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Mehrfacher Vergewaltiger fordert Einstellung seiner 24-Stunden-Observierung

Der in Heinsberg lebende mehrfache Vergewaltiger Karl D. verlangt die Einstellung der 24-Stunden-Überwachung, die die Polizei derzeit bei ihm vornimmt.

Sein Anwalt droht damit, den Landrat zu verklagen, sollte die Observierung nicht eingestellt werden. "Es besteht keine Rechtsgrundlage für die Überwachung", wird der Anwalt Wolfram Strauch zitiert.

Alle Personen, die das Haus, in dem Karl D. lebt, verlassen, werden von der Polizei kontrolliert oder verfolgt. Die Kreisverwaltung hat bisher noch keine Stellungnahme zu den Forderungen abgegeben.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Anwalt, Überwachung, Vergewaltiger, Einstellung, Observation
Quelle: www.express.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2010 15:55 Uhr von michel29
 
+2 | -7
 
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naja: besser weiter überwachen als das der Typ nochmal jemanden Vergewaltigt...und ausserdem wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu befürchten!!!
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15.01.2010 16:12 Uhr von uslurf
 
+5 | -8
 
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Überwachung: Es ist nicht die Aufgabe der Polizei, all diejenigen permanent zu überwachen, die irgendwann mal ein Verbrechen begangen haben. Und sei es auch ein schweres Verbrechen. Wo sind wir hier, in der DDR?
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15.01.2010 16:17 Uhr von hnxonline
 
+6 | -6
 
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Dann soll er der Menschheit einen Gefallen tun und von der nächsten Brücke springen. Spart Zeit, Geld und Nerven. Danke.
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15.01.2010 16:20 Uhr von uslurf
 
+4 | -13
 
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Kann es sein, dass hier eine gewisse Menschenverachtung vorherrscht, ja?
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15.01.2010 16:29 Uhr von hnxonline
 
+6 | -7
 
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Sofern man Vergewaltiger als ´Mensch´ ansieht, ja. Die haben halt ihr recht auf Menschenwürde verspielt. Das ganze Pack sollen die einsammeln und irgendwo wohnen lassen wo auch Atomraketen getestet werden. Ein verlust wäre das nicht.
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15.01.2010 16:30 Uhr von Andreas-Kiel
 
+9 | -4
 
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Naja, er hat ja auch menscherverachtende: Dinge getan.

Leider ist er ja nur aufgrund eines Verfahrensfehler frei gekommen. Er sollte eigentlich in die Sicherungsverwahrung.

Das heißt, er ist ein potentiell gefährlicher Mensch, der jederzeit wieder junge Leben zerstören kann (Vergewaltigung). Da kann ich schon eine gewisse Sorge oder auch Wut auf ihn (und unser manchmal komisches) Rechtssystem verstehen.

Wenn ich da wohnen würde, wüßte ich ich auch nicht, wie ich meine Kinder beschützen soll.
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15.01.2010 16:35 Uhr von uslurf
 
+5 | -8
 
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Das ist ein Irrtum: Jeder Mensch hat fundamentale Menschenrechte, die er auch nicht verlieren kann, egal was für ein Verbrechen er begangen hat. Akzeptiert das einfach, das ist Gesetz in Deutschland.

In Deutschland darf der Staat keine Menschen foltern und keine Menschen ermordern.
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15.01.2010 16:54 Uhr von ananda96
 
+5 | -4
 
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@usturf: nein...menschenverachtung?

aber eine gewisse besorgnis, das unseren kinderen schwere traumen erspart bleiben, wird wohl erlaubt sein.

fundamentale menschenrechte, so wie du es ausdrückst, haben zurückzustehen bei untherapierbarkeit - zum wohle der allgemeinheit, die es zu schützen gilt, in dem falle: kinder.

fundamentale fehler macht unser rechtstaat, der nicht in der lage ist, diesen individuen, die erkenntnisunfähig nur ihren trieben folgen, ein dauerhaftes zuhause zu bieten, damit sie ihre fantasien nicht mehr ausleben können.
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15.01.2010 17:32 Uhr von mustermann07
 
+5 | -4
 
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Nein uslurf: nicht Menschenverachtung, sondern Kinderschänder und Vergewaltigerverachtung.... obwohl diese sinnlosen Kreaturen eigentlich die Energie, die man verschwendet wenn man sie verachtet, gar nicht wert sind....
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15.01.2010 18:22 Uhr von uslurf
 
+3 | -3
 
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@ananda96

Bei Leuten, bei denen es klar ist, dass sie wieder zum Täter werden, ist es klar, dass sie in Sicherungsverwahrung gehören. Aber sonst? Nicht jeder Kinderschänder wiederholt seine Tat. Ehrlich gesagt nur die wenigsten.

@mustermann07
Kinderschänder und Vergewaltiger gehören zur Gruppe "Menschen", genau wie du.
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16.01.2010 01:02 Uhr von skytho1
 
+2 | -1
 
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uslurf & Terrostorm: Ich kann Euch beiden nur voll und ganz zustimmen und danke Euch dafür, dass es auch bei Shortnews noch klar denkende Menschen gibt, die ihre Äußerungen nicht blind durch ihre Emotionen steuern, sondern das ganze von einer sachlichen Ebene heraus betrachten können.

So schlimm viele von Menschenhand begangene Taten auch sein können, nichts aber auch rein gar nichts berechtigt einen anderen Menschen einem Dritten das Recht auf seine Menschenwürde abzusprechen.

Die Argumentation, dass der Täter in diesem Falle ja auch menschenverachtende Dinge getan hat und er deswegen keine Menschenrechte mehr für sich beanspruchen könne, ist schlicht und ergreifend sachlich falsch, da er ja für seine Taten als Mensch bestraft wurde und die Verantwortung hierfür übernehmen musste, was auch vollkommen richtig ist.

Ob das Strafmaß angemessen war oder nicht möchte ich hierbei gar nicht zum Gegenstand der Diskussion machen, da dies sicherlich Diskussionswürdig wäre.

Ich habe keinerlei Verständnis für sämtliche Forderungen nach Folter oder Tod gegenüber einem Lebewesen, gleich was er/sie/es getan hat.
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21.01.2010 08:52 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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@ uslurf: Wo hast Du die Info her? Du hast geschrieben: "Nicht jeder Kinderschänder wiederholt seine Tat". Nach meinen Infos ist es genau umgekehrt. Pädophilie ist eine Krankheit (Fehlsteuerung), die normalerweise NICHT HEILBAR ist, insofern ist die Rückfallquote immens hoch, daher würde mich interessieren, wo Du Deine Infos her hast.

Ich bin auch gegen Selbstjustiz, aber wenn ein Straftäter, der von Experten als höchst gefährlich eingestuft ist und nur auf Grund eines Verfahrensfehlers nicht in Sicherungsverwahrung kommt, frei herumläuft, bin ich besorgt.

Wenn er sich dann wieder eine Frau schnappt und vergewaltigt frage ich mich, was man Ihr dann sagen soll.

Ich habe oft das Gefühl, daß in Deutschland die Rechte der Straftäter höher eingestuft werden, als der Opferschutz.

Das ist eine verfahrene Situation. Die Polizei kann ihn natürlich nicht für den Rest seines Lebens beobachten, allerdings läuft er natürlich sonst genauso Gefahr, im Zuge von Selbstjustiz Schaden zu nehmen.

Ich denke Mal, die Gesetze müssen in diesem Bereich geändert werden.
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21.01.2010 12:02 Uhr von uslurf
 
+1 | -1
 
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@Andreas-Kiel: "Du hast geschrieben: "Nicht jeder Kinderschänder wiederholt seine Tat". Nach meinen Infos ist es genau umgekehrt. Pädophilie ist eine Krankheit (Fehlsteuerung), die normalerweise NICHT HEILBAR ist, insofern ist die Rückfallquote immens hoch, daher würde mich interessieren, wo Du Deine Infos her hast."

Interessant. Dir scheint eines gar nicht klar zu sein: die meisten Fälle von Kindesmißbrauch werden gar nicht durch Pädophile begangen. Gut, hier mag es so sein, trotzdem gilt es für die meisten Fälle.

"Ich bin auch gegen Selbstjustiz, aber wenn ein Straftäter, der von Experten als höchst gefährlich eingestuft ist und nur auf Grund eines Verfahrensfehlers nicht in Sicherungsverwahrung kommt, frei herumläuft, bin ich besorgt."

Klar, nur was will man sonst tun? Ihn ohne rechtliche Grundlage einknasten? Auf keinen Fall.

"Ich habe oft das Gefühl, daß in Deutschland die Rechte der Straftäter höher eingestuft werden, als der Opferschutz."

Das ist populistischer Unsinn, der immer wieder gerne herausgekramt wird. Wäre das so, dann würde man die Opfer ins Gefängnis sperren, nicht die Täter.
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21.01.2010 13:10 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -0
 
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@uslurf: Ich sagte ja, die Krankheit "Pädophilie" ist annähernd unheilbar und damit ist ein Rückfall sehr wahrscheinlich. Ich meine nicht die sicherlich sehr große Zahl an Kindesmißhandlungen jeglicher Art (oftmals innerhalb der Familie).
Ich denke, Eltern, die verzweifelt oder am untersten Ende der Gesellschaft sind und z.B. ihre Kinder schlagen oder auch vernachlässigen, sind ja wohl nicht zu vergleichen mit einem kranken Individuum, das bewußt zur Erfüllung seiner krankhaften Bedürfnisse "auf die Jagd geht" und das Leben von Kindern zerstört.

- und zum Einknasten: Wenn ich die Wahl habe, Ihn bei unklarer Rechtslage aufgrund "Gefahr im Verzuge" zu verhaften, ist mir das allemal lieber, als ihn als potentielle Gefahr herumlaufen zu lassen und dann den Eltern des dann geschändeten Kindes zu sagen: Sorry, wir wußten zwar, daß er weiter vergewaltigt, aber wir durften ihn nicht festnehmen. Jetzt haben wir aber einen Grund und können ihn wieder festnehmen"
Toll! Oft muß erst etwas passieren, damit gehandelt wird.

Mir ist schon klar, das solches Vorgehen kritisch ist und von verschiedenen Organen kontrolliert werden müßte, damit kein Mißbrauch getrieben wird, aber wie gesagt: Der Schutz der Kinder vor solchen "Typen" finde ich höherwertiger, als die Rechte von Straftätern.

Ihn hat schließlich keiner gezwungen, Menschenleben zu vernichten, dann muß er auch bereit sein, mit den Konsequenzen zu leben.
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21.01.2010 22:17 Uhr von uslurf
 
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@Andreas-Kiel: Mir ging es auch um Kindesmißbrauch, nicht um Mißhandlung. Und trotzdem bleibt es dabei: pädophil zu sein ist kein Verbrechen, und man kann niemanden das ganze Leben eingeknastet halten nur weil er pädophil ist. (Klar, Sicherungsverwahrung ist etwas anderes)

"Der Schutz der Kinder vor solchen "Typen" finde ich höherwertiger, als die Rechte von Straftätern."

Und ich finde halt, dass für die Rechte von Beiden Platz ist, das muss kein Widerspruch sein.

"Ihn hat schließlich keiner gezwungen, Menschenleben zu vernichten, dann muß er auch bereit sein, mit den Konsequenzen zu leben."

Er hat keinen Mord begangen, die Opfer leben ja noch. Kein Grund zu dramatisieren.
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23.01.2010 15:17 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@uslurf: Du hast mehr Mitgefühl mit den Tätern als: mit den Opfern.

Wenn jemand Kinder vergewaltigt kann man oft schon von einer Aktion sprechen, die das Leben dieser Kinder (so wie sie es vorher kannten) zerstört. Es gibt diverse Fälle, wo sich z.B. Teenager später selbst das Leben genommen hben, weil Sie damit nicht mehr klar kamen. Ich kann mir so etwas (zum Glück) nicht selbst vorstellen, aber es ist doch klar, daß diese Kinder schwer gezeichnet sind (Verfolgungsängste, Vertrauensverlust, können später oft keine normale Beziehung zu Männern aufbauen etc.).
Ich finde, da kann man schon von "Leben zerstört" sprechen.

Du schriebst: Und ich finde halt, dass für die Rechte von Beiden Platz ist, das muss kein Widerspruch sein."

Geht das denn überhaupt???

Wenn das Risiko extrem hoch ist, daß er sich die Nächste schnappt, schließen sich die beiden Sachen leider aus.

Vor 1 oder 2 Tagen war doch erst wieder ein Pädophiler, der nach psychologischem Attest entlassen wurde und jetzt wieder mehrere (9?) Kinder vergewaltigt hat. Nach Entlassung zog er direkt vor einen großen Kinderspielplatz. Da sind doch Probleme vorprogrammiert bzw. er hat es sofort wieder darauf angelegt. Da ist doch etwas im System faul!


Das Problem ist doch nunmal die Unheilbarkeit von Pädopholie und das der Gesetzgeber offenbar noch keine Lösung gefunden hat, der zum vorhandenen Täterschutz auch die Kinder vernünftig beschützt.
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25.01.2010 20:34 Uhr von Nasa01
 
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@uslurf: wenn du dich schon so für den Typen einsetzt, dann nimm ihn doch bei dir auf.
Vielleicht quartierst du ihn ins Gästezimmer, - gleich neben dem Zimmer deiner Tochter ein?
Angenehme Nachtruhe wünsch ich dir dann. Schlaf gut.

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