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VAE vergaben Milliardenauftrag für sechs militärische C 17 Globemaster III Jets

Die Förderation von sieben Emiraten der VAE (Vereinigten Arabischen Emirate) hat jetzt beschlossen, sechs militärische Großtransporter vom Typ C 17 Globemaster III des Flugzeugherstellers Boeing zu erwerben. Nach Qatar wären die VAE die zweiten Betreiber dieses Großtransporters im Golfgebiet.

Die neuen vierstrahligen C 17 Globemaster III Transportflugzeuge sollen in erster Linie humanitäre Aufgaben erfüllen, aber auch die militärischen Ladekapazitäten sollen dadurch erweitert werden.

2011 erhalten die VAE vier C 17 Maschinen und die restlichen zwei Flugzeuge ein Jahr später. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, der allgemeine Marktwert liegt jedoch insgesamt bei etwa 1,3 Milliarden US-Dollar. Die VAE ist der sechste Exportkunde für die C 17 Globemaster III.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Flugzeug, Milliarde, Boeing, Transport, Luftraum
Quelle: www.fliegerweb.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2010 21:18 Uhr von Perisecor
 
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Wäre auch was für Deutschland in Verbindung mit der C-130J sicher nicht schlechter als das Hickhack um den A400M, der schon jetzt mehr zusammengekürzt ist als Tiger und EF zusammen.
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13.01.2010 00:53 Uhr von Lyko
 
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@ Perisecor: Deutschland wird es immer meiden Flugzeuge von den Amis zu kaufen, schließlich hängen an Airbus sehr sehr viele Arbeitsplätze....

Wenn in den USA ein Ausschreiben stattfindet, tüfteln alle Flugzeughersteller an ihren entwürfen und der, der im Edeffekt den Zuschlag bekommt, zahlt die anderen aus !!!

würden die Europäer nun nix mehr von Airbus kaufen, wäre man mehr von den Amis (oder Russen) abhängig und es würden viele Arbeitsplätze verloren gehen!!!

und Flugzeuge alleine Entwickeln wie es teilweise Franzosen u Schweden machen, braucht viel Erfahrung und sehr viel Geld !!!
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13.01.2010 01:13 Uhr von HorstVogel
 
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Weiß jetzt nicht ob man den A400 M mit dieser Maschine von der Größe her vergleichen kann, aber auch ich finde das man besser über den eigenen Schatten gesprungen wäre und eine Handvoll Transporter halt mal bei der Konkurrenz gekauft hätte.

Das Problem ist das D grundsätzlich alles selber lokal produzieren bzw. in Kooperation mit anderen EU Staaten herstellen will.

Da gibt es dann nicht wirklich einen Preiskampf. Airbus sagt die Preise und die Abnehmer müssen zahlen.
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13.01.2010 05:08 Uhr von Perisecor
 
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@ Lyko: Wenn Airbus aber nicht liefern will? Bzw. nicht zu den abgeschlossenen Konditionen?

Da kann man entweder zu russischen Mustern - oder eben Amerikanischen greifen. Letztere haben den Vorteil, dass sie NATO kompatibel sind.

Ingenieure von Airbus würden übrigens auch bei anderen Firmen unterkommen. Das Arbeitsplatzargument ist also nur bedingt zu gebrauchen.

@ HorstVogel

Der A400M ist deutlich kleiner als die C-17, beide spielen in völlig unterschiedlichen Segmenten (strategischer Transporter <> taktischer Transporter).
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13.01.2010 08:26 Uhr von karmadzong
 
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schonmal darüber nachgedacht das es bei den europäischen Programmen wie eurofighter, Tiger und auch A400M darum gehen könnte das Europa sich die unabhängigkeit wahrt und Kompetenzen aufbaut oder erhält die mal zwingend notwendig werden könnten?? Ich persönlich hab was dagegen mich in russische oder Amerikanische abhängigkeit zu begeben wenns um Militärtechnik geht..
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13.01.2010 11:12 Uhr von Perisecor
 
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@ Karmadzong: Dagegen spricht ja nichts, dann soll man die Produkte aber auch anständig finanzieren bzw. auf Herstellerseite Verträge einhalten.
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13.01.2010 11:24 Uhr von karmadzong
 
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@perisecor: die Kunden haben ja auch ihr übriges getan mit ständigen änderungen der Anforderungen. wenn ich das richtig im Kopf habe sollte der A400M ein wenig kleiner werden wodurch auch schwächere Triebwerke benötigt worden wären. und ein großteil der mehrkosten liegt genau hier, in Problemen mit den Triebwerken genauer gesagt im Getriebe das die Turbinendrehzahl auf Propellerdrehzahlniveau senkt.. oder kannst du mal eben ein Getrieb aus dem Ärmel schütteln das 11.000 PS in einem untersetzungsverhältnis von 10:1 umsetzt... und ja, es gibt stärkere russische Turboproptriebwerke die jedoch bei weitem nicht die benötigte Lebensdauer haben geschweige denn das sie sich an westliche Standards anpassen lassen würden..
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13.01.2010 13:33 Uhr von Perisecor
 
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@ karmadzong: Der Anforderungskatalog wurde nur wenig modifiziert, Airbus hat von sich aus manche der Anforderungen nach unten korrigiert (u.a. max. Zuladungsmenge).

Und wenn das Triebwerk so Probleme macht, dann hätte man eben von Anfang an mehr Geld, mehr Zeit oder direkt eine andere Möglichkeit projektieren müssen.

Das die russischen Triebwerke in jedem Bereich, außer Leistung, Schrott sind, ist ja hinreichend bekannt. Deswegen wäre ich persönlich auch nie auf russische Technik umgestiegen.

Der A400M ist ja auch nicht schlecht, keine Frage. Und es gibt eben kein anderes Flugzeug, dass ihn 1:1 ersetzen könnte. Aber wenn Airbus sagt, sie brechen das Projekt ab, dann muss man handeln - die jetzigen Muster halten einfach keine 2. Entwicklungsperiode durch.

Es ist ja btw auch nicht das erste Mal, dass Airbus/EADS so eine Show abzieht. Siehe Eurofighter, siehe Tiger, siehe diverse andere Muster der letzten Jahre.

Nicht, dass Boeing oder Lockheed besser wären. Aber da fliegen mögliche Alternativen eben schon (und die C-17 in die Luft zu kriegen war genau so ein Theater wie mit dem A400M).
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13.01.2010 14:17 Uhr von karmadzong
 
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naja: die C17 ist überdimensioniert und für das was sie bringt definitiv viel zu teuer... da ist die A400M ja trotz kostensteigerung geradezu ein schnäppchen dagegen..

nuja, ich wäre dafür das auch deutschland noch mitzieht weil das eben eine der wenigen Dinge ist auf die wir uns in Europa echt was einbilden können.. und ich denk mir mal das das nicht bei den bisher bestellten maschinen bleibt wenn andere Länder merken was man sich mit der A400M einkaufen könnte. zusätzlich bietet sich durch die auch nach zivilenStandards geplante Zulassung ja noch ganz andere möglichkeiten, es gibt Frachtfluggesellschaften die genau sowas suchen um zum beispiel die gute alte Lockheed Elektra zu ersetzen..

und als Frachter in Alaska oder im Inselhopping wäre die A400M perfekt weil halbwegs kurze Pistenlängen benötigt werden und ein Flugfeld eben auch mal aus halbwegs glattem Acker bestehen kann ^^

[ nachträglich editiert von karmadzong ]
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13.01.2010 15:12 Uhr von Perisecor
 
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@ karmadzong: Warum überdimensioniert?

Man muss ja nicht direkt 100 Stück beschaffen. Eine gesunde Anzahl an C-17 und für den unteren Bereich C-130J oder was man halt gerade will.

Dann hat man zwar noch immer keine Maschine im Bereich A400M, dafür aber endlich etwas obendrüber. Denn das die maximale Zuladung nicht ausreicht, ist ja kein Geheimnis. Es müssen also auch in Zukunft Kapazitäten auf dem freien Markt angemietet werden.

Das die C-17 nicht günstig sind, stimmt. Aber Militär soll nicht günstig oder gar billig sein, sondern sinnvoll. So oder so fehlt oberhalb des A400M ein Muster.

"und als Frachter in Alaska oder im Inselhopping wäre die A400M perfekt weil halbwegs kurze Pistenlängen benötigt werden und ein Flugfeld eben auch mal aus halbwegs glattem Acker bestehen kann ^^"

Die C-17 ist gar nicht so viel schlechter was die benötigte Pistenlänge angeht. Dafür muss der Boden halt wenigstens planiert sein. Sind aber halt auch andere Konzepte, welche dahinter stecken.

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