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Treibt Spielwarenhersteller Schleich Kleinstgewerblerin in den Ruin?

Der Spielwarenhersteller Schleich pocht auf sein Markenrecht und will eine Viertelmillion Euro - von einer Frau, die zufälligerweise auch Schleich heißt.

Monika Schleich stellt in Eigenarbeit Teddybären her und verkauft ein paar davon jährlich und macht dabei einen Gewinn zwischen 500 und 700 Euro im Jahr.

Nun pocht der Spielwarenhersteller auf sein Markenrecht, weil Frau Schleich ihre Teddybären Schleichbären nennt. Weil sie eben Schleich heißt und zuvor noch nie etwas von dem Spielwarenhersteller des gleichen Namens gehört hatte.


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WebReporter: NewsvomTage
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spiel, Gericht, Marke, Klein, Patent, Ruin, Markenrecht
Quelle: www.finanznews-123.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2010 21:34 Uhr von 08_15
 
+8 | -2
 
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Aha, wobei der Markenname gar nicht geschützt ist: für diese Spielwarenfirma, sondern ein Elektrokonzern ist.
http://www.schleich.com/...

Das ist auch der einzige Teddy den die im Programm haben.
http://www.schleich-s.de/...

Vollpfosten sind das!

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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13.01.2010 21:35 Uhr von killozap
 
+4 | -1
 
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Ich habe den Namen: auch noch nicht gehört...
Der wird umsonst pochen. Eine viertel Million Euro von einer Frau, die 700 Euro pro Jahr Gewinn macht, das passt nicht zusammen. Wahrscheinlich wird er gar nichts kriegen da seine Produkte völlig was anderes sind als die der Frau, aber man wird sehen.
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13.01.2010 21:39 Uhr von killozap
 
+0 | -1
 
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So, Schleich: stellt Plastikfiguren her, die bekanntesten sind die Schlümpfe, ansonsten Tierfiguren usw. für Bauernhof etc.
Teddys haben die so weit wie ich das sehe nicht im Programm...
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13.01.2010 23:12 Uhr von radam66
 
+1 | -1
 
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Artikel ist einseitig verkürzt Bevor man einen Kommentar abgibt, sollte man den Originalartikel bei Spiegel-Online (http://www.spiegel.de/...) lesen.

Der hier veröffentlichte Artikel ist stark gekürzt, tendenziös und eindeutig gegen die Fa. Schleich gerichtet ... frei nach dem Motto: David gegen Goliath.

Frau Schleich hat eine für sie völlig kostenfreie Einigung abgelehnt und will ihre "Marke" Schleichbären nicht aufgeben. Übrigens wollte sie diese Marke selber beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen. Das das Probleme gibt mit bereits registrierten Marken sollte selbst eine Laien klar sein. Ich denke, Frau Schleich wurde auch schlecht (sehr schlecht) beraten.

Welche Marken geschützt sind kann übrigens jeder selbst kostenfrei recherchieren: http://register.dpma.de/...

Wenn Porsche gegen einen Herrn Porsche vorgehen würde, der ein Porscherollstuhl eintragen lassen möchte, hätte wahrscheinlich jeder Verständnis und auch Spiegel-Online hätte nichts veröffentlicht ...

[ nachträglich editiert von radam66 ]
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14.01.2010 00:55 Uhr von heliopolis
 
+2 | -0
 
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Keine Kleinstgewerblerin: Alles bis 1250,- Euro im Jahr ist Hobby und bedarf keiner Gewerbeanmeldung. In diesem Fall darf man sogar Rechnungen schreiben. Allerdings ohne Angabe der Umsatzsteuer. Solche Rechnungen fließen bei Unternehmen in die Betriebskosten.

Und was die Firma Schleich angeht, da sollte man wegen der Frechheit zum kollektivem Boykott aufrufen.
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14.01.2010 01:36 Uhr von x4z7ya
 
+0 | -0
 
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@heliopolis: Woher hast du die Info bezüglich der 1250 Euro?

Meiner Meinung nach muss sobald auch nur die Beabsichtigung da ist einen Gewinn zu erzielen, die Anmeldung eines Gewerbes notwendig.

Grüße
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14.01.2010 06:57 Uhr von frederichards
 
+2 | -0
 
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Das Problem ist nicht Recht zu haben: oder zu bekommen, sondern es sich es leisten zu können, gegen die Anschuldigungen vor Gericht antreten zu können.

Bei einem Streitwert von 250.000 Euro und dem geringen Jahresumsatz, ist abzusehen, das hier das Geld nicht vorhanden ist.

Es lebe der Rechtsstaat, den sich keiner mehr leisten kann.

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