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Rückkehr der Tuberkulose - Täglich Tausende Tote

Eine längst besiegt geglaubte Krankheit kehrt zurück: Täglich sterben Tausende Menschen an der auch als Schwindsucht bekannten Infektionskrankheit Tuberkulose (Tbc). Tbc gehört momentan zu den Top-Ten der krankheitsbedingten Todesursachen.

Die Gründe für die negative Entwicklung im Kampf gegen Tbc sind vielfältig: So entwickelte die Krankheit beispielsweise Resistenzen gegen bisher erfolgreiche Medikamente. Außerdem sei Tbc vor allem in armen Gegenden ohne funktionierende Gesundheitssysteme und ohne ausreichende Hygiene weit verbreitet.

Aber auch in der sogenannten ersten Welt prognostiziert man steigende Infektionen. Die zunehmende Mobilität und Globalisierung würden die Ausbreitung von Tbc begünstigen. So hätten beispielsweise viele Reisende den Erreger im Schlepptau.


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WebReporter: bonnt
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Krankheit, Medizin, Tuberkulose, Tbc
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2010 16:14 Uhr von EvilMoe523
 
+17 | -10
 
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Meine Prognosen bis Hebst diesen Jahres, hat es jeder Dritte, kann sich aber vorzugsweise impfen lassen mit dem neuen Wirkstoff, der in ca. 6 Monaten fertig sein wird und eigentlich nur aus Restbeständen der überflüssigen Impfdosen für Schweinegrippe besteht :D
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12.01.2010 17:34 Uhr von heliopolis
 
+9 | -8
 
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Hmm Es gibt nur einen Grund und der heißt: Pharmaindustrie. Mit H1N1 hat der geplante Genozid nicht funktioniert. Also muss etwas her, das viel gefährlicher ist und sich auch wirklich zu einer Pandemie auswächst. Sinniger Weise ist es eine Krankheit, die man an sich unter Kontrolle hat. Man kann den Verlauf also perfekt steuern. Geschickt eingefädelt!
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12.01.2010 17:59 Uhr von Fowl
 
+13 | -8
 
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@heliopolis: ihr verschwörungstypen habt sowieso alle nen rad ab... :)


P.S.

Es war noch nie jemand auf dem Mond.
alles fake
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12.01.2010 18:15 Uhr von supermeier
 
+9 | -1
 
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Auch in Deutschland: steigt die Zahl der TBC Infizierten.

Es ist allerdings seit einigen hundert Jahren bekannt, dass die Zahl der TBC-Infektionen in direktem Zusammenhang mit der Bevölkerungsarmut steht.
Je ärmer das Volk um so mehr TBC Fälle. So ist hierzulande, besonders bei am untersten Limit lebenden Personen, bereits ein erheblicher Anstieg an Infektionen zu verzeichnen,

Das ist ausmahmsweise mal keine Panikmache.
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12.01.2010 19:29 Uhr von Beergelu
 
+2 | -1
 
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@Weimargg: Hast du in Physik nicht aufgepasst?
Es gibt da auch etwas, dass nennt sich Entropie und beschreibt, dass Energie sich "verbreiten" will. Wenn man Energie nun nutzen will, muss man gegen diese Entropie arbeiten.
Und Energie, die für uns brauchbar ist, ist eben nun mal nicht unendlich vorhanden!
Aber mit gänzlich subbasalem Halbwissen lässt sich das Weltbild ja so schön einfach halten.

@News:

Wissenschaftler warnen schon länger vor Multiressistenten TBC-Keimen.
Es stehen sogar schon einige russische Gefängnisse unter Quarantäne, weil in diesen TBC-Erreger verbreitet sind, die gegen jegliche Antibiotika ressistent sind.
Also eignen sie sich nicht für einen geplanten Genozid, da die Planer ja überleben wollen ;)

Also nichts mit einer Weltverschwörung und geplanten Genozid. Einfache Evolution und eine zu starke Nutzung von Antibiotika sind die Ursache hiervon.

Die einzige Möglichkeit die es theoretisch gibt, dagegen vorzugehen, ist eine Bakteriophagentherapie, aber da wurden vor langer Zeit die Forschungen stark runtergefahren, weil keine Methoden bekannt sind, diese bioverfügbar zu machen.
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12.01.2010 21:06 Uhr von Krebstante
 
+1 | -0
 
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@Beergelu: "eine zu starke Nutzung von Antibiotika sind die Ursache hiervon."

Nicht ganz richtig so, wie Du es beschreibst. Gerade in Russland ist das Problem, dass es dort nicht genügend oder nur "abgelaufenen" Medikamente für die vielen Erkrankten gibt. Deshalb bekommen diese nur sporadisch Tabletten, und DAS fördert die Resistenzen. Wenn die Leute ausreichend lange und ausreichend dosiert behandelt worden wären, hätten sie dort ein Problem weniger. Ein weiterer Faktor für die starke Ausbtreitung ist, natürlich, dass nicht ausreichend geimpft wurde, und die Zunahme von Immunschwäche-Krankheiten wie AIDS.
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12.01.2010 21:37 Uhr von Beergelu
 
+1 | -0
 
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@Krebstante: Ich meinte damit nicht die richtige Anwendung von Antibiotika, sondern dass Antibiotika zu häufig gegeben werden. Denn auch wenn sie lange genug genommen werden, können dabei Resistente Keime entstehen.

@Getschi:

-"Eher andersrum. Wenn du zb Makromoleküle ist, zerkleinerst du sie zu kleineren Molekülen => Mehr Freheitsgrade => Höhere Entropie.
Und Entropie neigt ja dazu maximal zu werden. Gegen die Etropie arbeitet man, wenn man Energie speichert. Dazu benötigt man Energie und "ordnet" Moleküle an und erhält größere Moleküle (wie Stärke). Dabei sinkt die Entropie wieder."

Ja, aber wir zerkleinern die bei der Verdauung ja nur, um sie aufzunehmen. Danach werden sie wieder zusammengesetzt.
Außerdem habe ich da auch mehr an die Technische Anwendung und die allgemeine Physik gedacht. Wenn sich das Universum ja immer weiter ausdehnt, nimmt die nutzbare Energie ab. (Oder? mit der Entropie hab ich manchmal Probleme^^)
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12.01.2010 23:24 Uhr von Beergelu
 
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@Getschi: -"Ich weiß nicht genau wie die zusammengesetzten Moleküle aussehen, aber die müssten eigentlich kleiner sein bzw. sollte sich deren Entropie erhöhen."

kommt drauf an^^
Es gibt z.B. Titin ist das größte Protein, das bekannt ist. Es besteht aus über 30.000 Aminosäuren (Ich weiß nicht in wie weit du dich da auskennst, aber das ist extrem viel) und kommt in Muskeln vor. Wenn also Pflanzenfresser Pflanzen fressen, stellen die z.T. viel geordnetere Moleküle her.
Aber das ist auch ein Extremfall.
Komt halt immer drauf an, in was es umgestetzt wird.

-" "Wenn sich das Universum ja immer weiter ausdehnt, nimmt die nutzbare Energie ab."
Genau, aber dabei nimmt die Entropie zu. Auch wie bei der Verdauung ;-) Ausscheidungen haben ja auch weniger nutzbare Energie."

Das meinte ich ja auch, da man ja gegen die Entropie ankämpfen muss, um Energie nutzbar zu machen (man muss ja einen "Energiegradienten" schaffen) und dass Energie eben nicht unbegrenzt verfügbar ist, eben wegen der allgemeinen Entropiezunahme.

Zu dem Leben im Thermodynamischen Sinne:
Die Definition als dissipatives Ungleichgewichtssystem ist eigentlich am gängigsten und somit stellt Leben ein Kampf gegen die Entropie dar, bzw. macht Leben aus.
Ich kenne zumindest kein physikalisches Bsp. das dissipativ ist, aber vll kannst du mir ja weiterhelfen. Wäre auf jeden Fall interessant. Denn am faszinierendsten an der Biologie finde ich, dass es immer Ausnahmen gibt :D

Edit:
Hab grad noch mal nachgeschaut, wegen der Größenvorstellung von Titin.
Hämoglobin besteht z.B. aus 146 Aminosäuren und ist auch nicht gerade klein^^

[ nachträglich editiert von Beergelu ]
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13.01.2010 00:32 Uhr von Beergelu
 
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@Getschi: -"Ja genau. Dabei muss man aber Energie aufwenden, da man die Entropie dieser Moleküle erniedrigt, wenn man sie zusammen baut. Die Energie erhält man aber eben dadurch, dass man andere Moleküle verdaut und deren Entropie erhöht. Wenn also Entropie absinkt, muss soweit ich weiß immer Energie aufgewandt werden."

Stimmt, da hast du auch wieder recht. Eine Faustregel sagt, dass im Endeffekt beim nächsten "Nutzer" nur 10% der Energie ankommt (z.B. wenn eine Kuh eine Pflanze frisst, kommt bei der nur noch 10% der Energie an, die die Pflanze aufgenommen hat, wobei man da auch wieder bedenken muss, dass die Pflanze selber Energie verbraucht hat).
Dennoch zeichnet Leben sich dadurch aus, dass es gegenüber der Umwelt gegen die Entropie arbeitet und halt ständig in einem thermodynamischen Ungleichgewicht ist.
Es verlangsamt sozusagen nur die Entropiezunahme, wird sie aber auf ewig nicht stoppen können, wodurch man auch wieder sagen muss, dass wenn sich das Universum immer weiter ausbreitet, es irgendwann kein Leben mehr geben kann.

-" "Ich kenne zumindest kein physikalisches Bsp. das dissipativ ist"
Dissipativ und was noch? "

Das wars glaube schon. In der Astrobiologie sucht man z.B. für Leben (als theoretische Grundlage, soweit das mit Messsystemen möglich ist) nach "Orten" wo die Entropie abnimmt, als einfachste und basalste Grundlage.
Gibt es sowas bei rein Physikalischen Systemen? (jetzt mal davon ausgegangen, dass man Lebewesen nicht mehr als rein physikalisch betrachtet, obwohl sie ja auch den Naturgesetzen folgen). Ich hoffe du verstehst, wie ich das meine.^^
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13.01.2010 15:07 Uhr von Susi222
 
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Hab mal gehört, Dass die Tuberkulose Viren an bestimmten dunklen und feuchten Orten über Wochen aktiv sein können....
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13.01.2010 15:52 Uhr von Beergelu
 
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@Susi: TBC ist eine bakterielle Krankheit. Es sind also keine Viren.
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24.01.2010 22:57 Uhr von olaf38
 
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ich: habe nie was in den Medien darüber gehört oder gelesen. Wo soolen da die Opfer leben???

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