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Exoplanet in 40 Lichtjahren Entfernung gefunden

Der Planet "GJ 1214b" ist ein knapp 40 Lichtjahre weit entfernter Planet auf welchem Astronomen nun Wasser gefunden haben. Somit ist er ein im wahrsten Sinne des Wortes, "heißer Anwärter" um dort flüssiges Wasser aufzufinden.

Die Astronomen schätzen, dass bis zu 50 Prozent der Planetenmasse aus Wasser bestehen. Die Temperaturen des Planeten liegen bei bis zu 200 C° an seiner Oberfläche. Dennoch scheint dieser Planet einer der "erfolgversprechendsten Kandidaten für flüssiges Wasser außerhalb unseres Sonnensystems" zu sein.

Hundertprozentig ist man sich nicht sicher, aber Wasser scheint eine logische Erklärung zu sein. Da erstens die Umlaufbahn recht groß ist und daher ein Gasriese ausgeschlossen werden kann und zweitens ließe sich die geringe Dichte des Planeten erklären, wenn er zu einem Großteil aus Wasser bestünde.


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WebReporter: FirstDarkchild
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Wasser, Entfernung, Exoplanet, Lichtjahr
Quelle: www.handelsblatt.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2010 19:55 Uhr von PantherSXM
 
+5 | -33
 
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13.01.2010 20:06 Uhr von Jolly.Roger
 
+32 | -1
 
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wenn man schon so einen Kommentar abgibt sollte man sich entweder vorherschlau machen oder dann wenigstens nicht ganz so herablassend sein...."jeder halbwegs intelligente Mensch weiß...." Uh, Eigentor....

Du hast den Druck vergessen.
Wasser wechselt den Aggregatszustand bei 100 Grad und 1,013bar Luftdruck.
Bei niedrigerem Druck früher, bei höherem Druck später.
Wasser würde erst bei 200 Grad "kochen" wenn ein Druck von 15,54 bar herrscht.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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13.01.2010 20:10 Uhr von FirstDarkchild
 
+5 | -3
 
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@PantherSXM: Hast Du natürlich recht, aber es ist die Rede von bis zu 200 Grad Celsius. Kann bedeuten es gibt auch bereiche in denen es möglich sein könnte flüssiges Wasser zu finden. Ausserdem rein Physikalisch wäre es auch noch theoretisch denkbar, denn bei geringer (oder war es höhere, bin jetzt nicht sicher) Atmosphäre kocht Wasser nicht so schnell und es sind höhere Temperaturen notwendig.
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13.01.2010 20:14 Uhr von usambara
 
+6 | -8
 
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was macht man mit Wasser in 400 Billionen Kilometer Entfernung?
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13.01.2010 20:26 Uhr von Lachsi|Original
 
+10 | -2
 
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@Jolly: Jo genau, desshalb kocht das Blut auch schon bei Körpertemperatur im Weltall wegen dem extrem niedrigen Druck.
Man kann sichs so vorstellen: Wärme ist nichts anderes als Bewegung der Atome. Wenn nun wie im Weltall z.B. keine Masse wie Luft den Körper zusammendrückt dann können die Atome dementsprechend ausholen und die Atome des Blutes können so einen weiten Abstand nehmen, dass es einen gasförmigen Zustand annimmt.
Bilderbuchphysik :D
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13.01.2010 20:33 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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@Lachsi: Theoretisch ja, praktisch dehnt sich der Stickstoff im Blut schon vorher so extrem aus, daß es so aussieht als würde das Blut kochen. Kommt aber so ziemlich aufs gleiche raus....;-)
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13.01.2010 22:56 Uhr von anderschd
 
+0 | -1
 
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Aber an der Oberfläche misst man: ja nur den Druck der Atmoshäre. Weil ein anderen gibt es da nicht. Und da dieser Planet keine Atmoshäre hat, wird es schwer 15 bar Druck zu erzeugen.

Nichtsdestotrotz ist es erstaunlich Wasser dort zu finden, egal in welchem Zustand.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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13.01.2010 23:01 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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Oha. Quelle sagt was anderes. Und erklärt alles.

okokok

Ich bin unwürdig.

Aber was Quellen angeht bin ich schwer gezeichnet bei SN lol
Hier wäre es besser gewesen. OK.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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13.01.2010 23:48 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -0
 
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Atmosphäre und Oberflächendruck: 1. GJ 1214b hat eine nachgewiesene Atmosphäre.

2. Der Druck wird natürlich an der Oberfläche gemessen und nicht in der äußersten Atmosphäre. Die Erde hat an der Oberfläche einen Druck von ungefähr 1 bar, also mehr als nichts. GJ 1214b hat einen Oberflächendruck von ca. 20.000 Atmosphären, das Wasser wird also eher fest sein.

Die Venus hat z.B. einen Druck von 92 bar an der Oberfläche. In den inneren Schichten des Jupiter ist der Druck sogar so hoch, daß reiner Wasserstoff dort bereits in einer metallischen Form vorliegt.
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14.01.2010 10:01 Uhr von dr-snuggles
 
+0 | -0
 
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einfach: die Enterprise vorbeischicken und schauen lassen, ob es da gruslige monsteraliens gibt. die dann versklaven und für uns arbeiten lassen...
witz zu ende....
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14.01.2010 12:20 Uhr von Planlos83
 
+0 | -0
 
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Vulkan? Hier auf der Erde bei intakten Vulkanen gibt es doch bestimmt auch Stellen wo es entsprechend heiss ist und wir haben auch Wasser. DIe schreiben ja nicht, dass es 200° heiss ist wo ein See ist oder dergleichen...
Interessant allemal aber interstellare Tankstelle ist 40 Lichtjahren entfernung find ich schon noch zu viel Futurama oder Star Trek. ^^
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15.01.2010 11:32 Uhr von dragonmaster2511
 
+0 | -0
 
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ich frag mich immer: wie die wissenschaftler die ganzen daten bekommen...

klar, im lichtspektrum seh ich welche stoffe da rumschwirren.
das hab ich mal in einer reportage gesehen. zum anderen frage ich mich aber wie ich den druck messen kann auf einem objekt was ich nur als lichtpunkt sehe...

aber ich bin eher der meinung man sollte mal seinen heimatplaneten erforschen und dort probleme lösen bevor man sich mit dingen beschäftigt die 40LJ entfernt sind... die resourcen und das geld könnten da sicher besser eingesetzt werden.

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