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Post: Bunte Briefe kosten Aufpreis

Wer einen farbigen Briefumschlag verwendet, muss für diesen ein erhöhtes Porto zahlen. Der Aufschlag beträgt derzeit 35 Cent. Ein bunter Standardbrief kostet dann 90 Cent.

Begründet wird das mit der aufwendigeren Sortierung der Briefe, da besonders auf dunklen Farben die Kodierung von den Maschinen nicht gelesen werden kann und diese Briefe so per Hand sortiert werden müssen.

Wird ein Brief im Zielgebiet aussortiert, wird er oftmals zwar zugestellt, der Empfänger muss aber für das erhöhte Porto sowie einen Aufwandszuschlag in Höhe von 51 Cent aufkommen. Das bedeutet dann Mehrkosten von 86 Cent für einen Brief.


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WebReporter: Don.Zwiebel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Brief, Farbe, Deutsche Post, bunt, Kodierung
Quelle: www.cannstatter-zeitung.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2010 10:50 Uhr von connor2910
 
+22 | -1
 
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Post: Na das soll mal einer verstehen ,

Der Empänger soll dann den Aufschlag zahlen :-)
Man gut das ich immer auf der Arbeit bin wenn die Post kommt.
Dann bekomme ich eben keine bunten Briefe mehr.

Wenn dann der Brief zurück geht , hat die Post noch mehr Kosten.
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15.01.2010 11:03 Uhr von Ohje
 
+30 | -1
 
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Hmm, dann packe ich halt meinen bunten Umschlag in einen weißen :D

Problem gelöst ;)
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15.01.2010 11:05 Uhr von Don.Zwiebel
 
+11 | -3
 
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@Ohje: Da wirst du aber auch mehr zahlen müssen wenn der Brief größer oder schwerer wird :-P
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15.01.2010 11:08 Uhr von wmp61
 
+35 | -2
 
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Die modernen Zeiten der Raffgier: Das Porto ist doch wohl der Lohn, den ich für das Versenden und die Zustellung eines Briefs zu zahlen habe.
Wie die Post das intern macht, sollte mir doch wohl völlig egal sein.
Als die Briefe noch alle von Hand sortiert wurden, war das ja auch kein Thema. Durch die Automation haben sie es sich einfacher und rentabler gemacht indem sie Personal entlassen konnten. Und jetzt, wenn es manchmal ein bisschen mehr zu tun gibt, wird einfach wieder draufgeschlagen.
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15.01.2010 11:24 Uhr von CyberAgeNRW
 
+7 | -0
 
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einfache lösung die maschinen brauchen nur genügend kontrast zwischen schrift und hintergrund. heißt also heller farbiger umschlag -> schwarze schrift, dunkler farbiger umschlag -> heller/weißer stift, so wurde es mir von einem postbeamten am schalter erklärt um das extra porto zu umgehen. dazu ordentlich in druckbuchstaben schreiben und ab dafür...
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15.01.2010 11:39 Uhr von deathcrush
 
+6 | -3
 
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schade: das die "blauen Briefe" der Schule nicht Blau sind :D

Das könnten sich die deutschen Schulen garnicht mehr leisten :D
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15.01.2010 11:51 Uhr von journalist2010
 
+12 | -1
 
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Wir haben: Kameras mit der neusten Gesichtserkennungssoftware. Die Post lässt andauernd Briefe verschwinden und erstellt Profile über das Konsumverhalten seiner Kunen wann wer wie oft was bestellt aber ihre Maschinen können keine bunten Umschläge erkennen. In meinen Augen pure Geldmacherei.
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15.01.2010 11:55 Uhr von chip303
 
+3 | -2
 
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Wer will das Briefaufkommen mit der Hand sortieren ?

Mal ernsthaft, erstens ist das schon lange so, und zweitens: Nimm einen roten Umschlag, klebe darauf ein weißes Etikett, schreibe da den Namen des Empfängers rauf..... schon gehts :)
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15.01.2010 11:59 Uhr von jens Hagen
 
+13 | -0
 
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Wo steht das in den AGB´s der Post ? Wo kann mir die Post rechtsverbindlich zeigen, das ein Standdarbrief eine bestimmten Farbe haben muss.

Egal wo ich im Internet suche, selbst auf der HP der Post. Steht immer nur etwas von Länge,Breite,Höhe und dem Gewicht ?

Jens
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15.01.2010 12:09 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -5
 
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Tschuldigung wusste gar nicht,daß es Bunte Briefumschläge zu kaufen gibt,ich habe bis jetzt immer nur weiße gesehen....höchstens man bastelt sich die Briefumschläge selbst...wäre für mich zu viel Aufwand...
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15.01.2010 12:33 Uhr von Yade
 
+2 | -1
 
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Recyclingpaper? Gilt das Recyclingpapier-Grau auch als "bunt"? Ist der nächste Aufschlag dann der, wenn jemand per Hand (potentiell unleserlich) die Adresse draufschreibt? Oder vielleicht wenn der Umschlag Fettflecken hat??

Ein sehr fragwürdiges Preismodel haben die da vor...
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15.01.2010 13:16 Uhr von egal66
 
+5 | -0
 
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alt und nicht ganz korrekt: Abgesehen davon, dass die Nachricht bereits vor über einem Monat durch die Blätter ging, hat die Post auch bereits Stellung dazu genommen: "Post-Sprecher: Regelung wird nicht angewendet. Ein Sprecher der Deutschen Post in Bonn sagte der dpa am Samstag, es gebe zwar seit langem diese Regelung, aber: "Die kommt nicht zur Anwendung. Wenn da mal im Einzelfall ein Nach-Entgelt verlangt worden wäre, dann wäre das ein absoluter Ausreißer", betonte Post-Sprecher Stefan Heß." (Quelle: Kölner Stadtanzeiger 13.12.09 http://www.ksta.de/...).

In der Praxis ist die Farbe also egal... und wenn ein besserwissender Schalterbeamter das anders sieht: einfach den Brief in den nächsten Briefkasten werden.
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15.01.2010 21:26 Uhr von LocNar
 
+1 | -0
 
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Ok.... die Art der Abrechnung verstehe ich auch nicht, aber dass es mehr Arbeit ist in den Postzentren ist auch verständlich.

Wer so ein Hauptpostzentrum schon einmal gesehen hat (ich arbeite dort hin und wieder an den Sprinkleranlagen) der weiss, wie schnell die Briefe dort an den Scannern vorbeischiessen, und wer nen dunkelblauem Umschlag mit einem schwarzen Stift beschriftet (der gehört erschossen.. upps, sry, meine Meinung), der soll sich nicht wundern, wenn sein Brief nicht ankommt bzw. später ankommt.

Habt ihr schonmal schwarze Schrift auf einem dunkelblauen Blatt Papier auf euren Scanner gelegt ? Da sieht man gar nix.

Standard ist halt helles Papier mit dunkler Aufschrift.

Wo (wenn überhaupt) diese Mehrkosten aufgeführt sind weiss ich nicht, müsste aber dann (im Falle von Mehrkosten) für Jedermann ersichtlich gekennzeichnet werden. Vielleicht auf der Verkaufspackung der Umschläge oder so.

Ok.... unter diesem Satz findet ihr mein Markenzeichen.... weißer Ars.h auf weissem Hintergrund ^^










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15.01.2010 21:47 Uhr von wildmieze
 
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@egal66: danke für die info .. ich habe schon verzweifelt danach gesucht, ab oder seit wann es diese regelung gibt. ich hab jahrelang in einer postagentur gearbeitet, und wir haben diese regel NICHT gelernt. gerade zu weihnachten gibt es sehr oft bunte umschläge mit kaum lesbaren aufschriften. da haben wir dann höchstens gesagt "da freut sich der sortierer" .. naja, und wir haben die kunden natürlich darauf hingewiesen, daß der brief länger unterwegs sein könnte, da eben "handarbeit" ins spiel kommt ..

außerdem müssten dann auch andere standardbriefe teurer sein .. die mit schlecht lesbarer handschrift (das sind verdammt viele), fehlender postleitzahl, "falsch rum beschriftet", briefmarke auf der falschen seite, etc.pp. .. die fliegen nämlich - laut auskunft unseres "post-vorgesetzten" - auch alle aus der sortierung

[ nachträglich editiert von wildmieze ]
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16.01.2010 02:42 Uhr von Seyhanovic
 
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Die DeutschePost verlangt auch 1 Euro zuschlag, wenn man via Handy "Porto-kauft"...

Das versteh ich gar nicht, weil

1. Es muss keine Briefmarken hergestellt werden ( Farbe, Papier und so weiter)
2. Noch nicht mal ein Mitarbeiter muss sich die Finger krümmen, den alles passiert mit dem Handy automatisch...
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16.01.2010 12:57 Uhr von @-Satan.de
 
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Na wenn das Na wenn das mal kein Armutszeugnis für den Hersteller der Sortiermaschinen ist.
Mit einem kurzen, hellen Blitz auf die Vorder- und Rückseite des Briefes sollte sogar Kugelschreiber auf schwarzem Papier gut lesbar sein.
Ich denke, hier wurde bei der Entwicklung der Sortiermaschinen gespart oder es ist einfach eine Masche, um mehr Geld zu machen.

Daumen runter für die Post!
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20.01.2010 13:45 Uhr von MDRV
 
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is doch ganz einfach: einfach den farbigen umschlag in nen weißen rein (ich glaube kaum das ein briefumschlag 35 kostet) und dann abschicken ^^ so hat jeder was er will bis auf die post die wird beschissen^^
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21.01.2010 11:56 Uhr von Ingefisch
 
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Warum wurde das Porto nicht billiger als man von Hand auf Mascinensortierung umstellte?

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