13.01.10 18:32 Uhr
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Apotheker sollen künftig über die Medikamentenwahl entscheiden

Apotheker sollen jetzt entscheiden dürfen, was für ein Medikament sie einem Patienten verkaufen. Demnach dürften die Ärzte auf ein Rezept lediglich noch den Wirkstoff und die Indikation schreiben.

Das fordert jetzt zumindest die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) im Zusammenhang mit Neuerungen im Gesundheitswesen.

Auch die Preisgestaltung der Pharmafirmen sollte in diesem Zug neu überdacht werden. Die KBV hat sich darüber bereits einige Gedanken gemacht.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Geld, Medikament, Patient, Krankenkasse, Apotheke
Quelle: apotheke-adhoc.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2010 18:38 Uhr von hasi3009
 
+6 | -6
 
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Gut ist das! Wirkstoff ist Wirkstoff. Als Patient dann nur noch das mit dem niedrigsten Preis verlangen. Dann kucken alle Abzocker in die Röhre.
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13.01.2010 18:45 Uhr von Pika7
 
+3 | -2
 
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Medikamentenwahl: Was die KBV da fordert widerspricht der Meinung vieler Ärzte, da zwischen Originalmedikament und einem Nachbau (Generikum) teilweise erhebliche Unterschiede in der Wirkstoffaufnahme im Körper bestehen.

@autor
Der Einzige, der von Kungeleien mit Pharmafirmen in größerem Rahmen profitieren kann, ist der Arzt.

Zwar kennt der Arzt die Unverträglichkeiten und Allergien seines Patienten, aber häufig wissen Ärzte über Neben- und Wechselwirkungen herzlich wenig. Da haben aufmerksame Apotheker schon oft Schlimmes verhindert.
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13.01.2010 18:50 Uhr von Susi222
 
+0 | -0
 
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Hey Pika! auf dein Komentar habe ich gewartet! Vielleicht kannst Du mir ja die Frage beantworten,... als ich die verschiedenen Quellen zu dem Text gelesen habe, stand in einer anderen Quelle Ibuprofen unter der Liste der Analgetika. Ich dachte aber immer Ibu gehört nicht in die Analgetika Schiene???

[ nachträglich editiert von Susi222 ]
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13.01.2010 18:54 Uhr von hasi3009
 
+1 | -0
 
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@susi222: Ibu ist ein Teufelszeug und sollte wirklich nur kontrolliert und mit Magenschutz verwendet werden. Ich kenne jemanden der durch Ibu sich den Magen zrstört hat. Der hat haufenweise dieses rezeptfreie Zeug eingenommen.
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13.01.2010 19:01 Uhr von Pika7
 
+2 | -0
 
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@susi: Ibuprofen gehört primär zu den NSAR (nicht steroidale Antirheumatika), besitzt aber auch analgetische Potenz, weswegen es von den Herstellern gerne als Analgetikum beworben wird. Analgetika haben einen großen Markt, wenn sie rezeptfrei sind.
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13.01.2010 19:54 Uhr von datenfehler
 
+4 | -3
 
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@hasi30009: "Wirkstoff ist Wirkstoff. Als Patient dann nur noch das mit dem niedrigsten Preis verlangen. Dann kucken alle Abzocker in die Röhre."
Schwachsinn ist Schwachsinn. Auch wenn du ihn hier ungestraft schreiben darfst.
Wirkstoff ist Wirkstoff, das stimmt gerade noch (NUR auf den Wirkstoff bezogen). Aber die vielen Zusatzstoffe, die diverse Medikamente unterscheiden, sind oft sehr ausschlaggebend für die Verträglichkeit und die Aufnahme des Wirkstoffes im Körper - klar gibts vereinzelt auch identische Medis zu unterschiedlichen Preisen, aber das ist selten der Fall - in den meisten Fällen gibts nunmal Unterschiede, die bestimmte Medikamente für manche Leute verträglicher bzw. unverträglich machen.
Da du offensichtlich von Medikamenten keine Ahnung hast, aber wohl gerne den billigsten Mist nimmst, wünsche ich dir trotz allem noch ein gesundes langes Leben.
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13.01.2010 20:28 Uhr von fuxxa
 
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Die guten Sachen: gibts nur auf Rezept. Solange das so bleibt, werden Medikamente eh nicht in der Apotheke gekauft :)
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13.01.2010 21:22 Uhr von halloechen
 
+3 | -0
 
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Seit wann ist Ibuprofen grundsätzlich: Rezeptpflichtig?

Iboprofen bis 400mg sind Rezeptfrei! Erst ab 600mg wird es Rezeptpflichtig. Wie jedes Medikament, gibt es auch bei Iboprofen manchmal unverträglichkeiten, aber die gibt es überall.
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13.01.2010 21:58 Uhr von blub
 
+2 | -0
 
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Das wäre der richtige Weg ! Somit könnte man die alltäglichen Nörgeleien und die Rumplärrerei vieler Kunden vermeiden, die auf ihre alten Medikamente pochen, die aber wegen dem § 129 Gesetz nicht abgegeben werden dürfen, weil jede Krankenkasse inzwischen Rabattverträge mit bestimmten Firmen aushandelt und nur diese abgegeben werden dürfen. Es sei denn, der Arzt hat ein aut idem Vermerk auf dem Rezept gemacht, weil der Kunde nicht jedes Medikament wegen Unverträglichkeiten, Allergien u.ä. nicht einnehmen kann. Dann muss aber der Arzt diesen Vermerk gegenüber der Krankenkasse begründen, sonst wird sein Budget geschmälert.
Wegen diesen Rabattverträgen bekommt ein Kunde mit der jetzigen Gesetzgebung unter Umständen alle 3-6 Monate (je nach Vertrag der Krankenkasse) immer wieder eine neue Firma. Da ist es nicht verwunderlich, dass vor allem Ältere und chronisch Kranke nicht mehr durchblicken und evtl. was falsches einnehmen. Der Apotheker muss das Medikament aussuchen. Die meisten haben sowieso eine Kundendatei, bei der man die letzten abgegebenen Firmen ersehen kann.

Eins ist Fakt: Dieser § 129 macht den Apothekern das Leben schwer. Tägliches minutenlanges "rumschlagen" mit verärgerten Kunden, aufwändiges herumsuchen der Rabattfirmen und immer weniger Zeit für Beratung gehört jetzt zur Tagesordnung !!! Fast jeden Tag kommen neue Änderungen, die als "Gängelei" zu bezeichnen sind.
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13.01.2010 23:59 Uhr von Der Erleuchter