12.01.10 14:39 Uhr
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Studenten leiden an Überforderung

Eine Studie hat ergeben, dass ein Großteil der Studenten, die ihr Studium abbrechen, schlicht davon überfordert sind.

Einem Fünftel der Befragten waren die Anforderungen der entsprechenden Universität über den Kopf gewachsen. Ein Zehntel bestand die nötigen Prüfungen nicht. Zusammen scheiterte also fast ein Drittel der Befragten an Überforderung - rund zehn Prozent mehr als noch im Jahr 2000.

Allerdings spielen auch andere Gründe wie beispielsweise die Finanzen oder die Motivation eine Rolle bei der Entscheidung, das Studium abzubrechen.


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WebReporter: truman82
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student, Universität, Bildung, Studium, Abbruch, Studienabbruch
Quelle: www.dnews.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2010 14:50 Uhr von Allmightyrandom
 
+6 | -7
 
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Was für eine dämliche Studie...

Überforderung ist doch oftmals eine Folge mangelnder Finanzen (zu viel Arbeit nebenbei). Ebenso folgt auf mangelnde (lern) Motivation die Überforderung. Zudem fehlt mir die wichtigste Info: Wieviele Stundenten brechen überhaupt ihr Studium ab?

Ich finde es auf jeden Fall sehr wichtig dass man sich nicht nach den schwächsten im Semester richtet, sondern tatsächlich nur der seinen Abschluss bekommt, der ihn sich verdient hat. Sonst ist mein Diplom ja jedes Jahr weniger Wert... weil bald jeder nen Master hat ;).

Zudem soll ein Studienabschluss ja auch belegen dass man etwas leisten kann und daher eventuell für Führungspostitionen gut geeignet ist.
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12.01.2010 15:12 Uhr von rivercola77
 
+2 | -13
 
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12.01.2010 15:16 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -2
 
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Es ist die eine Sache ob einen der Stoff überfordert oder ob einfach die Professoren spaß haben Leute zu kicken.

Leider ist man als Student einem Professor fast hilflos ausgeliefert. Das kann ganz schön an einem Nagen wenn der Prof einen nicht mag und die Mündliche bevorsteht.

@allmighty
Ich weiss nicht von wann dein Diplom ist und ich will sicher nicht dein Diplom schwächen. Aber ich denke es hat sich in den letzten Jahren immer mehr verschlechtert für die Studenten. Ich bin nicht dafür das Studenten durchkommen ohne was zu leisten. Aber ich bin der Meinung das Stundenten auch vom Staat in die Lage versetzt werden sollten diese Leistung zu bringen. Jemand der keine gut gestellten Eltern hat muss eben mehr Arbeiten als andere und kann dadurch weniger Leistung bringen. Hast du ja auch schon angesprochen.

Und sei froh dein Diplom wird immer mehr gelten als unser Master -.-
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12.01.2010 16:03 Uhr von siyman
 
+4 | -1
 
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@Allmightyrandom: Aber keine Sorge, da die Masterplätze ja dank Bologna auch ordentlich auf keine 30% der BA/BS-Plätze limitiert worden sind, wird schon nicht jeder einen MA/MS bekommen.
@rivercola77: Du Triefnase - schonmal heutzutage studiert? Ich möchte nicht behaupten, dass uns das Studium laut Stundenplan täglich mindestens 8h abfordert, allerdings vergessen die Schlaumeier stets, dass gerechnete 300h/Semester (ohne Vorlesungsfreie Zeit) pro 10 LP erarbeitet werden müssen und dass die Dozenten und Professoren sich daran halten, hierin aber nicht die eigentlich Lernphase für Prüfungen und Hausarbeiten einrechnen zuzüglich der Praktikaphasen, welche jeder Student egal aus welchem Kernfach letzlich für eine ordentliche Berufsvorbereitung aufbringen muss.
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12.01.2010 16:18 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@rivercola77: Wenn ich nur meine Vorlesungen zu Spitzenzeiten rechne, komme ich auf ~9 Stunden Vorlesungen den Tag und am Wochenende nochmal mindestens 12 Stunden Arbeit und maximal 18 Stunden.

Und das sind nur Vorlesungen, man hat uns am Anfang des Studiums gesagt 1/3 Vorlesungen 2/3 Heimarbeit. Na dann rechne mal ;)

Das sind natürlich höchstwerte und nichts was ich 6 Semester durch habe. Aber ich muss auch nur für Luxus arbeiten und es steht nicht meine Existenz dahinter. Ich konnte also sagen ich arbeite einen Monat mal nicht und lerne. Ich kenne viele die können das nicht.
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12.01.2010 16:31 Uhr von rivercola77
 
+1 | -5
 
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Ich habe euch: nicht abgesprochen dass es unangenehm ist. Aber mal so als vergleich 9 Stunden Vorlesungen am Tag + Heimarbeit vs. 7,5 Stunden harter Arbeit am Tag.
oder 9 Stunden Vorlesungen am Tag + Heimarbeit vs. 10 Stunden und aufwärts am Tag in höheren positionen wo ein Fehler das berufliche Aus bedeutet.
Naja.
Ich bin einfach der Meinung dass sich viele Studenten noch umgucken werden wenn sie aus ihren Unis kommen.
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12.01.2010 17:32 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Quelle: "Die Studienabbrecherquote lag laut Bundesbildungsministerium im Jahr 2006 bei 21 Prozent."
Dass 1/3 der Abbrecher (auf die Gesamtheit gerechnet also gerade mal 7%) ihr Studium wegen Überforderung abbrechen, halte ich für absolut im Rahmen... ebenso wie die Abbrecher aufgrund finanzieller Probleme. Sicher sollte man fairerweise noch die dazu rechnen, die es schaffen, auch wenn sie sich massiv überfordert fühlen.

Aber das ist nichts neues: Als ich studiert habe, waren es im Fachbereich ca. 50% Abbrecher, davon der größte Teil wegen Überforderung / nicht bestandener Prüfungen. Ich erinnere mich u.a. an einen Prof., der seine Vorlesung (laut eigener Aussage bewusst) so gestaltet, dass die Besten eben mitkamen... mit entsprechenden Konsequenzen für die nicht so guten.
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12.01.2010 21:42 Uhr von Allmightyrandom
 
+2 | -0
 
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@Dracultepers: Mein Diplom ist fast ein Jahr alt. Ich hab Studiengebühren bezahlt und nebenbei gearbeitet. Wäre das nicht notwendig gewesen hätte es ruhig noch etwas anspruchsvoller sein dürfen...

Mein Meinung: Wer studiert sollte studieren, nicht nebenbei arbeiten um unsinnige Studiengebühren zu bezahlen...
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13.01.2010 05:12 Uhr von Kaputt
 
+0 | -3
 
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Man sollte auch den Anteil derjenigen Studenten nicht unterschaetzen, die einfach nur stinkefaul sind und staendig auf irgendwelchen Asta-Parties rumhaengen, und die deshalb ihr Studium nicht auf die Reihe kriegen.

Insbesondere zu beobachten bei Lehramtsstudenten.
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15.01.2010 00:40 Uhr von In extremo
 
+0 | -1
 
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@Kaputt: Aber die Art ist auch am aussterben, dank Bachelor und co. Denn wer nicht in 8 Semestern seinen Abschluss schafft fliegt eh von der Uni, bzw. wer nicht genug Punkte innerhalb 1 Semesters hat, kommt auch schon ziemlich in die Bedroullie.

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