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Röttgen will Nuklearabfall aus Asse abziehen

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) will den Atommüll aus dem Lager Asse zurückholen und einen anderen Ort zur Endlagerung suchen. Bis jetzt wisse man aber noch nicht genug über den Zustand des Mülls, weshalb man mit der Aktion erst beginnen kann, wenn einige Vorabuntersuchungen gemacht wurden.

Das Atommülllager in Asse ist stark einsturzgefährdet. Der Nuklearabfall kann dort nicht mehr sicher gelagert werden. Die Umlageraktion soll so schnell wie möglich vollzogen werden. Allerdings heißt so schnell wie möglich, dass man mit einer Umlagerungszeit von zehn Jahren rechnen muss.

Unterdessen verhandelt die Regierung über eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Atomkraftwerk, Atommüll, Laufzeit, Norbert Röttgen, Endlager, Asse
Quelle: www.spiegel.de
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15.01.2010 08:23 Uhr von usambara
 
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der Zustand ist ein brisantes Gemisch aus Atommüll von Atomkraftwerken, darunter auch Plutonium, Giftmüll, Tierkadaver und
der tägliche Zufluss von 12.000 Liter Salzlauge (Tendenz steigend).
Die Atomkraftwerksbetreiber haben, in weiser Voraussicht, die Kosten schon erfolgreich durch die Novellierung des Atomgesetzes auf die Steuerzahler abgewälzt.

[ nachträglich editiert von usambara ]

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