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Herbe Kritik an der Regierung von "Hart aber Fair"-Moderator

In der Talkshow "Hart aber Fair" übte jetzt Moderator Frank Plasberg herbe Kritik am Regierungskurs der Koalition.

Die Runde, die sich in der Sendung traf, bezeichnete den Kurs der Regierung als "Zwei Schwänze, die mit dem Hund wackeln".

In der Sendung diskutierten Dieter Hallervorden, Journalist Hans-Ulrich Jörges, Alice Schwarzer, Historiker Arnulf Baring, Ex-"Monitor"-Chef Klaus Bednarz sowie die 18-jährige Erstwählerin Miriam Böhm über die Probleme von Merkel und Co.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Regierung, Angela Merkel, Koalition, Moderator, Sendung, Hart aber fair
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2010 08:58 Uhr von Katzee
 
+29 | -10
 
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Seit wann: ist der Inhalt einer Talk-Show eine Nachricht? Was kommt als Nächstes? Bei "Britt" klagt eine Frau: "Mein Mann hat mich betrogen"? ....
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14.01.2010 09:08 Uhr von Hannoveraner89
 
+9 | -3
 
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Naja wenigstens wird die Koalition mal kritisiert! Hätte auch anders laufen könn´ die Sendung... was die Regierung bisher alles tolles geschafft hat und immer promt auf "Gefahren" reagiert *hust*
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14.01.2010 09:31 Uhr von backuhra
 
+7 | -45
 
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14.01.2010 09:51 Uhr von jodta
 
+20 | -1
 
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@backuhra: Kritik ist kein Meckern und außerdem geht es hier um uns und nicht um Afrika, auch nicht um Europa oder Amerika. Das muss auch mal einer den Politikern erzählen. Die sollen sich nämlich um das Wohl der Bürger in Ihrem Land kümmern. Dazu werden sie VON UNS bezahlt. Also werden und können bzw. sollten sie, bei schlechter Arbeit, auch kritisiert werden.
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14.01.2010 10:10 Uhr von U.R.Wankers
 
+15 | -0
 
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mit der Globalisierung: wurde das Parlament direkt an die Börse und an die Banken angebunden.
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14.01.2010 10:23 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -7
 
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Hart aber Fair ist meiner Meinung nach eines der besten Formate die es im TV gibt und hat eine Qualität die andere Sendungen, aber auch ganze Sender vermissen lassen.

Bei der gestrigen Sendung ging es auch nicht darum zu jammern, oder aber alles schlecht zu reden. Viel mehr hat man nach 100 Tagen CDU/FDP/CSU-Regierung versucht eine Bilanz zu ziehen. Dabei war das einzige was die Regierung vorzuweisen hat 7% Steuern für Hotels und Bordelle, die nun im Übrigen von einzelnen Steuern nun wieder durch Bettenpauschalen aufgefressen werden.

Ich finde es auch vollkommen legitim das man die Arbeit einer Regierung hinterfragt und auch kritisiert. In dem Moment wo man alles hin nimmt und frisst ist der Kampf verloren. Wer seine Obrigkeit nicht immer wieder kritisch beleuchtet kann das Denken auch gleich einstellen.

Es ist zudem unverkennbar das die jetzige Regierung mehrere große Probleme hat und die meisten sind wohl hausgemacht. Merkel kann sich gegen ihre beiden Bündnispartner nicht durchsetzen, was man auch im Koalitionsvertrag sehen kann. Sinnlosestes Projekt sind die angestrebten Steuersenkungen, bei denen selbst der sonst als Unterschichtenbürger verschrieene kleine Mann von der Straße merkt wie hirnrissig das Ganze doch am Ende ist. Aber unsere Regierung läuft lieber gegen alle Unkenrufe an als einzugestehen dass das Vorhaben mehr schadet als das es auch nur irgendwem etwas bringt.

Ich bin mir als Nichtwähler dieser Regierung auch sicher das die Wähler sich etwas anderes vorgestellt hatten. Ich mache mir große Sorgen wie das die nächsten 4 Jahre weiter gehen soll und noch viel mehr wie es danach weiter gehen wird.Sicher bin ich mir aber das da nichts Gutes kommen kann und wir noch einige Kapriolen bis dorthin von Seehofer, Westerwelle und Co erleben werden. Wen kümmert es dort auch schon, die Zeche dürfen doch andere bezahlen...
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14.01.2010 12:01 Uhr von fluppe
 
+3 | -0
 
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@Katzee: "Seit wann ist der Inhalt einer Talk-Show eine Nachricht?"

Schon mal spiegel.de oder sueddeutsche.de etc durchgeguggt? Da sind solche Sachen auch News wert, nennt sich Kritik und so...
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14.01.2010 12:13 Uhr von Kotnik
 
+9 | -5
 
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Hart aber dümmlich..

Dieses Sendeformat ist vieles, aber keine ernsthafte Polit-Talkshow und Plasbergs pseudoinvesitgativer Journalismusstil nervt eigentlich hauptsächlich. Oberlehrerhaft und besserwisserisch auftretend stellt er Fragen, die die Gäste zumeist mit Recht nicht beantworten, auch wenn er mit enervierender Hartnäckigkeit darauf beharrt, auf seine Sprechblasen zu reagieren.

Die Zuschauerreaktionen sind zumeist ebenso inhaltsleer und nichtssagend und dank der redaktionellen Vorauswahl auch ohne jegliche Aussagekraft. Letztlich werde auch nur die ausgesaut, die dem Moderator das Wort reden.

Die Sendung will modern und dynamisch und innovativ und vor allem frech wirken, aber mehr als Allgemeinplätze und dümmliche Fragestellungen (ich sage nur murks-koalition und so...) kommen nicht dabei rum.

Die gestrige Sendung war auch vieles, aber keine Debatte. Ein paar Menschen, die nichts mit der Regierung zu tun haben, reden über sie und sind sich eigentlich einig, dass alles Murks ist. Das war ein Tribunal und keine Debatte. Ich habe die Kontrapositionen sehr vermisst.

Über den äußerst parteiischen Stil, mit dem Plasberg oft mit anderen Gästen umgeht, braucht man an dieser Stelle gar nicht reden...

[ nachträglich editiert von Kotnik ]
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14.01.2010 12:58 Uhr von RainerKoeln
 
+1 | -3
 
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Ich: mag Hart aber Fair sehr gerne, eine klasse Show!
Die Sendung von gestern war aber mehr als dürftig.
Sinnloses schwarzer Peter spielen ohne Ergebnisse.
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14.01.2010 13:16 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -1
 
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Anmerkung: Wichtig ist vor allem der Punkt, dass gestern die selben Gäste eingeladen waren, wie in der Sendung direkt nach der Wahl.
Selbst jene, die in der früheren Sendung die neue Scharz-Gelbe Koalition noch gelobt bzw. herbeigewünscht hatten, haben in der gestrigen Sendung diese von ihnen gewünschte Koalition massiv kritisiert.
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14.01.2010 14:14 Uhr von Loxy
 
+4 | -0
 
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Machen wir uns nichts vor: Die Regierung hängt am Fliegenfänger der "Wirtschaftselite". Politik macht nicht Merkel sondern Ackermann, nicht der Bürger sondern das Geld. Der Staat wird ausgehungert um noch gefügiger den Wasserträger für die Pfeffersäcke in unserem Land und global zu spielen.

Mit dem aktuellen Schuldenstand, den wir den Wirtschaftsterroristen zu verdanken haben werden wir auf absehbare Zeit keinen fiskalpolitischen Freiraum mehr haben und nur noch getriebene der Zinsen unserer Schulden sein. Die BRD ist eine andere seit diesem Putsch. Eine Zeitenwende ist eingetreten und keiner scheint es bemerkt zu haben. Es hat sich ganz klar gezeigt wer hier zu bestimmen hat und die Macht aufbringen kann mal eben den größten Batzen Geld, den dieses Land jemals locker gemacht hat *schwupps* im Eiltempo durch den Bundestag zu peitschen, so dass die Abgeordneten kaum mitbekamen was sie da abnicken mussten.

Alles hochinteressant und spannend mit anzusehen. Besser als jeder Thriller und Krimi. Nur die Werbepause zieht sich etwas hin... naja, immerhin brauchte es 30 Jahre zur Anbahnung dieses Bruchs, da ist es ganz normal, wenn die Dramaturgie es verlangt, dass wir zwischenzeitlich noch ggf. das ein oder andere Jährchen Pausenspiel unserer Politclowns und Wirtschafts(voll)weisen mitbekommen... die allerdings keine Sorge um ihre Alimentierung haben müssen. Die ist nach wie vor hervorragend gesichert.
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14.01.2010 14:35 Uhr von claeuschen
 
+2 | -0
 
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Überschrift und 1.KA sind falsch: wiedergegeben.

Nicht Plasberg kritisiert, sondern seine Gäste.
Hab mir gerade die Focus-Nachricht angeschaut und kann nicht erkennen, dass Plasberg selbst die Regierung anging.

Das taten wohl seine Gäste und - mit wenigen Abstrichen - wohl zur Genüge. Habe die Sendung leider nicht gesehen, muss aber wohl stimmen.
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14.01.2010 22:18 Uhr von Gegenteil
 
+2 | -0
 
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Ich finde den Talk: in dieser Runde Hart aber fair sehr gut.

Auch, neues aus der Anstalt ist exellent!
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15.01.2010 00:33 Uhr von lugfaron
 
+1 | -0
 
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@Bildungsminister: Also wer eine Sendung wie Hart aber Fair als ein Niveauvollles Format bezeichnet, nachdem diese auf den gleichen "KILLERSPIELE, BÖSEEEEE!"-Zug aufgesprungen sind wie fast alle anderen auch und eine einseitige Berichterstattung unter aller Sau aufs Parkett gelegt haben, kennt man wahrscheinlich Sender wie Arte oder Phönix nicht. Ich kann mich in der Hinsicht echt nur Kotnik anschließen und sowas ist vollkommen unabhängig von der politischen Stellung die man selbst einnimmt.
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15.01.2010 10:41 Uhr von Gockeline
 
+0 | -0
 
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Die Sendung war,als wäre sie von Merkel gemacht: Wischi-waschi!
Frau Schwarzer mal wieder kaum auszuhalten.
warum sie immer eingeladen wird ist mir ein Rätsel.
Ihre Sichtweise ist so veraltet und keiner merkt es.
Sie redet und läßt niemand mehr zu Wort kommen.
Die Sendung ist schwach aufgebaut gewesen.
Die wirkliche schwäche von Frau Merkel zu führen kam nie richtig zur Sprache.
Dass es am Charakter der Frau liegt und niemand merkte es vorher,merken die nicht mal.
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07.05.2010 02:08 Uhr von mallcom
 
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...über die Probleme von Merkel und Co. "In der Sendung diskutierten... ...sowie die 18-jährige Erstwählerin Miriam Böhm über die Probleme von Merkel und Co."

Die Probleme von Merkel und Co. lassen sich ganz klar in drei Worten auf den Punkt bringen: Merkel und Co

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