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Mietnomaden kosten durchschnittlich 25.000 Euro

Nach Angaben des Hauseigentümerverbandes "Haus & Grund" verursacht ein einziger Mietnomade einen Schaden von durchschnittlich 25.000 Euro. Addiert man die Gerichts- und etwaige Sanierungskosten, sind es sogar 30.000 Euro - Beträge, die die Existenz kosten können.

Was große Wohnungsgenossenschaften gerade noch verkraften können, bedeutet für viele Privatvermieter das finanzielle Ende. In Deutschland, schätzt "Haus & Grund", sind es rund 15.000 Mietnomaden, die einen Schaden von 400 Millionen Euro verursachen. Diese Zahlen werden vom DMB stark bezweifelt.

Den Schaden eingrenzen sollen in Zukunft strengere Gesetze. So müssen Mieter, die zwei Monate nicht gezahlt haben, das Geld beim Gericht hinterlegen und sich bei Nichtbezahlung nach neun Monaten eine neue Bleibe suchen. Vermieter müssen trotzdem wachsam sein und jeden Mieter vorher genau überprüfen.


WebReporter: shorrty
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gericht, Kosten, Schaden, Mieter, Vermieter, Mietnomade
Quelle: news.immobilo.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2010 13:05 Uhr von John2k
 
+5 | -1
 
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Irgednwo gab es doch: so ´ne Seite, die Mietnomaden in einer Datenbank erfasst.
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12.01.2010 13:07 Uhr von ne0x1982
 
+4 | -3
 
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@ MiaWuaschd: würdes du auch mit der reaktion klar kommen, die dann auf dich wartet ???

man kann auch an falschen geraden ;)
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12.01.2010 13:08 Uhr von w0rkaholic
 
+2 | -4
 
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@InfectedMushroom: Was kann denn MiaWuaschd dafür, wenn der Mietnomade einmal am Tag die Treppe runterfällt? ;-)
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12.01.2010 13:08 Uhr von Mixuga
 
+5 | -3
 
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@John2k: "so ´ne Seite, die Mietnomaden in einer Datenbank erfasst."

ach ja? dort wo jeder Vermieter, der sich mit einem Mieter über Betriebskostenabrechnung oder berechtiger Mietminderung streitet den Mieter öffentlich anprangern darf? Wahrscheinlich werden die Zahlen von Haus+Grund genau wegen solcher ominöser Seiten vom DMB angezweifelt.
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12.01.2010 13:15 Uhr von meyerh
 
+4 | -1
 
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DMB: Last den DMB das ruhig anzweifeln. Selbst wenn der DMB recht hat und wir den Wert halbieren sind wir immer noch bei 200 Millionen, was auch schon eine enorme Summe ist oder?
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12.01.2010 13:18 Uhr von maki
 
+2 | -11
 
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Ach Gottchen, die aaaarmen Bruchbudenbesitzer Vernünftigen Beruf lernen und ausüben, dann braucht man auch keine Angst haben, dass Mitbürger für eine zweifelhafte (Nicht-)Leistung (noch vor 20 Jahren wohnte man für umgerechnet 2 bis 4 Euro/Monat) nicht mehr zahlen wollen oder können. :-D

[ nachträglich editiert von maki ]
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12.01.2010 13:22 Uhr von w0rkaholic
 
+1 | -2
 
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@meyerh: 200 Mio alleine genommen sind schon viel (zumindest für mich) - wenn man aber jetzt gegenrechnet, dass jedes Jahr Jahr etwa 114 Milliarden Euro Mieteinnahmen in Deutschland erwirtschaftet werden (zumindest laut folgender Quelle: http://www.haus-und-grund.net/...) dann sind die 200 Mio EUR doch zu verschmerzen... (so blöd wie´s klingt)
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12.01.2010 13:31 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+6 | -2
 
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mietnormaden: und? wie schaut die andere seite aus? ich denke mal es gibt mehr vermieter die bescheissen als mietnormaden. hin zu kommt, das man viel zu schnell abgestempelt wird heisst doch immer direkt mietnormade auch wenn man nur die miete kürzt weil zum beispiel das küchenfenster nicht zu geht also nur so als beispiel
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12.01.2010 13:39 Uhr von w0rkaholic
 
+2 | -1
 
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@InfectedMushroom: Nich gleich so persönlich, Deine Mutti hab ich schließlich auch nich angesprochen. Wir müssen ja nicht den selben Sinn für Humor haben und auch nicht die gleiche Meinung, kein Grund rumzugiften.

Das war auch selbstverständlich nicht mein Ernst mit der Treppe! Kam wohl nicht so gut an, Asche auf mein Haupt
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12.01.2010 16:26 Uhr von br666
 
+1 | -0
 
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@ MiaWuaschd: täusch dich da mal nicht mein Lieber. Engagierst du ein paar Leute die den Nomaden "auf den Zahn fühlen" zeigen die dich an und du landest noch im Knast.
Also, wenn man von der Materie keine Ahnung hat, einfach mal etwas zurückhalten. So einfach isses nämlich nicht, glaub mir!

Was mich aber ankotzt, ist mal wieder die Aussage vom Deutschen Mieter Bund ("Diese Zahlen werden vom DMB stark bezweifelt. "). OK, huete stehe ich auch auf der Seite der Mieter, aber damals (ja, ich hatte mit solchen Miet-Nomaden-Verbrechern zu tun) hat mir der DMB riesen Probleme gemacht und 100% auf der Seite der asozialen Nomaden gestanden. Heute würde ich eine Wohnung eher leer und vergammeln lassen, bevor ich sie nochmal vermiete.
Schufa: Ich werde sicherlich niemals einem Vermieter mein Schufa-Auskunft (die sauber ist) geben. Auch nicht meine Verdienstabrechnung (die auch sehr gut aussieht). Er kann meine 2 Chefs anrufen, die werden ihm Auskunft geben, ausser natürlich dem Gehalt, was ihn nix angeht. Entweder er frisst das oder ich such ne andere Wohnung. Gibt genug davon zur Zeit.

[ nachträglich editiert von br666 ]
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12.01.2010 18:46 Uhr von Nasa01
 
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@br666: das ist mittlerweile ein reiner Selbstschutz des Vermieters.
Schufa-Auskunft, Lohnabrechnungen und Bankauskunft gehören mittlerweile zum Standard.
Ich hatte zweimal sogenannte Mietnomaden "zu Gast"
Schaden insgesamt 9.000 Euro.
Hält sich im Vergleich zu anderen eher in Grenzen.
Dies war aber ein Grund für mich, alle mir zustehende Mittel und Möglichkeiten auszuschöpfen, also oben beschriebene Auskünfte vor der erneuten Vermietung einzuholen.
Natürlich war der eine oder andere dabei, der die Auskünfte nicht geben wollte. Dann kommt er halt eben nicht in die engere Auswahl.
Fakt ist: Du als Vermieter hast die Arschkarte gezogen, wenn der Mieter nicht zahlt. Wir reden hier nicht von Mietminderungen oder ähnlichem, sondern von permanent nicht zahlen. Solche Leute bringst du nur über eine Räumungsklage raus, die sich aber etwa 1 Jahr hinzieht, und deren Kosten du selber tragen mußt, alldieweil von der Gegenseite nichts zu holen ist.
Und glaub mir: DIE kennen ihre Rechte genau. Haben ja auch sogar teilweise Unterstützung vom Mieterbund, der sie Anwältlich berät und der gleichen mehr. DU dagegen erhältst nach jedem Anwaltsbesuch 1 Woche später die Rechnung. Da sind schnell ein paar tausend Euro zusammen.

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