15.01.10 12:07 Uhr
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Türkei: Eine sich rasant entwickelnde Wirtschaftsnation

Die "EuroMold 2010" widmet ihr Interesse seit Jahren der sich wirtschaftlich rasant entwickelnden Türkei. Im Elektronikbereich und beim Automobilbau nimmt das Land eine zunehmend wichtige Position ein.

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von fünf Prozent zählt die Türkei momentan zu einer der bedeutendsten Nationen. Zahlreiche ausländische Automobilfirmen bauen in der Türkei. Daneben sind viele türkische Automobilhersteller ebenfalls vertreten.

Ein Drittel aller Fernseher, die in Europa verkauft werden, kommen mittlerweile aus der Türkei. Außerdem verleiht die zentrale geografische Lage der Türkei dem Land als Umschlagspatz eine wichtige Bedeutung.


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WebReporter: bohemian-club
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Türkei, Bedeutung, Autobranche
Quelle: plasticker.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2010 12:10 Uhr von claeuschen
 
+3 | -3
 
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Man hätte: erwähnen können, dass die "EuroMold" (nie gehört zuvor) so etwas ist wie ein Branchentreffen in Frankfurt am Main.

So musste man nachschlagen.
Ansonsten aber o.k.
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15.01.2010 12:14 Uhr von Barni_Gambel
 
+15 | -13
 
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Dann können ja dann bald: ganz viele in ihre geliebte Heimat zurück! Toll!!
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15.01.2010 12:51 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -7
 
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Sehr verdächtig: Die Wachstumsrate beträgt bei der Türkei also 5%.
Und in Deutschland ist die Rezession 5%, Zufälle gibts.
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15.01.2010 12:55 Uhr von lina-i
 
+7 | -6
 
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Ich frage mich, wo der Wachstumsmarkt: sich hinbewegt. vor 5 Jahren wurde auch ein Drittel der in Europa verkauften Fernseher aus der Türkei geliefert:

"Jeder dritte Fernseher, der 2004 in Europa verkauft wird, kam aus der Türkei, wurde aber meist unter Labels wie Grundig, Akai, LG, Toshiba oder Aiwa verkauft."


Gegenüber den Chinesen hat die Türkei jedoch wertvolle Vorteile, die Investoren für sich ausnutzen:

"Hinzu kämen die geringen Erfahrungen (der Chinesen) mit Scart, Videotext oder dem Online-Display. Dieses Know-how hat jedoch Beko als europäisches Unternehmen und stattet deshalb die TVs mit drei Scart-Buchsen, zwei Tunern und 25-sprachigem OSD aus. Und 800 Seiten Videotext seien selbst bei den Einsteigergeräten Standard. So biete man den Chinesen Paroli.

Und als Extra-Bonbon muss man weder bei der Einfuhr von elektrischen UE-Waren aus der Türkei Einfuhrzoll zahlen noch in Deutschland..."

Es ist nicht nur das Wissen, was der Verbraucher benötigt, sondern auch der nötige Respekt des Kundenwunsches, welcher bei den Chinesen noch fehlt. Auch die Zuverlässigkeit und Qualität ist bei türkischen Produkten höher als bei den Chinesischen.Dazu kommen günstige Preise für die Immobilien der Fertigungsstandorte, geringe Unterhaltskosten und im Vergleich zu Europa sehr geringe Lohnkosten.

Weiterhin profitiert die Türkei als eines der wenigen nichteuropäischen Länder von der Zollunion mit der EU. Diese wurde 1996 in Kraft gesetzt, die Türkei ist damit ein Binnenland der EU, wo gegenseitig keine Binnenzölle erhoben werden.

Quelle für die Zitate: http://www.channelpartner.de/...

Wer sich diese Quelle genauer durchliest, wird feststellen, dass die aufgeführten Produkte nur low cost Waren sind, die billig in der Türkei produziert werden können. Geht es jedoch um qualitativ anspruchsvolle Waren, so werden diese weiterhin in ihren Ursprungsländern hergestellt.

Ich erinner mich noch sehr gut an die Firma Nokia, die einen gut laufenden Fertigungsstandort in Deutschland schloss, um Mobiltelefone in Cluj (Rumänien) billiger fertigen zu lassen. Bis Heute hat sich dieser Schritt weder für Nokia, noch für die Rumänen gelohnt.

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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15.01.2010 12:55 Uhr von dagi
 
+8 | -5
 
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bei: einem solchen wachstum und dann 25% arbeitslose??
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15.01.2010 13:25 Uhr von Skirge
 
+5 | -8
 
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Kein Wunder warum viele Hochqualifizierte Deutsch-Türken in die Türkei gehen....die beruflichen Perspektiven sind trotz der relativ hohen Arbeitslosenquote sehr sehr gut! Die finanziellen ebenfalls...

Und wenn jetzt einer schreit: Dann sollen halt alle gehen....

es leben auch genügend Deutsche (noch) in der Türkei und diese sind dort sehr Willkommen, obwohl es überwiegend Rentner sind die dort NICHT arbeiten!
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15.01.2010 13:47 Uhr von lina-i
 
+7 | -3
 
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@ Skirge: Rentner haben übrigens ein eigenes Einkommen: die Rente. Diese wird auch nicht von der türkischen Rentenkasse ausgezahlt, sondern von den Staaten, in denen der Rentner vorher gearbeitet hat.

Rate mal, was mit jemandem in der Türkei passiert, der kein ausreichendes Einkommen hat, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

War also ein sehr schlechter Vergleich...
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15.01.2010 14:52 Uhr von Skirge
 
+3 | -1
 
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@ lina: Mag sein...

Mir gings in erster Linie nur um die teilweisen Dummen Aussagen auf Shortnews.de wenns um "Türken" geht...

Ich wollte nur betonen, dass deutsche in der Türkei sehr willkommen sind....natürlich gibt es überall Großmäuler die alles und jeden angereifen...


Nur so zur Info (und das hat nichts mit der Beurteilung dieser News meinerseits zu tun):

Ich bin deutscher mit türkischem Migrationshintergrund, meine Mutter nahm im Jahre 1982 die deutsche Staatsbürgerschaft an( und gab gleichzeitig die türkische ab), ich bin Doppelstaatsbürger.
Ich seh mich trotzdem als deutschen, während mich viele aufgrund meines Arabischen Names schief anschauen wenn ich sie dann im göttlichsten aller göttlichen Dialekte, in Urfränkisch anrede...

Nur so nebenbei

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