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Paris: Feministin entging Anschlag radikaler Islamisten

Eine Algerierin, die sich gegen die Diskriminierung von Frauen in ihrem Heimatland einsetzt, wäre in Paris beinahe Opfer eines Benzin-Anschlags geworden.

Zwei Männer hielten sie plötzlich von hinten fest und bespritzen sie mit Benzin. Dabei wurde sie als "Hure" und "Ungläubige" beschimpft. Danach wurde ihr eine glimmende Zigarette ins Gesicht geworfen, die das Benzin allerdings nicht entzündete.

Die Schauspielerin wird trotz des Anschlags weiter für ein Theaterstück, in dem es um algerische Frauen geht, auf der Bühne stehen. Französische Politiker zeigten sich entsetzt und verurteilten den feigen Anschlag.


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WebReporter: kommentator3
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Anschlag, Paris, Islamist, Feminist
Quelle: diestandard.at
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2010 21:34 Uhr von Extron
 
+15 | -7
 
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Sau assige Aktion. Also so etwas ist feige, hoffentlich erwischen sie die Penner.
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15.01.2010 21:41 Uhr von lina-i
 
+22 | -6
 
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Wieder ein Beweis, wie schwer es Frauen: in der islamischen Welt haben, wenn sie auf das durch die muslimischen Männer begangene Unrecht aufmerksam machen.

Nur zu zweit und von hinten haben die beiden Feiglinge ihr Opfer anzugreifen getraut.
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15.01.2010 21:47 Uhr von Pils28
 
+13 | -5
 
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Alte Weisheit für Attentäter: Weniger beten, mehr studieren!
Dann hätten sie gewusst, dass der Flammpounkt von Benzin deutlich über der Temperatur von Zigarettenglut liegt! ;-)
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15.01.2010 21:52 Uhr von Klassenfeind
 
+17 | -7
 
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Weiter Kämpfen, junge Frau...meine Symphatie hast Du...!!...
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15.01.2010 22:27 Uhr von sld08
 
+8 | -11
 
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Islam = Frieden
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15.01.2010 22:36 Uhr von CHR.BEST
 
+13 | -3
 
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Tja es würde mich nicht wundern, wenn beide in ihrer Kindheit eine Koranschule besucht hätten ...

Der Glaube kann nur Zwerge versetzen - allein der freie Wille läßt dem Menschen einen Weg finden.

Leider wird die Fähigkeit zum freien Willen oft mit "Kraft aus dem Glauben schöpfen" verwechselt.
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15.01.2010 23:02 Uhr von phaselis
 
+13 | -3
 
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oha, da kann man sehen, was noch auf uns alle zukommt
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15.01.2010 23:59 Uhr von Jack_Sparrow
 
+12 | -2
 
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Tja: Toleranz predigt der Islam nur wo er in der Minderheit ist.
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16.01.2010 00:01 Uhr von kommentator3
 
+8 | -4
 
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@fritnite: Du wirst hier (in Deutschland) wohl fast niemanden finden, der diese Taten solcher fundamentalistischen Christen gutheißt.

In islamischen Ländern finden solche Radikale durchaus breite Unterstützung.

Das ist eben der Unterschied.
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16.01.2010 13:37 Uhr von edi.edirne
 
+1 | -3
 
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Hab ich etwas falsches gelesen? Warum wird hier über den islam diskutiert, wenn es um Algerien geht? Die Unterdrückung der Frau hat rein garnichts mit dem Islam zutun.

Ich bitte euch, euch mal auf das Thema zu konzentrieren und nicht bei Schlagwörtern ala Frau, Türkei, Algerien, Anschlag wie der Pawlowscher Hund zu verhalten....
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17.01.2010 00:24 Uhr von lina-i
 
+2 | -1
 
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@ edi.edime: Scheinbar bist du im falschen Film gelandet:

Die Staatsreligion in Algerien ist der sunnitische Islam. Nach offizieller Statistik ist die große Mehrheit der Bevölkerung Anhänger dieser Religion (ca. 99 %).

Warum müssen Frauen muslimischer Männer diese um Ausgang bitten, wenn sie das Haus verlassen möchten?
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17.01.2010 06:09 Uhr von edi.edirne
 
+0 | -3
 
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@lina-i: Ja das glaube ich auch.

"Die Staatsreligion in Algerien ist der sunnitische Islam"

Und weiter? Die Staatsreligion von Deutschland ist zu 60% Christlich ( darunter ca. 30% katholisch und evangelisch und 40% Atheistisch).

"Warum müssen Frauen muslimischer Männer diese um Ausgang bitten, wenn sie das Haus verlassen möchten?"

Warum müssen den Frauen aus Deutschland (ganz egal welcher Konfession) ihre Männer um Ausgang bitten, wenn sie das Haus verlassen? Jetzt wirst du bestimmt sagen, dass man das nicht macht. Hier in Deutschland sagt man dem Ehepartner bzw. dem Lebensgefährten bescheid, wenn man das Haus verlässt. In muslimischen Ländern wird das nicht anders gehandhabt. Leider denkt die westliche Bevölkerung, dass die Frauen dort wie Tiere gehalten werden. Doch das entspricht nicht der Wahrheit. Jetzt wirst du mir bestimmt Beispiele bringen, die das Gegenteil zeigen. Und dann würde ich dich bitten mal einen Bauernhof auf den bayrischen Hochland dir anzuschauen. Den dort wirst du fast die gleichen Merkmale finden wie in Algerien, Marokko, Syrien, dem Iran und vielleicht sogar in Afganistan.

Desweiteren hat diese Diskussion nichts mit dem Islam zutun. Du kannst Abstrusitäten nicht mit dem Islam gleichsetzen. Das ist falsch und zeigt nur mit welchen Vorurteilen man gegen den Islam vorgeht.
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17.01.2010 12:49 Uhr von lina-i
 
+2 | -0
 
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@ edi.edime: Eine Mitteilung an den Ehepartner, dass man das Haus verläßt ist etwas anderes als eine Bitte, ob man das Haus verlassen dürfe.

Aus einem Aufsatz einer zum Islam konvertierten:
"Wenn der Mann lange Zeit nicht da ist, dann kann die Frau im Allgemeinen alle Dinge erledigen, die nahe sind und notwendig mit Erlaubnis ihres Mannes und mit der korrekten Bekleidung. Dazu gehört auch, das Herausgehen mit den Kindern zum Spielen."

Aber selbst, wenn ich die Bitte der Mitteilung gleichstellen würde, gilt im Islam, dass die Frau dem Manne untergeordnet ist bzw. weniger wert ist. Warum wird folgender Sachverhalt von dir geleugnet:

Die Sure 4 (Al-Nisa), Vers 38, ist ein frappierendes Beispiel dafür: „ . . . Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie von Natur vor diesen ausgezeichnet hat . . . Und wenn ihr fürchtet, dass irgendwelche Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“

Auch als Zeugen sind Frauen nur halb soviel wert wie Männer, denn es steht geschrieben: „ . . . und nehmt zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es nicht zwei Männer sein können, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, solche, die euch als Zeugen genehm sind - (zwei Frauen), damit (für den Fall,) dass die eine von ihnen irrt, die eine (die sich nicht irrt) die andere (die sich irrt, an den wahren Sachverhalt) erinnere. (Sure 2 (Al-Bakara), Vers 282). Das gleiche Prinzip zeigt sich im Erbrecht: „ . . . Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts . . .“ (Sure 4 (An-Nisa), Vers 12). „Der Mann bekommt soviel wie der Anteil von zwei Frauen.“ (Sure 4, 176)

Ich unterstelle hier keinesfalls das Unrecht, was was die Taliban ihren Frauen antun, dass sie ihnen keinerlei Bildung zugestehen (Verbot, eine Schule zu besuchen). Die Tatsache, dass vielen muslimischen Mädchen eine weiterführende Ausbildung verwehrt wird, ist nicht auf den Islam zurückzuführen, sondern auf Traditionen.
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17.01.2010 18:22 Uhr von edi.edirne
 
+0 | -2
 
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@lina-i: Die Aussage, welches du zitiert hast, kann durchaus bei ihr der Fall sein. Aber weder in meiner Umgebung, noch bei sonstigen Sachverhalten habe ich das gehört.

Du zitierst sehr schön den Koran. Aber so einfach ist das leider nicht. Ohne die Hadithe des Propheten Mohammed sind die Suren "wertlos". Vorallem ist sein Leben von fundamentaler Bedeutung. Die Art und Weise, wie ER frauen "behandelt" hat, ist selbst ein Vorbild für den Westen. Er hat, wie man es heute ausdeücken würde, die Frauen auf Händen getragen.
Um auf deine Sure einzugehen: da sagt Mohammed, das man eine Misvak (eine Art Zahnbürste) nehmen soll und die Frau damit einmal schlagen soll, falls es notwendig ist. Also nimm mal eine Zahnbürste in die Hand und schlag jemanden damit. Ich denke der Schmerz, den du empfindest, ist nicht von Bedeutung. Vielmehr ist der Mentale Schmerz gemeint.

Was das mit den Zeugen auf sich hat, weiß ich nicht. Die Frage kann ich dir nicht beantworten. Beim Erbrecht sind wiederum mehrere Aspekte zu betrachten. Zum einen ist der Mann VERPFLICHTET sich um die Frau zu kümmern, sie zu versorgen. Desweiteren hat die Frau ein Recht auf "Taschengeld", also einen Teil des Lohns vom Mann, über den Sie Frei verfügen kann. Wieviel das ist, weiß ich leider nicht, aber ich denke das er den Verhältnissen angepasst ist. Der Mann muss der Frau jegliche Kleidung und solche Sachen kaufen. Selbstverständlich auch nur im Rahmen des möglichen. Und als letztes noch: Die Frau hat ein Recht auf eine finanzielle Versicherung bei der Hochziet. Dies dient der Absicherung z.B. bei der Scheidung.
Und durch diese Pflichten, die der Mann hat, ist er im Erbrecht bevorzugt.

Aber da du so schön die Zitate erwähnt hast, wollte ich dich mal bitten mir kurz zu schildern, wie es den im Christentum aussieht? also das mit dem Schlagen, dem Erbrecht und im punkte Zeuge und warum die Realität anders aussieht?
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18.01.2010 14:01 Uhr von edi.edirne
 
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@MacClouds: Ich kenne fritnite nicht weiß auch nicht was er geschrieben hat. Spielt ja auch garkeine Rolle.

Ich brauche mich nicht gegen kritiken zu verteidigen. Ihr kennt den Islam doch garnicht. Am besen beweist du es mit mit der "erlaubniss"-Geschichte. Das sind Hirngespinnste, die ihr aus eurer voreingenommenen Art euch zurecht denkt. Da das ganze viel schneller publick wird als beim Christentum ist ja wohl jedem klar. Aber denkst du, MacClouds, nicht, dass es in Deutschland auch Familien gibt, bei denen die Frau um erlaubniss bitten muss, wenn sie raus möchte?

"ich geste Dir zu das es durchaus viele Positive Dinge im Islam gibt.Theoretisch.Nur harpert es eben oft an der praktischen Umsetzung."

Vielen Dank. Wenigstens einer der das Problem erkannt hat. Das ist es, worauf ich versuche hinzuweisen. Kritisiert die Machthaber, die "Gelehrten", die Menschen, Regierungen. Aber solange ihr den Islam nicht kennt, hört bitte auf davon zu reden als ob ihr es studiert hättet.

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