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Seepiraterie vor Ostafrika hat positive Auswirkungen: Der Fischbestand nimmt wieder zu

Die vielen Überfälle im westlichen Indischen Ozean haben bewirkt, dass weniger Fischtrawler (Schleppnetzfischer) diese Gewässer als Fischgründe aufsuchen. Die Fischbestände haben sich deswegen spürbar erholt.

"Es gibt jetzt mehr Fisch, als gefangen werden kann, weil die Piraten die internationalen Fischer verschreckt haben", so der Vorsitzende eines kenianischen Fischereiverbandes. Ein Unternehmen, das sich der Tiefseefischerei widmet, berichtet von der besten Speerfisch-Saison, die es je erlebt habe.

Auch die Bevölkerung profitiert von der Erholung der Bestände. Durch ein vergrößertes Angebot an Fisch auf den Märkten sind die Preise gesunken. Dadurch können es sich mehr Menschen leisten, Fisch zu essen.


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WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Fisch, Pirat, Wirkung, Ostafrika
Quelle: www.abendblatt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2010 12:38 Uhr von Epic-Fail
 
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Es ist doch eher erschreckend, dass man so ein Ereignis braucht um zu merken, dass das Meer leergefischt wird. Niemand würde freiwillig mal sein Netz zur Seite legen...
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12.01.2010 12:48 Uhr von mahoney2002
 
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Mal schauen, wie lange das so bleibt.
Ich denke so bald es in dem Gebiet etwas ruhiger wird, werden wir dort so an die 30 - 50 Schiffe finden die mit ihren Treibnetzen wieder alles leer fischen.
Hoffentlich lernt man daraus was, jedoch.....
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12.01.2010 12:57 Uhr von Griffmaster
 
+6 | -1
 
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Das war also der Plan der Piraten! Waren ja vorher fast alles Fischer. Das war ein Geheimkrieg gegen die internationalen Fischer, die durch Überfischen die jetzigen Piraten arbeitslos gemacht haben.

Clever, das muss ich sagen ^^
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12.01.2010 19:02 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Ist doch auch richtig so! Nachdem die meisten internationalen Fischtrawler dort ohnehin illegal gefischt, und den ansässigen Fischern die Lebensgrundlage entzogen haben, ist dieses Ergebnis doch sehr erfreulich.

@Griffmaster:
-- "Das war also der Plan der Piraten!"

*lol* Gar nicht mal so abwegig, oder sogar eher eine natürliche Gleichgewichtswiederherstellung. Durch die illegale Großfischerei wurden die Leute zur Piraterie gezwungen, welche wiederum dafür sorgte, daß sie ihre Lebensgrundlage wieder zurück erhielten. Die Wege der Natur sind manchmal recht eindrucksvoll... :-)



[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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12.01.2010 23:19 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
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Griffmaster: Was du scherzhaft meinst ist tatsächlich teilweise so:

"Somalia liegt in unmittelbarer Nähe wichtiger internationaler Schifffahrtswege. Zugleich besteht seit Anfang der 1990er Jahre keine wirksame Küstenwache. Unter diesen Umständen hat sich die Piraterie vor der Küste Somalias zu einem profitablen Geschäft und einer Gefahr für die internationale Schifffahrt entwickelt. Somalische Fischer, Bürgerkriegskämpfer und Geschäftsleute nehmen ausländische Schiffsbesatzungen in Geiselhaft, um Lösegeld zu erpressen, oder rauben sie aus. Als Ursache für diese Piraterie gilt auch das illegale Eindringen europäischer und asiatischer Fangflotten in somalische Gewässer, wodurch einheimische Fischer ihre Lebensgrundlage verloren und zum Teil auf Piraterie umstiegen." (Wikipedia)
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27.02.2010 11:24 Uhr von COBHC888
 
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erinnert mich an gewisse SN user..die damals skandiert haben man solle die Piratenschiffe doch gleich versenken....daheim sitzend...profitierend..von nix ne ahnung habend ......Ausbeutung...

[ nachträglich editiert von COBHC888 ]

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