Seepiraterie vor Ostafrika hat positive Auswirkungen: Der Fischbestand nimmt wieder zu
Die vielen Überfälle im westlichen Indischen Ozean haben bewirkt, dass weniger Fischtrawler (Schleppnetzfischer) diese Gewässer als Fischgründe aufsuchen. Die Fischbestände haben sich deswegen spürbar erholt.
"Es gibt jetzt mehr Fisch, als gefangen werden kann, weil die Piraten die internationalen Fischer verschreckt haben", so der Vorsitzende eines kenianischen Fischereiverbandes. Ein Unternehmen, das sich der Tiefseefischerei widmet, berichtet von der besten Speerfisch-Saison, die es je erlebt habe.
Auch die Bevölkerung profitiert von der Erholung der Bestände. Durch ein vergrößertes Angebot an Fisch auf den Märkten sind die Preise gesunken. Dadurch können es sich mehr Menschen leisten, Fisch zu essen.