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Seit 1999: Euro büßte in Deutschland 20 Prozent seines Wertes ein

Die Allianz hat errechnet, dass der Euro in Deutschland seit 1999 20 Prozent an Wert verloren hat. In Italien und Spanien ist der Werteverlust noch höher. Dort ist ein Euro lediglich noch 78 bzw. 73 Cent wert.

Aber auch der Britische Pfund und der amerikanische Dollar verloren im gleichen Zeitraum 18 bzw. 24 Prozent an Wert.

Für das kommende Jahr wird eine Inflationsrate von 1,3 Prozent von der Europäischen Zentralbank prognostiziert. Im vergangenem Jahr lag diese bei 0,3 Prozent.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Prozent, Wert, Inflationsrate
Quelle: www.bild.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2010 10:11 Uhr von 08_15
 
+11 | -2
 
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Ja, wo ist denn das Geld hingegangen? 20% Verlust von fantastilljarden € muss ja (reine Buchhaltung) auf der anderen Seite einen Gewinn bringen.
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16.01.2010 10:33 Uhr von DrOtt
 
+17 | -9
 
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das war sowieso Betrug! Von einem Tag auf den anderen hatte man nur noch die Hälfte an Geld... und kurz darauf waren die Preise fast flächendeckend auf dem D-Mark niveau... sogesehen wurde meißt einfach nur das DM gegen ein € ausgetauscht! o_O
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16.01.2010 10:40 Uhr von sodaspace
 
+10 | -35
 
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16.01.2010 10:47 Uhr von jschling
 
+15 | -1
 
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wenn man sich die Entwicklung der Löhne so ansieht: sollte man meinen, der Euro wäre wenigstens 30% mehr Wert :-((
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16.01.2010 11:11 Uhr von Digger4567
 
+6 | -2
 
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schon einer der gründungsväter der amerikanischen verfassung sagte: "der größte betrug an den arbeitenden menschen war, papier einen wert zu geben..."
und ich: ---und wenn es mal nicht meht läuft, drucken wir geld bis zum umfallen, was zu einer weiteren entwertung führt, alles teurer macht, die inflation beschleunigt-bis zur nächsten währungsreform und alles für was du gearbeitet hast ist weg.
und gefühlt ist die entwertung des euronen eher 120%.
solche statistiken sind eh fürn A....

(war nix gegen den euro, sondern gegen das geldwertsystem an sich)

meiner meinung nach sollten wir das pack da oben (regierung, banker, u.a.) zum teufel jagen, damit es uns und unseren kindern wieder besser geht. :-(

[ nachträglich editiert von Digger4567 ]
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16.01.2010 11:26 Uhr von Chromat
 
+8 | -2
 
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Inflation: Ich kann nicht verstehen, warum hier manche wegen dieser Entwertung so ein"zurück-zur-DM"-Gejammer anstimmen.
Auch zu DM-Zeiten gab es inflation, schon vergessen?
Inflation ist ganz normal und sogar nützlich, wenn sie nicht ausufert. Und: in den 70er-Jahren z. B. war die Inflation in Deutschland viel höher.
Von der Weimarer Republik hat man gelernt, daß es besser ist wenn eine Notenbank unabhängig agiert. Darum kann ( wie schon zu DM-Zeiten) nicht einfach Geld von den Regierungen gedruckt werden.
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16.01.2010 11:34 Uhr von supermeier
 
+2 | -1
 
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Naja: Hauptsache das Leben ist (laut aller Regierungs- und Antiregierungsparteien) nicht teurer geworden und die Preise sind nicht gestiegen.
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16.01.2010 12:36 Uhr von Digger4567
 
+1 | -3
 
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zu chromat! Schöne traumwelt in der du lebst.
es wird aber gedruckt.....nicht nur shortnews lesen.

und ich möchte nicht die dm mark zurück. ist mir egal. aber wenn es ein gelwertsystem gibt dann, dann sollte es gerechter geregelt sein und jedem ein lebenswertes leben ermöglichen, aber dieses zerstört ständig existenzen.
schön wenn du noch einen job hast von dem du leben kannst.
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16.01.2010 14:36 Uhr von Destrucion
 
+3 | -0
 
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auch die D mark hätte an wert verloren. und der euro ist sinnvoll, da so ganz europa durch kriesen nicht so stark getroffen wird. nicht ohne grund ist deutschland besser durch die kriese gekommen als andere länder
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16.01.2010 14:48 Uhr von FranzBernhard
 
+2 | -0
 
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10 Jahre: 10 mal 2,0%

Das heist normal Inflation
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16.01.2010 16:04 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -1
 
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Was soll das gedankenlose gemotze???? 20 % Inflation in 10 Jahren sind doch okay und mehr als die hälfte geht auf Erdöl und Strom!!!!
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16.01.2010 16:11 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -2
 
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richtig, dass die deutsche mark auch nicht recht viel besser war was die inflationsrate angeht.

nur hat es zu DM-zeiten entsprechende lohn- und rentenerhöhungen gegeben, was man seit der euro-einführung nicht gerade behaupten kann.

und was die allianz oder andere rechenakrobaten in ihrer rechnung einbeziehen, geht meist an der realität (bewußt) vorbei.

da werden nämlich produkte in die rechnung mit einbezogen, die mit den dingen des täglichen bedarfes (relevantes) wenig gemein haben.

alleine die preisentwicklung beim strom, kommunale gebühren, oder bei lebensmitteln, gehen weit über diese ominösen 20% hinaus.

das handys oder anderer elektronikschrott seit dem günstiger geworden ist, hilft zwar den euro-schönrednern, nur leider nicht denen die darunter zu leiden haben.
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16.01.2010 16:36 Uhr von guelcki
 
+5 | -4
 
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Mathegranaten hier ^^: So liebe Leute:

1. 1999 - 2009 sind 11 Jahre

2. 20 % in 11 Jahren entspricht einer ungefähren Inflation von 1,6 % pro Jahr. Das ist relativ niedrig und DEFINITIV(!!!!!!!) nicht getürkt.

3. Das Gejammer "Was ich früher in DM bezahlen musste bezahle ich heute in Euro" ist durchschnittlich gesehen totaler Unsinn und nur einem psychologischem Phänomen geschuldet.
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16.01.2010 16:46 Uhr von arkelanfall
 
+2 | -3
 
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*kopfschüttel*: In den Kommentaren hier gibt es so viel unqualifiziertes Gelaber, da könnte man ja durchdrehen.

Viele sollten sich Dieter Nuhrs Worte wirklich zu Herzen nehmen:
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!

Die Zeit, die ihr dann spart, könnt ihr damit verbringen, nachzuschlagen, was Inflation ist und dass es die schon immer gab.
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16.01.2010 18:50 Uhr von DtSchaeferhund
 
+0 | -0
 
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Käse! Von 1999 bis Ende 2001 existierte der Euro nur als reines Buchgeld. So eine Berechnung macht erst ab 01.01.2002 Sinn, denn erst ab da war der Euro auch Zahlungsmittel!
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16.01.2010 19:42 Uhr von arkelanfall
 
+0 | -2
 
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@DtSchaeferhund: Das ist so nicht richtig. Was auf deinem Geldschein steht, ist völlig egal. Ab 1999 war die eigentliche Währung Euro und die Mark nur noch eine krumme Unterteilung davon. Das heißt: Hast du jemandem einen 10-Mark-Schein gegeben, dann hast du ihm eigentlich einen 5,11-Euro-Schein gegeben, nur dass halt "10" draufstand.
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16.01.2010 19:59 Uhr von DtSchaeferhund
 
+1 | -0
 
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@arkelanfall: Klar, ab 01.01.1999 standen die Wechselkurse fest, aber die bekannten Effekte nach dem Motto: "jetzt tauschen wir mal DM gegen EUR und lassen die Zahlen davor gleich", konnten erst ab 01.01.2002 eintreten, deshalb müsste man für einen 10-Jahres-Vergleich noch etwas warten.
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16.01.2010 20:14 Uhr von arkelanfall
 
+0 | -1
 
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@tieyou und DtSchaeferhund: Das heißt aber nicht, dass man nach 1999 im Zusammenhang mit Inflation noch von der Mark sprechen kann. Denn die Mark war ab 1999 das, was Scheine nun mal sind: Papier. Papier, das für Euros steht. Von dem gefühlten Verteuerungseffekt hab ich ja oben auch gar nicht gesprochen. Ich hab DtSchaeferhund nur darin widersprochen, dass die Berechnung keinen Sinn macht, denn das tut sie, weil der Euro ab 1999 einwandfrei existierte und seitdem nun mal 20 % an Wert verloren hat. Das hat damit, ob man ihn in der Hand halten konnte, gar nichts zu tun.
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16.01.2010 20:26 Uhr von sebix
 
+0 | -0
 
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@supermeier: Wer behauptet denn sowas? Die Regierung sicher nicht.
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16.01.2010 23:17 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@arkelanfall: Mit der Aussage: "Von dem gefühlten Verteuerungseffekt", unterstellst Du, dass der Verteuerungseffekt praktisch nicht existiert hat. Es ist jedoch ein Fakt, dass diese Verteuerung weit höher als 20% ist. Da wir unsere Einkaufsquittungen sammeln, kann ich es schwarz auf weiß nachprüfen und stelle fest, dass ein normaler Wocheneinkauf, der früher 150 DM gekostet hat, heute mit 120 Euro zu Buche schlägt. Es ist zwar wahr, das Unterhaltungselektronik einen dramatischen Preisverfall durchgemacht hat, das hilft aber nur der Statistik, den imaginären Warenkorb, der zur Berechnung der Inflation herangezogen wird künstlich preiswert zu halten. Ich sage aber, dieser Warenkorb bildet nicht die Realität ab.
Und genau dieser Effekt, das Händler aufgrund des fehlenden Gefühls für die neue Währung die Preise teilw. drastisch erhöht haben trat eben erst nach Einführung des Euro als Zahlungsmittel ein und das war nunmal nach wie vor der 01.01.2002.

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