14.01.10 11:01 Uhr
 1.887
 

Hohe Strafen angekündigt, wenn man im Kölner Karneval Flaschen verkauft

Die Stadt Köln hat drastische Strafen angekündigt, falls im Sperrbereich für Flaschen an Karneval, Getränke in Glasbehältern verkauft werden.

Beim ersten Verstoß müssen Kiosk-Betreiber 1.000 Euro Strafe zahlen, beim zweiten Verstoß 5.000 Euro. Wenn sie danach erneut beim Flaschenverkauf erwischt werden, will das Ordnungsamt den betreffenden Laden schließen.

Die Stadt hatte zuvor ein generelles Verbot für Glasflaschen an den jecken Tagen in bestimmten Teilen der Innenstadt beschlossen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Mister_M
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Köln, Strafe, Karneval, Flasche, Ordnungsamt
Quelle: www.express.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Phänomen Oktoberfest-Porno - Viele Filme im Netz: Die Hintergründe
Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Abschaffung von Religionsunterricht
Hessen: Neuer Lehrplan zur Sexualerziehung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.01.2010 11:20 Uhr von Ottokar VI
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
Erst die Dose bannen mit unverhältnismäßigen Pfandforderungen .
Und dann die Flasche banne, weil man feststellt, daß diese scharfe Splitter macht, wenn man sie wegwirft.

Fröhlichen Karneval Ihr Jecken - Ich bin jetzt schon gut drauf.
Kommentar ansehen
14.01.2010 12:09 Uhr von Thingol
 
+10 | -5
 
ANZEIGEN
Nächster Schritt: Pappbecher verbieten. Die verursachen zu viel Müll. Ab nächsten Jahr wird das Bier direkt in die gefalteten Hände gekippt. Idioten.

Bin zwar Kölner, vermeide es aber Karneval die Innenstadt zu betreten. Überall nur verrückte anzutreffen.
Kommentar ansehen
14.01.2010 12:50 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
Gute Regelung: @Thingol & Ottokar
Es geht ja nicht um den Müll, sondern darum, dass es in den letzten Jahren zu übermäßig vielen Verletzungen durch Scherben etc. gekommen ist.

Ich finde die Regelung gerade in den überlaufenen Gebieten der Innenstadt durchaus anbgebracht und da das lange genug im Vorfeld bekannt ist, können sich die betroffenen Händler auch rechtzeitig darauf einstellen.
Kommentar ansehen
14.01.2010 13:22 Uhr von Numanoid
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
@hawkeye: Das ist m.E. nur ein Vorwand. Im Endefekt gehts doch darum, die Leute weg von den billigen Büdchen, hin zu den überteuerten Getränkeständen zu zwingen.
Kommentar ansehen
14.01.2010 14:06 Uhr von Hawkeye1976
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Numanoid: Das würde ich auch so sehen, wenn diese Regelung erst wenige Tage vor den tollen Tagen ausgegeben würde.
Durch den langen Vorlauf (seit letztem Jahr) haben die Büdchenbetreiber und auch die Brauereien genügend Zeit, um darauf zu reagieren und entsprechende Alternativen anzubieten.

Selbst eine kleine Stadt wie z.B. Moers hatte z.B. 2008 über 100 ernsthafte Schnittverletzungen durch Glasscherben zu verzeichnen und man kann sich denken, wie hoch diese Zahl in Köln liegen dürfte. Dazu kommt:

"691 Körperverletzungsdelikte gab es 2009 an Karneval. Sie wurden mit Waffen oder zu großen Teilen mittels Gläsern oder Flaschen begangen" (Zitat aus einem Papier der Kölner Polizei)
Kommentar ansehen
14.01.2010 14:07 Uhr von BoltThrower321
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
So ein scheiss...einfach mal ein paar Cops auf Patroillie schicken....und...oh sorry....haben ja keine Cops sondern nur Beamte mit Abitur die Falschparker aufschreiben....bei ner richtigen Krawalle heisst es nur...."zu gefaehrlich".
Kommentar ansehen
14.01.2010 14:24 Uhr von claeuschen
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Die Diskussion: hält in der Tat schon seit einem Jahr an.
Wer an Weiberfastnacht mal versucht, über die Zülpicher Straße zu laufen, kann das Verbot sogar nachvollziehen. Für viele Pfosten ist dieser Tag der, an dem sie sämtliche Benimmregeln außer Kraft setzen. Das hat mit Karneval nichts mehr zu tun. Da werden leere Bierflaschen bewusst nah an anderen auf den Boden geschmissen.

Außerdem musste die Stadt ihren Verbotsdrang eh schon einschränken, weil es da Gerichtsurteile gibt, die Verboten enge Grenzen setzt.

Außerdem ist niemand gezwungen, sein Bier dauernd aus Flaschen zu trinken und wird niemand dazu gezwungen, sich überhaupt zu betrinken.

Meine Meinung: Das Falschenverbot an den Stellen, wo´s besonders heftig zugeht, war überfällig. Vielleicht gibt´s in diesem Jahr ja weniger Schnittverletzungen, dann wär´s sogar sinnvoll gewesen.

[ nachträglich editiert von claeuschen ]
Kommentar ansehen
14.01.2010 16:24 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
flaschenverbot? was bringt das denn? die subjekte, die vorher damit randale gemacht haben, finden sicherlich ein neues hobby. wenn solche veranstaltungen halt assis anziehen wie das licht die motten, muss man entweder mehr sicherheitskräfte aufbringen oder den ganzen unfug sein lassen. bin gespannt, ob das flaschenverbot einen rückgang der straftaten bewirkt.
Kommentar ansehen
15.01.2010 07:34 Uhr von snake51067
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und was ist mit Kölsch Gläser? Vor den Kneipen stehen wie jedes Jahr die Jecken und trinken ihr Bier aus Gläsern und dabei gehen auch jede Menge Scherben hervor. Die müßte man ja dann auch verbieten.
Kommentar ansehen
15.01.2010 09:24 Uhr von jens Hagen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Flaschensammler ? Ob dieses Verbot nun ein Segen oder ein Fuch für die hunderten Flaschensammler in Köln sind ?

Karneval war für sie bis dahin immer wie Weihnachten.
Oder Die Jecken sind weiterhin so knülle und werfen halt ihr 25Cent Flaschen auch einfach "in de Eck"

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hauen Sie der meist gehassten Person auf die Fresse
Mord an 70-Jähriger: Asylbewerber wollte "Ungläubige" töten
Australien: Mann findet nach Einspringen eines für ihn Zahlenden tolle Notiz


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?