 
+1 | -0
 
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@kingoff: Schwer geiler Text!
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16.01.2010 19:44 Uhr von arsvivendi2008
 
+3 | -2
 
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Mash up: Mashups sind voll im Trend. Vermischen von 2-3 Liedern, zumeist nur Acapella von einem mit Melodie des anderem und kurzen Breaks dazwischen. Machart ist nice, alleine schon Rock mit den Beats von Gaga zu mixen ist schwer. Aber habe noch nie gehört das ein Mash-Up DJ ne Abmahnung erhalten hatte. Dieser Schritt der Musikindustrie bringt uns in die Steinzeit zurück, ich persönlich kann das X-te Cover von den Hits aus den 80ern nicht mehr hören. Mash up da schön anders, aktuelle Beats teilweise mit aktuellen Acapellas war wenigstens mal was anderes, aber daran verdient ja die liebe Industrie nichts ;) traurig traurig .....
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16.01.2010 20:44 Uhr von kennydiezzz
 
+1 | -0
 
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oh nein: so eine tolle Rockband mit dieser hirnlosen Verblödungsmusik zu mischen grenzt ja schon an Verbrechen gegen die Menschlichkeit
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18.01.2010 22:33 Uhr von Darth Stassen
 
+0 | -0
 
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Also ich finds gut.
Ich kann mit Pop ohnehin mehr anfangen als mit Rock.
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18.01.2010 22:41 Uhr von DtSchaeferhund
 
+0 | -3
 
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Wo war das Problem vorher nach der Genehmigung zu fragen? Hinterher jammern immer alle herum, aber auf solche Selbstverständlichkeiten kommt vorher komischerweise niemand!
Die Chance, dass man nichts gegen den Mix gehabt hätte wäre sehr hoch, da man in der Regel jeden Mist in dem Bereich durchwinkt.

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