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Österreich: Mitgliederschwund in der katholischen Kirche

Nach der Kirchenstatistik der österreichischen Bischofskonferenz verliert die katholische Kirche in Österreich immer mehr Mitglieder. Insgesamt sind nur mehr knapp 70 Prozent der Österreicher katholisch.

Am meisten Mitglieder verlor die katholische Kirche 2009 in Wien, gefolgt von der Diözese Graz und Feldkirche. In Wien ist nur mehr knapp die Hälfte der Einwohner römisch-katholisch.

Die katholische Kirche sieht den Grund der Austritte in den Negativschlagzeilen in den Medien. Auffallend jedoch, dass die Zahl der Austritte in den erzkonservativen Diözesen prozentual am Höchsten ist.


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WebReporter: leseratte21
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Österreich, Kirche, Mitglied, Religion, Austritt, Katholisch
Quelle: www.gaywien.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2010 16:33 Uhr von heliopolis
 
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Menschen treten nicht nur aus den Kirchen aus, weil diese negativ in den Schlagzeilen erscheinen. Vielmehr ist es so, dass Menschen gar keine Religion haben oder brauchen.

Gerne prahlen die Kirchen mit so und so viel Mitgliedern weltweit. Vergessen aber zu erwähnen, dass diese Menschen wie alle bei der Geburt indoktriniert wurden. Man hat sie nicht gefragt. Und obwohl viele niemals gläubig wurden, sind sie in der auferlegten Kirche geblieben. Nicht selten wegen des lokalen Status, der damit verknüpft war und ist. Es waren und sind nur Mitläufer.

Der Paradigmenwechsel hin zur Vernunft und dem gesunden Menschenverstand treibt viele offiziell raus aus den Kirchen. Und die Mitläufer ziehen nach. Wir leben in einer aufgeklärten Welt. Nur jene, die sich nicht vom Glauben ergebenem Beschützerkomplex befreien können, bleiben weiter der Mär vom mächtigem Herrscherwesen treu. Aber auch das wird sich ändern. Früher oder später bleibt diesen Menschen gar nichts übrig als sich der Realität zu stellen.
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14.01.2010 20:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Selbst wenn alle austrteten so denken doch die meisten Menschen über das "Wie und Woher" nach und dann bilden sich wieder Gruppen mit neuen Gedanken und einer neuen Religion.
Dann heisst die Religion eben Wissenschaft und lehrt, dass wir keinen freien Willen haben, weil alles vorherbestimmt ist - oder es bildet sich eine Gruppe, die den Zufall in der Quantenphysik und damit unseren freien Willen vertritt. Letztendlich wieder eine Form von neuem Glauben, weil auch die Wissenschaft mehr Fragen aufwirft als erklärt.
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15.01.2010 00:22 Uhr von Thutmosis
 
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Das hört man immer wieder gerne das dem Popanz die Schäfchen weglaufen.
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15.01.2010 08:19 Uhr von leseratte21
 
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@ Wolfsburger: Die ´Quelle´, die diese Statistik herausgab, ist laut Artikel die Österreichische Bischofskonferenz.

Willst du damit etwa sagen, dass Österreichs Bischöfe Homosexuelle sind? ^^

[ nachträglich editiert von leseratte21 ]
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15.01.2010 08:32 Uhr von Götterspötter
 
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@leseratte21 + Wolfsburger: **qoute**
ich weiss ja nicht so recht ob eine Feindesgruppe der katholischen Kirche (Homosexuelle) jetzt unbedingt eine vertrauenswürdige Quelle ist.
**unqoute**

**qoute**
Willst du damit etwa sagen, dass Österreichs Bischöfe Homosexuelle sind?
**unqoute**

lol :) ich musste gerade so lachen, bei diesem Dialog

Ich beantworte das mal mit einer Gegenfrage zum Nachdenken --->

Sind Sie etwa heterosexuell ?

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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15.01.2010 10:32 Uhr von leseratte21
 
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@Götterspötter: da muss ich wohl lange nachdenken (nehme an, das ´Sie´ bezieht sich auf die Bischöfe, nicht auf mich ^^)

Eigentlich sollten katholische Bischöfe doch A-sexuell sein *grübel*
Gewisse Gerüchte über ´Pfarrersköchinnen´ und (leider auch) grausliche Missbrauchsfälle sprechen hier jedoch eine andere Sprache. Zudem sollten Katholiken doch überhaupt keine ´Feinde´ oder ´Feindesgruppen´ haben *grübel*

Andererseits: Wenn ich mir Josef Ratzinger und einige Bischöfe so ansehe, würde ich mit - egal ob als Mann oder Frau - wünschen, dass sie tatsächlich a-sexuell sind ^^

[ nachträglich editiert von leseratte21 ]
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15.01.2010 10:43 Uhr von void26
 
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@heliopolis: Schon klar... wenn ich wählen kann zwischen einem Leben, das nur auf das hier und jetzt ausgerichtet ist und in dem nach 80 Jahren alles vorbei ist, oder einem Leben, wo ich weiß, daß es danach erst richtig losgeht... dann bin ich so vernünftig und wähle das erste...

Und an alle Religionskritiker die einfach nur nachplappern OHNE sich jemals damit auseinandergesetzt zu haben:

Wer behauptet Gott sei nicht erklärbar und damit nicht existent soll mir bitte mal den Urknall und alles was davor war erklären und mir beweisen, daß er sich eine Nullsingularität Ohne Zeit und Raum wirklich vorstellen kann...

Schönen gruss an alle denkenden Menschen...

PS: Ich glaube...und bin trotzdem NICHT in der Amtsschimmel-Kirche...
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15.01.2010 11:06 Uhr von leseratte21
 
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einfach zum Nachdenken: Das soll auch (nicht unbedingt) eine Kritik an der Kirche, sondern nur an deren hoffnungslos veralteten Einstellung zu gewissen Themen sein:

Ich glaube nicht, dass aufgeklärte Menschen (zumindest in Industrieländern) tatsächlich KEINEN Sex vor der Ehe haben oder auch in der Ehe NUR Sex haben, wenn sie Kinder zeugen wollen.

Zudem glaube ich NICHT, dass Gott tatsächlich die (körperliche) Liebe unter Menschen ablehnt, wenn sie nur ´dem Vergnügen´ dient. Wer sagt, dass Gott in diesem Fall nicht auch Fernsehen, Computerspiele oder Theatervorstellungen ablehnt - diese dienen ja auch ´nur dem Vergnügen´.

Außerdem: Wer sagt, dass Jesus nicht auch Sex hatte? Nur weil die Bibel das nicht erwähnt, muss es nicht heißen, dass er keinen hatte. Gewisse Bibelforscher vertreten nämlich durchaus die These, das Magdalena Jesus Freundin war (weil sie immerhin - vollkommen unüblich für die damalige Zeit - mit der Gottesmutter unter dem Kreuz stand).

Bevor jetzt ein großer Aufschrei erfolgt: Das soll nur zeigen, dass es wohl ´mehr´ gibt, als in der Bibel steht oder der Mensch weiß. Und ich denke doch, dass auch ein Pfarrer sich genauso gut um seine Gemeinde kümmern kann, wenn er verheiratet ist. Andere Kirchen (Beispiel: die Evangelische) beweisen das doch.

Dass diese hoffnungslos veraltete Einstellung der röm-kath. Kirche auch extreme Gefahren mit sich bringt, liegt zudem auf der Hand. (Beispiel: Verbot von Kondomen, das in Afrika zur weiten Verbreitung von HIV führt).

Ein Nachdenken und Modernisieren der Kirche scheint damit dringendst geboten.
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15.01.2010 11:11 Uhr von void26
 
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@leseratte: Sehr guter Kommentar.

Ich denke man muss sich immer vor Augen führen, daß die Kirche von MENSCHEN augebaut wurde... wenn auch am Anfang basierend auf dem Wort Jesu...

Menschen machen Fehler und legen Worte falsch aus... Und wenn Gott gewollt hätte, daß man Sex nur zur Zeugung hat-dann würd es keinen Spass machen...

Das was immer als Kritik am Glauben verkauft wird, ist zu 95% Kritik an von Menschen geschaffenen Erlässen/Ansichten/Aktionen.

Und daß die kath. Kirche sich weiterhin vehement gegen Kondome (HIV) und homosexuelle ausspricht, halte ich für einen riesen Skandal und wird ihr womöglich das Genick brechen...
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15.01.2010 11:18 Uhr von Götterspötter
 
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@leseratte21: genau so meinte ich das :) ....

Deshalb sollte es auch keine Rolle spielen welche Sexualität der "Kirchenmann" unterdrücken muss.

,,, :( und deshalb wiegen für mich auch die Missbrauchsfälle 3x so stark

Der Skandal ist das phädophile Priester/Bischöfe die sich an Kinder vergriffen haben versetzt werden, bzw. gibt es hierfür sogar eigens eingerrichtet Klöster die Sie aus der Öffentlichkeit genommen werden bis Grass über die Sache gewachsen ist. Also er wird nicht zwangsweise exkommuniziert.... wie z-B. bei einer Abtreibung, selbst wenn das Leben der Mutter gefährtet wäre.
Auch bei - wie du schon sagtest "Geistliche mit weiblicher Köchin" ist man gerne blind.
Im Gegensatz dazu reicht es wenn ein Priester/Bishop..etc. ein homosexuelles Vorleben hatte und für die Kirche ist DAS dann schon "praktizierende Homosexualität" und der Priesterberuf ist ihm verwehrt bzw wird aus der Kirche geschmissen.
:) Richtig interessant wird es, konvertiert ein protest. Priester zum kath.Glauben und hat Frau und Kind - da wird dann eine "Ausnahme" gemacht und 100 Augen zugekniffen.

*****
"lachhaft" fand ich deshalb auch die in Klammer gesetzte kath. Feindesgruppe = Homosexuelle - von Wolfsburger der damit die Realität umkehrt.
Nicht die Homosexuellen haben ein Problem(Feindschaft) mit der kath. Kirche, sondern die Kirche sieht hier den "Feind ihrer Religion/Dogmen"

Und die Menschen tretten deshalb auch aus diesem "Verein" aus, weil er korupt und scheinheilig ist !
Ein Christ braucht keine Kirche oder Pfarrer um nach christlichen Werten leben zu wollen und das erkennen heute viele Menschen.
Warum soll man bitte den "Lügen der Kirche weiter glauben" ? und damit täglich den Verrat eines der wichtigsten Gebote des Christentums unterstützen ?

Jesus ist immerhin genau DESHALB ans Kreuz genagelt worden - er protestierte gegen die "Allmacht des jüd.Tempels" und derren tägliche Sünde gegen den Glauben.

Für einen Christ gibt es deshalb auch nur eine logische Entscheidung - raus aus der Kirche des Vatikans !!
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15.01.2010 11:22 Uhr von Amasis2000
 
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@all: Diejenigen die einem Schöpfer abschwören müssen damit rechnen, dass die Wissenschaft keine Antworten auf die Fragen des Lebens (Woher wir kommen? Wohin wir gehen? Was ist der Sinn des Lebens?) geben kann. Sie wenden sich anderen Religionen zu, wie etwa der Evolutions-Religion. Doch man kann diesen Fragen nicht entkommen. Ein Mensch, der keinen Sinn in seinem Leben sieht, ist trotzdem darin gefangen. Je älter er wird und je näher das Lebensende kommt, desto unglücklicher werden solche Menschen. Das Ergebnis sind häufig schwere Depressionen bis hin Selbstmorden.
Viele Menschen geben Spaß als Lebensinhalt an, doch sie leben in der ständigen Angst etwas zu verpassen. Wenn sie einen Höhepunkt erreicht haben, verliert dieser schnell seinen Reiz und sie sind wieder unzufrieden und suchen nach einem stärkeren kick. Letztendlich sind sie mit nichts zufrieden, denn es hätte immer besser sein können. Hinzu kommen die Gefahren von Alkohol und Drogen, doch die Wirkung hält nicht lange und es folgt ein noch größeres Tief – ein Teufelskreis.
Auch ein Leben ohne Glauben und Religion endet mit dem Tod und es gibt keine Wissenschaft, die dies dem Menschen erklärt und ihm seine Unsicherheit nimmt. Daher sind diese Menschen unzufrieden, ohne eine Erklärung dafür zu finden.

Dabei brauchen solche Menschen einfach nur ihr Gehirn etwas anstrengen, dann würden sie selbst erkennen, dass es einen Schöpfer geben muss.

Denn es gibt keinen Prozess, bei dem selbständig Information entsteht, sie stammt immer von einem geistigen Schöpfer. Information stellt eine rein geistige Größe dar und keine materielle. Sie ist nicht-materiell, also keine Eigenschaft der Materie und kann daher niemals selbstständig entstehen. Materie und Energie bilden lediglich den Träger für die Information. Daher kann das Leben nicht alleine von toter Materie entstehen und die Evolutionstheorie ist daher widerlegt. Und jeder der jetzt noch daran glaubt, macht sich lächerlich!
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15.01.2010 12:00 Uhr von Götterspötter
 
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@void26: hmm ? ......... Ich beweise dir den gerne den Urknall, wenn du mir "Gott" beweist ?

:) ich weis du sagtest ja - das du nicht sooooo kirchentreu bist - deshalb hier nur der Diskussion wegen

*****

Bei allen Respekt vor dem Glauben, warum wird immer ein Beweis für den Beweis des Beweises der Wissenschaft verlangt, im Gegenzug bleibt man jedoch den "Gottesbeweis" schuldig ?

Ist klar ! - Beweist man Gott (Versuch) - lösen sich Glaube und Religion in einem Logik-wölkchen auf.

Religion (Glaube) und Wissenschaft(Wissen) sind Gegensätze und verhalten sich wie Parallele.
SIE BERÜHREN SICH NICHT.
Können deshalb auch nicht "diskutiert" werden, das wäre einfach dumm !
Ein Wissenschaftler würde das niemals versuchen !
Warum versuchen es Gläubige immer und immer wieder ????

***********
ABER ! Mal mein ironischer Versuch eines Beweises von der Seite der Wissenschaft an den Glauben.

Der Urknall ist genausowenig zu 100% beweisbar wie die Gravitation !
Doch springst du von einem Hochhaus fällt dein Körper mit einer Wahrscheinlichkeit von 99.9999% in den Gravitationskegel der Erde und dein Körper wird von der viel dichteren Masse des Asphalts der auf dein Torsos trifft zerdrückt und du bist tot !

Die Wahrscheinlichkeit von 0,0001%, das du beim Sprung bettest und ein "Gott" dich rettet und er dir Flügel wachsen lässt - sind so gering das es wisschenschaftlich keine Rolle spielt. Selbst wenn dies eintreffen würde wäre das ein Beweis für die Gravitation und nicht für Gott.
Versucht es mal - Ihr werdet sehen es stimmt ! :D

Genauso wird auch der Urknall vermutet, weil die Wissenschaft Erklärungen sucht für das was sie durch Beobachtungen im Weltall findet und wendet die bekannte phyisikalischen Gesetze an um auf ein "logisches Ergebniss" zu kommen. Und das ist die Urknalltheorie !

So wurde auch der Glaube "Die Erde ist eine Scheibe" lange bevor ein Astronaut dies "beweisen" konnte wiederlegt.
Durch BEOBACHTUNG !

Für die Schöpfung durch einen Gott gibt es noch nicht einmal ein halbwegs beweisbares wissenschaftliches Ansatz zu einer Beobachtung.
Wir haben hier nur ca. 100te von mythischen Geschichten aus diversen Religionen weltweit.

Die religiöse Wahrscheinlichkeit das der christliche Gott die Welt an "7 Tagen erschaffen hat", ist genauso gross wie die Version der "Scheibenwelt getragen von 4 Elefanten auf einer grossen Schildkröte" oder die Indische Geschichte von Brahma der aufwachte eine Lotusblüte sah und sich fragte wer er ist - schwup war die Welt erschaffen :))

Es sind Myhtologien und keine Beweise !

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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15.01.2010 12:01 Uhr von leseratte21
 
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Einwurf: Eines möchte ich noch zu bedenken geben: Anhand der Kommentare sieht man, wie sehr mit ihrer Einstellung (vor allem) die katholische Kirche polarisiert. Ginge es beispielsweise in dem Artikel nicht um die katholische Kirche, sondern den buddhistischen Glauben...

Eine Kirche oder ein Glaube sollte jedoch nicht polarisieren, sondern einen - oder?
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15.01.2010 12:42 Uhr von Götterspötter
 
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@leseratte21: qoute ** Eine Kirche oder ein Glaube sollte jedoch nicht polarisieren, sondern einen - oder? ** unqoute

Natürlich sollte es das und das würde ich auch sofort unterschreiben.

:( das Problem ist nur, das Dies nur innerhalb der selben Religion / Konfession funktioniert.
Schon - in nur christlichen Kreisen - gibt es Mord+Totschlag - erinnern wir uns doch mal an Irland (Protestanten vs. Katholiken)
Und es gibt bis heute keinen "kath.genehmigten" gemeinsamen Gottesdienst zwischen diesen Konfessionen. (obwohl es um identischen Glauben geht - nur mit leicht unterschiedlichen religiösen Dogmen)

Deshalb bin ich zu dem Schluss gekommen - Religionen "trennen" die Menschen von der Menschlichkeit.
Auch mache ich persönlich die Religionen für die meisten Kriege verantwortlich (meine Meinung).
Und noch viele viele anderen ethischen Verbrechen an unschuldigen Menschen !

*****
Aber interessant das du in diesem Zusammenhang den Buddhismus einbringst :)

Buddhismus ist keine Religion - auch wenn das natürlich schwer zu begreifen ist für religiös erzogene Menschen.

Das ist schon an dem Glaubensparadox festzumachen den der Buddhismus mitbringt. --->
Ein Buddhist kann gleichzeitig an "Jesus" glauben und auch seine Bekenntnisse befolgen.
Für einen Christ ist es allerdings unmöglich gleichzeitig auch Buddist zu sein, weil er automatisch gegen die wichtigsten Dogmen verstossen würde.

Das liegt daran - das der Buddhismus auf einer ethischen Lebensphilosophie aufbaut und nicht auf starren Dogmen die von einem allmächtigen Gott kommen.

Der Buddhist soll (unter Einhaltung natürlicher Ethischer Grundsätze) "selbst den Weg" suchen.
Deshalb stören auch meistens vorhanden Orts-Religionen nicht, weil diese nach ähnlicher Ethik funktionieren, weil alle heutigen Religionen (nicht Sekten) meistens aus jahrtausend alten Natur-Glauben hervorgingen und dort ihren Ursprung haben.

Der Buddhismuss ist passiv, das heist er missioniert auch nicht - zwingt also keinen zu dieser Religion - schon gar nicht mit Gewalt oder gesellschaftlichen Druck.
Menschen können sich diesen Lebensgrundsätzen anschliessen oder eben auch nicht.
Das was wir als "Religion" vom Buddhismus wahrnehmen sind die sichtbaren Folgen dieser Lebensweise ......
z.b. in askesse lebende Mönche oder die Kultur des Glaubens "Tempel, Statuen ... etc.)
"Göttlichkeit" geht aber immer vom Menschen selbst aus und niemals von einer Statue oder Tempel ... etc.

******

Den Vatikan mit einem Buddh.Kloster zu vergleichen, das geht schief :) das wird auch dir klar sein -denke ich :)

und auch die Tatsache das der Papst dem Daila Lama im Vatikan "hausverbot" erteilt hat - spricht nicht gerade für die Kirche als "Einiger" :) und bedeutet eigentlich auch, das die Kirche den Buddhismus selbst nicht als Religion versteht ;)
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15.01.2010 13:54 Uhr von void26
 
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@Götterspotter: Ich mag interessante Diskussionen und gehör auch nicht zu denen, die versuchen dich von meiner Meinung zu überzeugen - aber hier nochmal Standpunkte dich MICH einfach überzeugt haben, daß es eine größere Macht gibt (die ich, bzw die Christen, Muslime und Juden, eben Jesus/Gott, Allah oder JHWE nennen)

1. Ok...Urknall schön und gut. Vllt gab es den und evtl gibt es momentan viele Beweise dafür, daß durch einen Urknall das Universum geschaffen wurde.

Aber die Frage bleibt doch. Was war vor dem Urknall? Was bewegte das "Ur dazu zu knallen" (kleines Wortspiel). Natürlich gibt es hier eben die Antwort wie : Es gab kein Vorher weil keine Zeit und kein Raum etc... aber mal ehrlich - kannst du dir das vorstellen? Ist das für einen menschlichen Verstand greifbarer als ein "Gott den man nicht begreifen kann"? Ich zweifel das an. Das sind alles genauso unwiederlegbare Theorien wie Gläubige sie auf Gott projezieren. Genaugenommen ist das an den Urknall und dem "Nichts" davor genauso eine Religion - es ist nicht beweisbar. Man kann es glauben oder auch nicht. Ausserdem ist der Urknall ansich ja keine Wiederlegung für die Schöpfung - Gott hats halt gleich zu Anfang mal ordentlich krachen lassen ;-)

Die Frage ist doch eher - was hat man vom Glaube. Ich finde einfach die Vorstellung, daß es jemand gibt, der einen Plan für mich hat, und der mich nach dem Leben hier in ein Paradies führt angenehmer, als der Gedanke, daß alles bloßer Zufall ist und nach meinem Ableben alles vorbei ist...

Wie gesagt-bleibt jedem selbst überlassen ob ihm das "bisschen" 80Jahre zufälliges Leben reicht - oder ob es eben mehr gibt.

Mir geht es wie gesagt hier um Glaube NICHT um Kirche...
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15.01.2010 17:35 Uhr von Amasis2000
 
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@Götterspötter und alle anderen Evolutionisten: Einer Spekulation oder Hypothese muss irgendwann ein Experiment folgen, dass man beobachten oder nachstellen kann. Dieses Experiment sollte dann die Spekulation oder Hypothese bestätigen. Bis jetzt ist es jedoch keinem Experiment gelungen, aus toter Materie etwas Lebendiges herzustellen. Das heisst diese Spekulation ist immer wieder an dem Experiment gescheitert und hat es daher nicht einmal zu einer Theorie geschafft. An diesem Punkt könnte man einfach das Thema abhacken.

Doch ungeachtet der naturwissenschaftlichen Realität, dass es bis heute keinem Experiment gelungen ist aus toter Materie etwas Lebendiges zu erschaffen hat man einfach diese Spekulation im Glauben angenommen.
Man sagt einfach: „ich kann mir das nicht anders vorstellen, es muss einfach so gewesen sein, also glaube ich das es so war“. Dazu möchte ich feststellen, Glaube ist keine Wissenschaft aber es gibt leider immer noch viele Menschen die diesen Glauben oder diese Religion als wissenschaftlich bezeichnen. Ich kann daher behaupten, dass jeder der nicht an Gott sondern an die Evolution glaubt, sich wieder nur an einen anderen Glauben oder einer anderen Religion zugewandt hat.
Doch für diesen Glauben, gibt es wirklich keine Beweise, wie ich vorhin schon gezeigt habe – kein Experiment, das diesen Glauben bestätigen kann.

Für Gott jedoch gibt es Beweise: Zum Beispiel die Information:

Das Gedankensystem Evolution könnte überhaupt nur dann funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstehen kann. Das ist unbedingt erforderlich, weil alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vorgänge informationsgesteuert ablaufen.
Als Beispiel nehmen wir die Photosynthese sie funktioniert nur dann, wenn die Information hinzugefügt wird, wie mit Hilfe von Sonnenenergie aus Kohlendioxid Sauerstoff produziert wird. Und diese Information kann nicht von selbst entstehen – sie muss daher von Gott stammen.

Für alle die es noch nicht kapiert haben:

Es gibt keine Information ohne Sender.

Es gibt keine Information ohne Willen.

Der genetische Code repräsentiert eine geistige Idee und diese Idee stammt von Gott. Alle Informationen, auch die Information in den lebenden Systemen, benötigen einen mit Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber. -> Somit ist Gott bewiesen!
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16.01.2010 12:13 Uhr von Götterspötter
 
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@Amasis2000: du kannst mir wirklich leid tun !

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