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Die Löhne der Deutschen sinken

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands wird der stärkste Rückgang der Löhne in Deutschland verzeichnet. Dabei schrumpften die Bruttogehälter um 0,5 Prozent auf 991 Milliarden Euro. Der Grund hierfür liegt in der Finanzkrise und der damit verbundenen Kurzarbeit und geringen Vergütungen.

Auch das insgesamt verfügbare Einkommen privater Haushalte stieg nur um 0,4 Prozent, so wenig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Den Unternehmen selbst geht es aber noch schlechter. Während Arbeitnehmerentgelte um 0,2 Prozent zurückgingen, gingen diese bei Unternehmenseinkommen um elf Prozent zurück.

Die Schere hat sich in den letzten zwei Jahren geschlossen, so der Präsident des Statistikamtes in Wiesbaden, der Anteil der Arbeitnehmerbezüge am Volkseinkommen erhöhte sich, genauso wie die Lohnquote welche auf 67,5 Prozent stieg.


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WebReporter: big-o
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Geld, Arbeit, Gehalt, Lohn
Quelle: www.manager-magazin.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2010 19:32 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -2
 
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Was die Unternehmen betrifft, kann das gar nicht stimmen...
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13.01.2010 20:20 Uhr von usambara
 
+17 | -0
 
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Die Löhne der Arbeiter sinken, weshalb die Gehälter ihrer Chefs steigen.
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13.01.2010 21:22 Uhr von frohnatur
 
+8 | -0
 
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nicht nur: die Gehälter der Chefs, sondern auch die Steuern...
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13.01.2010 23:41 Uhr von surenhohn
 
+8 | -1
 
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Der Staat ist der Feind: Er muss und wird pleite gehen - und das ist auch gut so! Dieses korrupte Lobbysystem ist wie ein Zuhälter, und wir sind die Huren die für ihn anschaffen. Leider ist unser Zuhälterstaat gierig und inhärent lernresistent. Dumm und unvermögend verpratzt er das Geld und versinkt im Schuldenmorast. Ich bin nicht traurig wenn dieser Scheissstaat untergeht. Wer glaubt das wäre eine Demokratie ist ein Idiot.

[ nachträglich editiert von surenhohn ]
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14.01.2010 00:02 Uhr von Seimensim
 
+3 | -0
 
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Komisch: Das es laut diese Studie uns noch so gut geht,
so weit ich mich noch erinnern kann gab es 2007oder 2008 eine andere studie in der gesagt worden war das wir mit den Löhnen effektiv betracht auf dem stand von 1986.... Irgend jmd verarscht uns da mächtig
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14.01.2010 03:31 Uhr von B.B.Bloxxberg
 
+2 | -9
 
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made my day: "Er muss und wird pleite gehen - und das ist auch gut so!"
Jawoll! Wenn der Staat bankrott geht, dann gehts uns besser. Warum ist da sonst noch keiner drauf gekommen?

Die Schwarzredner hier sind der Knaller. Dass sie sich über alles aufregen müssen, was sie nicht verstehen, ist schon ein hartes Los.
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14.01.2010 07:51 Uhr von mr_shneeply
 
+3 | -7
 
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schon mal dran gedacht dass der Staat aus uns besteht?
Von den Steuergeldern werden die Strassen gereinigt, Autobahnen repariert, Schmarotzer durchgefuettert.
Irgendwo muss das Geld ja herkommen.

Wenn der Staat pleite geht gehen wir mit.
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14.01.2010 08:56 Uhr von fortimbras
 
+6 | -0
 
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Merkwürdig: In der Studie wird scheinbar die Entwicklung der Nettolöhne gar nicht angesprochen.
Dass die Bruttolöhne effektiv kaum gesunken sind glaube ich ja, aber Netto dürfte es erheblich weniger geworden sein.
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14.01.2010 13:00 Uhr von opheltes
 
+3 | -0
 
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Seit der Wiedervereinigung gibt es die Finanzkrise schon. Firmem im Osten belächeln das Thema schon seit vielen Monaten.

Nun hat es den Westen auch erwischt :o Und so schlimm ist das alles gar nicht, wie wir es "sehen".

oph.

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