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"Monumenta 2010": 250.000 Kleidungsstücke in der "kalten Hölle"

Mit den Installationen, die Christian Boltanskis derzeit im Rahmen der "Monumenta 2010" im Grand Palais in Paris zeigt, will er Fragen aufwerfen, damit sie die Besucher seiner Ausstellung selbst beantworten sollen. Bei "Personen" geht es um den Aspekt des sterblichen im Dasein.

Der Künstler hat auf etwa 13.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche über 200.000 Kleidungsstücke als riesigen Haufen aufgetürmt, sie symbolisch zu Folterkammern und Konzentrationslager angeordnet, um so für den Betrachter eine "apokalyptische Erfahrung" zu schaffen.

Weil für Boltanski die Hölle auch ein Ort klirrender Kälte sein kann, werden die Ausstellungsräume mit Absicht nicht beheizt. "Für viele ist die Hölle heiß, doch auch Kälte schmerzt", sagt er dazu.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Kleidung, Hölle, Monumenta 2010
Quelle: www.morgenweb.de

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