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Viele Ungereimtheiten im Fall des ermordeten iranischen Physik-Professors

Offiziellen iranischen Angaben zufolge soll der ermordete Physikprofessor Massud Ali-Mohammadi einem Anschlag des "Dreiecks der Boshaftigkeit - des zionistischen Regimes, Amerikas und ihrer angeheuerten Agenten" zum Opfer gefallen sein. Diese These wird von iranischen Oppositionellen jedoch abgelehnt.

Zum einen war Massud Ali-Mohammadi wohl gar nicht am Atomprogramm des Landes beteiligt, sondern forschte, publizierte und lehrte zum Thema Quantenphysik. Zum anderen outete er sich noch vor den Wahlen als Anhänger Mussawis. Auch seine Studenten beschreiben den Professor als reformorientiert.

Tatsächlich war das iranische Atomprogramm bereits mehrfach und erfolgreich Ziel von Sabotageaktionen ausländischer Geheimdienste. In diesem Fall jedoch - so vermuten Oppositionelle - soll an dem Professor ein Exempel statuiert worden sein, um Abweichlern eine Warnung zukommen zu lassen.


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WebReporter: Dr.G0nz0
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Fall, Professor, Physik, Atomprogramm, Sabotage
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2010 17:26 Uhr von 123Wahrheit
 
+1 | -2
 
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könnte mir vorstellen das die Iranische Regierung mit diesem Anschlag zu tuhen haben könnte,aber USA und Israel trau ich auch sowas zu.Alle drei regierungen bestehen aus Kriegsverbrecherischen Menschenverachtenden Besserwissern!
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13.01.2010 17:31 Uhr von usambara
 
+1 | -7
 
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er ist nicht der erste Univeritätsprofessor, der in den letzten Jahren ermordet wurde oder spurlos verschwand.
Mit der Methode "gezielte Liquidierung von Wissenschaftlern"
verhinderte Israel in Ägypten den Bau von Mittelstreckenraketen,
ähnliches fand auch im Irak und Syrien statt.
Warum sollte das iranische Regime einen Märtyrer unter der Studentenschaft schaffen...
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13.01.2010 18:43 Uhr von Dr.G0nz0
 
+2 | -2
 
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@usambara: Danke, dass Du nochmal ansprichst, was eh schon jeder weiss (und was sogar in der News erwähnt wird).
Nur diesesmal ist der Wissenschaftler offensichtlich nicht in das Atomprogramm involviert. Warum sollte man ihn also mit riesigem Aufwand töten lassen?

[ nachträglich editiert von Dr.G0nz0 ]
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13.01.2010 19:10 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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Kosten Nutzen Verhältnis: Iran hat mehr wie einen Wissenschaftler der an dem Atomprogramm arbeiten kann, ein toter Wissenschaftler bringt absolut keinen Nutzen.

Auch wird der Iran (wie damals die UDSSR) die wichtigen am Projekt Beteiligten unter Verschluss halten um eben so etwas zu vermeiden.

Ich glaube an ideologietreue Fundamentalisten, bzw. die fundamentalistische Geheimpolizei.
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08.02.2010 02:28 Uhr von Deniz1008
 
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quantenphysik? im iran? unmöglich demnächst bauen die auch noch quanten-torpedos und den warp-antrieb*

ironie off*

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