Netzbetreiber verklagen Bundesnetzagentur
Das Verwaltungsgericht in Köln hat viel zu tun in diesen Tagen. Mehrere Mobilfunkunternehmen, unter anderem o2 und E-Plus, haben bekannt gegeben, dass sie eine Klage einreichen werden. Es geht um die Digitale Dividende sowie die Frequenzen im 1.700 bis 1.800 MHz-Spektrum.
Außerdem sind die Netzbetreiber unzufrieden mit der Verteilung der ehemaligen UMTS-Frequenzen. Die Forderungen beinhalten die Aufhebung der erlassenen Verfügung zur kommenden Frequenzvergabe. Man hofft auf die aufschiebende Wirkung der Klage.
Damit würde die Frequenz-Auktion nicht, wie vorgesehen, im Frühjahr (April) erfolgen, sondern erst, wenn man sich über die Konditionen der Vergabe geeinigt hat. Kabel Deutschland kritisierte die "zu erwartenden Störungen von Endgeräten bei Kabelkunden" durch den neuen Mobilfunkstandard LET.