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BGH weist Gasanbieter in die Schranken

Dass Beharrlichkeit zum Erfolg führen kann, veranschaulicht die Klage von 180 Kunden wegen gestiegener Gaspreise in Essen. Die Essener Stadtwerke erhöhten die Gaspreise, zum deutlichen Entsetzen der Bürger. Diese zogen vors Gericht und beklagten die Preisanpassungsklausel.

Erfolg brachte jedoch nicht die Rechtsprechung des Landesgerichts in Hamm, sondern die darauf folgende Revision vor dem BGH in Karlsruhe. Erst im Oktober 2008 gab es einen ähnlichen Fall in Bremen, mit gleichem Ergebnis.

Ob damit jetzt eine Klagewelle angestoßen wurde, lässt sich nur vage vermuten. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist jedoch unbesorgt, dass dies die gesamte Branche betrifft, da Preisanpassungen individuell auf die Region bezogen angepasst werden.


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WebReporter: shorrty
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Klage, Essen, Kunde, Gas, BGH, Stadtwerk
Quelle: news.immobilo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2010 13:06 Uhr von Travis1
 
+6 | -1
 
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sollte sich doch mal die Gewinnspanne bei Gas angeschaut werden!

Da wird der Wucher deutlich!
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14.01.2010 13:38 Uhr von NoGo
 
+2 | -1
 
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Aha: Preisanpassungen werden also angepasst???
Ich hatte gedacht Preisanpassungen werden vorgenommen.
Irre ich mich, oder wird die Grammatik hier auf SN überhaupt nicht mehr kontrolliert?
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14.01.2010 13:40 Uhr von Erikdwi
 
+4 | -1
 
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"Freie" Marktwirtschaft: Sämtliche Grundversorgung Strom, Wasser und Gas gehören in staatliche Hände. Solange die Aktionäre die Preise bestimmen, bleibt dem kleinen Mann nichts anderes übrig, als immer tiefer in die Tasche zu greifen.
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20.01.2010 18:51 Uhr von Artanis16
 
+0 | -0
 
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@Eridwi: Privatisierung kann auch funktionieren, wenn man es richtig macht. Dazu braucht man sich nur den Telekommunikationssekto der auch zur Grundversorgung gehört anschauen. Ohne den freien Wettbewerb würden alle noch mit DSL Light rumsurfen und 80 € Flats bezahlen..

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