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Hilden: Bäcker heizt seine Backöfen mit Brot

In Hilden hat ein Bäcker ein einmaliges Pilotprojekt gestartet. Er verfeuert sein eigenes unverkäufliches Altbrot und betreibt damit seine Backöfen. Mit dieser Aktion konnte der CO2-Ausstoß seiner Bäckerei um über 90 Prozent gesenkt werden.

Die Anlage besteht aus zwei Biomassebrennern in denen das Brot zusammen mit Holzpellets verbrannt wird. Als Brennmaterial wird lediglich Brot verwendet, das sonst zur Herstellung von Tierfutter dienen würde. Die Tafeln erhalten die gleiche Menge Brot wie bisher.

Seitens der Kirche hat der Bäcker überwiegend positive Resonanz bekommen, aber auch von dort äußern sich einzelne kritische Stimmen. Schließlich wird hier das Grundnahrungsmittel Nummer eins verbrannt.


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WebReporter: Don.Zwiebel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bäcker, Heizung, Hilden, CO2-Ausstoß, Ofen, Pellets
Quelle: www.express.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2010 15:41 Uhr von Mehrsau
 
+34 | -5
 
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*daumen hoch*: Das Argument "Grundnahrungsmittel" ist hier wohl völlig fehl am Platz. Niemand isst gerne schimmelndes Brot.

Sowas nenne ich innovativ.
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14.01.2010 15:41 Uhr von Nervender_Teenager
 
+16 | -6
 
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Wow: Endlich mal etwas, was sowohl wirtschaftlich, als auch etisch vertretbar zu sein scheint.

Genau so muss man denken.

@Mehrsau: Stimmt.

[ nachträglich editiert von Nervender_Teenager ]
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14.01.2010 15:44 Uhr von ulkibaeri
 
+13 | -42
 
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14.01.2010 15:47 Uhr von Don.Zwiebel
 
+16 | -1
 
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@ulkibaeri: In der Quelle steht auch was der Bäcker dazu sagt ;-)

Außerdem ist das Brot glaube ich bis es da unten ist nicht mehr wirklich genießbar. Recht gebe ich dir, dass er vielleicht bei seiner Produktion besser aufpassen sollte.


[ nachträglich editiert von Don.Zwiebel ]
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14.01.2010 15:50 Uhr von Mehrsau
 
+17 | -3
 
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@ulkibaeri: Guter Einwand. Das muss ich zugeben. Aber es ist in der Praxis tatsächlich so, dass immer *GENUG* produziert wird für dem letzten Kunden um 19:30 nach Möglichkeit noch alles anbieten zu können.

Du wolltest schliesslich nicht nach der Arbeit zum Bäcker kommen wollen um dann zu sehen dass er nix mehr hat und du deine Kräuterbutter pur ohne Baquette essen musst.

Ausserdem bis du das Brot im Busch hast ist es verschimmelt. Und das kommt auch bei denen nicht so gut an.
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14.01.2010 16:03 Uhr von Schlaumi
 
+6 | -5
 
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Eine umweltfreundliche Idee Trotzdem finde ich es schlimm, dass auf der einen Seite der Welt Brot verbrannt wird und auf der anderen Seite Menschen verhungern. Irgendwie kann das ja nicht sein.....
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14.01.2010 16:36 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -1
 
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90% weniger co2? wie soll das gehen? zauberei? :)
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14.01.2010 16:43 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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schaut euch mal: die Dokumentation "We feed the world".

DAS ist unheimlich....


Find ich gut das mit dem Brot-ofen. Allerdings nur solange wie er das Brot nicht extra herstellt um es dann zu verbrennen :p

Wie gesagt... schaut euch mal die Dokumentation an. Soo inovativ ist das gar net von dem Bäcker. Aber es hat seine dunklen Seiten.
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14.01.2010 16:58 Uhr von TheEagle92
 
+1 | -0
 
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tjoa Ist schon eine gute und vorallem lohnenswerte Idee die der Bäcker da hat.

So spart er viel geld für die Betriebskosten die er bisher immer hatte und kann damit vielleicht auch mehr Auszubildene aufnehmen oder sonst was.
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14.01.2010 17:07 Uhr von brainbug1983
 
+6 | -0
 
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Naja, das mit dem überschuss stimmt zwar auf der einen Seite, aber die Kunden erwareten nunmal das auch abends noch alles verfügbar ist. Wenn abends nur noch 1/4 des ursprünglichen Angebots in den Regalen liegt sinkt auch dein gewinn und die Kundschaft bleibt vielleicht ganz weg.
Natürlich kann man seine Produktion mit der Zeit anpassen, man bekommt ja nen ungefähren überblick was wann verkauft wird. allerdings wird sichs nie vermeiden lassen das was übrig bleibt. Und bevor das dann im Müll landet seh ich da nix verwerfliches dran. Da könnten sich andere nen beispiel dran nehmen, es wird immernoch mehr als genug weggeworfen. Genausowenig nützt das Brot armen Menschen in der 3. Welt was. Die brauchen ne eigene, funktionierende Wirtschaft, ohne von der Regierung und anderen Staaten ausgebeutet zu werden. Viele haben allerdings kein Interesse dran dort was zu ändern, da zu viel Geld damit verdient wird!
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14.01.2010 20:43 Uhr von RycoDePsyco
 
+3 | -1
 
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@ulkibaeri: Komisch ist, das die dritte Welt es nach 50 und mehr Jahren nicht geschafft hat Getreide oder ähnliches anzubauen und daraus Brot und andere Dinge Professionell herzustellen.

Und alle haben lange genug Geld gespendet um dort die Not in Wirtschaft umzuwandeln zu können.
Statt dessen wird nach wie vor ein Kind nach dem anderen in die Welt gesetzt um sein eigenes Leben zu sichern.
An Deutschland liegt es bestimmt nicht das es zu viele Menschen auf der Welt gibt.

Und...
Kunden wollen auch 22.00 Uhr abends noch ein Brot in der Großstadt haben, deswegen wird ja auch 50% der am Tag Produzierten Lebensmittel wieder weg geschmissen.
Verrückt oder?

Die Idee ist daher gut und es ist ein Kreislauf der Natur, daher zu bevorzugen.
Wobei ich Verbrennung allgemein nicht gut heiße.

Privat: http://www.CustomMaps.de
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14.01.2010 21:25 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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Guter Anfang: Getreide zu verheizen ist leider nach wie vor nicht erlaubt, obwohl das energetisch sinnvoller ist als Pellets.
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15.01.2010 07:56 Uhr von Marky
 
+1 | -0
 
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Heftig "Neun bis zwölf Tonnen Brot bleiben im Monat unverkauft in den Regalen der 14 Filialen von Bäcker Schüren liegen, weil die tägliche Nachfrage einfach nicht vorauszusehen sei."

...was sich da so im monat ansammelt!

@ulkibaeri

>also ich finde das unter aller sau! In der 3. Welt verhungern täglich tausende von Menschen!<

"Auf solche Kritik reagiert Schüren dann doch genervt: „Von mir aus kann jeder vorbeikommen und das Brot nach Afrika bringen.“

Wünsche dir eine gute reise ^^
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15.01.2010 08:06 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -4
 
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ihr drömel. natürlich verschimmelt das brot auf dem weg nach afrika. Aber darum geht es doch nicht!
Man kann die Rohstoffe dort hin schaffen.

Es muss ja keine 50% überproduktion in D geben. 10% reichen doch auch, damit alle ihr brot bekommen. Ich versteh diese wegwerfgesellschaft echt nicht mehr!

Wird doch mal wieder Zeit, dass ein ordentlicher Krieg kommt und ihr auch mal anfangen müsst zu hungern! Mal sehen ob es euch dann immer noch gefällt, dass Essen verbrannt wird.
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15.01.2010 08:07 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -4
 
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@shadow: genau, verheizen wir das getreide und fressen brot aus erdöl und kohle!
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15.01.2010 08:20 Uhr von Marky
 
+1 | -0
 
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Man man man dann setz dich doch mal mit dem bäcker in verbindung, anstatt hier große töne zu spucken.

Mach ihm doch einfach den vorschlag, den du hier schreibst. Vielleicht könnt ihr beide ja was arrangieren!

[ nachträglich editiert von Marky ]
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15.01.2010 08:36 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -4
 
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@was der bäcker dazu sagt: da kann ich nur sagen: "Herr SBäcker mit Verlaub, sie sind ein Arschloch!"
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15.01.2010 08:56 Uhr von nurzubesuch
 
+2 | -0
 
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Das: gemecker über Verschwendung und das arme Afrika ist ja nicht mehr zu ertragen. Der Bäcker ist der Letzte, der Schuld daran hat, das es in Afrika so ist, wie es ist. Ganz im Gegenteil, er denkt sogar ökologisch.
Das Problem von Afrika und anderen armen Ländern sind deren Regierungen, die sich nicht vernünftig um ihr Land kümmern.

Warum geht ihr nicht zum Bauern und kauft Getreide, welches ihr dann nach Afrika verschiffen könnt?
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15.01.2010 12:12 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -3
 
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Ganz richtig: endlich wird mal was sinnvolles mit dem alten Brot gemacht. Anstatt es in der Müllverbrennungsanlage zu verbrennen und damit Fernwärme und Energie zum Wohle aller zu erzeugen, oder es an Tiere zu verfüttern.

Aber da der Bäcker jetzt ein Haufen Geld anHeizkosten spart wird bei ihm sicher das ganze Produktportfolio billiger!
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15.01.2010 12:21 Uhr von dapasdapro
 
+0 | -0
 
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Kommentar vom Bäcker (Quelle) zu den "Verhunger"-Vorwürfen:

„Von mir aus kann jeder vorbeikommen und das Brot nach Afrika bringen.“



:D
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15.01.2010 12:22 Uhr von KnutRichter
 
+4 | -0
 
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Wir hams ja: Offenbar sind wir zu reich. Lebensmittel zu verbrennen ist das letzte. Das hat auch mit ökologisch oder CO² - Einsparung nichts zu tun. Denn schließlich mußten die Rohstoffe vorher auch erst hergestellt werden. Leider rechnet das aber niemand nach.
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15.01.2010 16:26 Uhr von chefcod2
 
+2 | -1
 
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Gute Idee: Das einzige was mir an der News nicht geföllt ist die erwähnung vin Co2 Einsparung. Nur nochmal zur Info: Co2 hat nicht den geringsten Einfluss auf das Klima.
Bei solchen Erwähnungen sollte es gleich Klick machen. Diese lächerliche Co2 Propaganda muss einfach niedergemacht werden!
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16.01.2010 10:44 Uhr von Jepi123
 
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Hört sich gut an aber genauer betrachtet ist es unwirtschaftlich. CO2 hin oder her, es ist nichts anderes als fossile Brennstoffe zu verfeuern, wie es die Menschen seit tausenden von Jahren machen. Also nichts neues...........
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19.01.2010 18:52 Uhr von shadow#
 
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@ulkibaeri: Ihr habt leider alle überhauptnicht verstanden um was es geht...
Es geht um messbare Energie, nichts anderes.
Und die wird hier nunmal optimal genutzt!
Wie sinnvoll es ist, 10 Tonnen Brot monatlich als Heizmaterial zu produzieren, ist nicht Gegenstand dieser Diskussion.
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21.03.2010 15:41 Uhr von Lordmattu
 
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Guten Appetit! Leute die hier rumjammern das in Afrika Leute verhungern sollten es mal so sehen.

In Afrika sind pro quadratmeter bebaubarem Ackerland zu viele Einwohner als das alle genug abbekommen würden. Nun afrika ist groß aber es ist nicht alles Fruchtbar und viele Menschen können dort schlicht und einfach nichts anbauen.

In Europa ist das Land fruchtbar genug das wir das 16 Fache an Nahrung die Die Europäer täglich zum Überleben bräuchten, wegwerfen weil wir mehr als genug produzieren können,

Würden wir jezt beginnen diese Überproduktionen nach Afrika zu verschiffen würden wir mehr Geld für den Transport ausgeben als wir benötigen würden um dort vor Ort dieselbe Menge an Nahrung anzubauen, Wie Ulkibaeri schon gesagt hat jeder der hier hart arbeitet möchte nicht in einen Laden kommen und sehen das seine Lieblings Weintrauben alle vergammelt sind weil man es ja nicht vertreten kann jeden Tag neue Frische anzuliefern und die ranzigen wegzuschmeissen....

Mal ganz davon abgesehen das wir Afrika noch viel mehr von Europa Abhängig machen würden wen wir ALLE Überschüssigen Lebensmittel rüberschippern würden. Und somit Afrika von jeglicher selbstständigkeit befreien die Dieser Kontinent eigentlich so dringent bräuchte.

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