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Österreich: Frau wurde niedergestochen und Gericht sieht mildernde Umstände

Laut Anklage stach ein 46-Jähriger etliche Male auf seine Ehefrau ein, weil die ihn wohl verlassen wollte. Danach schlug er noch mit einem Stahlrohr auf die schwer verletzte Frau ein.

Deshalb musste sich der Angeklagte vor einem österreichischen Gericht verantworten. Angeklagt wurde der Mann nicht wegen versuchten Mordes. Ihm wurde eine "allgemeine begreifliche, heftige Gemütsbewegung" zugestanden.

Aus diesem Grund wurde er wegen Tötungsversuch im Affekt angeklagt. Der Mann wurde vom Gericht zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Politikerinnen sprachen ihren Unmut über dieses Urteil aus.


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WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Gericht, Österreich, Körperverletzung, Umstände, Tötungsversuch
Quelle: derstandard.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2010 22:55 Uhr von Pssy
 
+9 | -4
 
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6 Jahre? so einer gehört ganz einfach lebenslänglich weggesperrt!!!
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15.01.2010 22:57 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -6
 
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Wie hieß das.."Allgemein Begreifliche: Heftige Gemütsbewegung"...???....Wo bitte,leben denn die "Ösis"..?..Im Mittelalter ? Das ist Mord aus niedrigen Beweggründen(auch das hört sich scheiße an)...nicht´s weiter...Lebenslänglich..Ab..!!
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15.01.2010 23:13 Uhr von Sandra26
 
+9 | -4
 
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Kann doch nich wahr sein: Diese dreckigen Richter besitzen tatsächlich noch die Frechheit und fällen solche Urteile "Im Namen des Volkes".

Boah ich könnte sowas von k......
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15.01.2010 23:26 Uhr von Pils28
 
+4 | -5
 
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Naja direkt Mord nicht: sondern Totschlag, da wohl wirklich nicht geplant.
Und mildernde Umstände kann man auch noch geltend machen.

Und dann sind 6 Jahre imho durchaus angebracht, vor allem da nicht noch irgendwie auf Bewährung oder ähnliches.
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15.01.2010 23:39 Uhr von golz
 
+9 | -4
 
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"Migranten-Herkunft: als Milderungs- oder gar Entschuldigungsgrund bei Gewalt gegen Frauen seitens eines Gerichts anzuführen, widerspricht dem Grundsatz, Menschen gleichen rechtlichen Schutz zu gewähren. In Österreich lebende Menschen haben unabhängig von ihrer Herkunft das Recht, nach österreichischem Recht geschützt und bestraft zu werden", stellten die Grün-Politikerinnen fest.

Darf zumindest in Deutschland eigentlich nicht passieren:

Art 3 GG

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Insofern sind Urteile, welche den “kulturellen” Hintergrund eines Täters berücksichtigen Grundgesetzwidrig !
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16.01.2010 00:00 Uhr von sld08
 
+7 | -5
 
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@golz: Ja, aber die Realität sieht anders aus.

Besonders die Politische Anschauung bringt locker ein paar Monate mehr (rechts) oder weniger (links) ein.

In Berlin hat ein Türke ein paar Arbeitsstunden bekommen, weil er in einem vollbesetzten Bus geschrien hat " Ich ficke alle deutschen Frauen. Ich ficke alle Deutschen. Wir werden Euch vergasen”

Und die nette Richterin gab kackfrech zu, das Deutsche die sowas über Türken gesagt hätten deutlich härter bestraft werden würden.

Google einfach mal,und du wirst massig solcher Fälle finden.

Auf unsere Richter und die Justiz kannst du nur noch einen dicken Haufen setzen.

Diese sogenannte Gleichheit vor dem Gesetz ist nichts weiter als eine riesige Lüge.
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17.01.2010 17:52 Uhr von Deniz1008
 
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der typ hatte einen guten verteidiger*: ein echter "devils-advocat"
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19.01.2010 14:12 Uhr von FTWenough
 
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@golz: Muss man leider zustimmen. In Berlin hat eine Jugendrichterin auf die Frage geantwortet warum Sie in eine Rechte Wohngegend zieht - sie will das Ihre Tochter (12 Jahre) nicht täglich von integrationsresistenten Mitbürgern angemacht wird. Leider macht man Ihr aufgrund dieser öffentlichen Aussage (stand in der Zeitung) jetzt das Leben schwer.

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