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Island: Milliardenschwere Schuldenfalle soll mit Seegurken bewältigt werden

Der Schuldenstand des Inselstaats Island beträg rund 50 Prozent des BIP des Staates. Um nun aus dem milliardenschweren Schuldenloch zu kommen, zeigen sich die Isländer extrem kreativ.

So wird jetzt der Fang und Export von Seegurken, die besonders in China und Südostasien als Delikatesse gelten, ausgeweitet. Künftig dürfen neun Boote Seegurken fangen, während es bislang nur eines war.

Bislang war u.a. schon die Wiederaufnahme des Walfangs als eine Idee zum Schuldenabbau aufgekommen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Milliarde, Schulden, Island, Delikatesse, Seegurke
Quelle: www.krone.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2010 19:25 Uhr von Sterndre
 
+13 | -2
 
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Ich bin entsetzt: in welcher Relation stehen bitte Artenschutz und Geld?
Das die an soetwas überhaupt denken, bzw. denken dürfen.
Vor Allem weil solche Maßnahmen sicher keine Milliarden bringen.
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11.01.2010 19:28 Uhr von Metalian
 
+14 | -0
 
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Die armen Seegurken!
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11.01.2010 19:33 Uhr von Darth Stassen
 
+7 | -5
 
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Ich bin erstaunt, dass es "nur" 50% des BIP sind, mit denen Island verschuldet ist. Deutschland ist meines Wissens nach mit über 65% des BIP verschuldet und hier in einem Kommentar habe ich mal gelsesen, Japan sei sogar mit fast 200% verschuldet. Warum spricht man dann bei Island von drohendem Staatsbankrott aber bei uns und bei den Japanern nicht?

Zum Thema: Wenn die Seegurken gut ankommen - warum nicht?
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11.01.2010 20:13 Uhr von napster1989
 
+6 | -2
 
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@Darth Stassen: "Warum spricht man dann bei Island von drohendem Staatsbankrott aber bei uns und bei den Japanern nicht?"

Ganz einfach - unsere Politiker haben die fähigkeit alles schlechte schön zu reden.

Wir haben ja trotz "Krise" "nur" knapp unter 4mio arbeitslose .... inoffiziell knapp 6 - 7 mio :-) ....


Das Problem ist, die meisten machen einfach nicht die Augen auf! ...


Ich finde die Idee von Island gut - die haben wenigstens so etwas wie einen "Plan zum schuldenabbau" ... Haben wir so etwas? Ich glaube wir haben uns gerade eben erst um 100Mrd€ neuverschuldet. Goodbye Germany
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11.01.2010 20:26 Uhr von Jlaebbischer
 
+18 | -0
 
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Unser Problem Bei uns gibts keine Seegurken, nur Politikgurken. Und die will einfach keiner abnehmen...
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11.01.2010 23:54 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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Die Quelle erzählt irgendwie was falsches. Island hat ein Staatsverschuldung von 109% des BIP. 2007 waren es noch 29%.


http://www.auswaertiges-amt.de/...
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12.01.2010 00:37 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Das wird ein Hauen und Stechen geben: Erst wenn alle Regenwälder abgeholzt sind, die Tiere in Afrika ausgerottet, das Öl unter der Arktis gefördert und die Wale abgeschlachtet sind, sind diese Wahnsinnigen zufrieden.

Oder auch nicht. Denn ohne Regenwald droht Versandung und Verwüstung, ohne Tiere keine Safari-Touristen, und das Öl der Arktis ist auch irgendwann alle.

Jedes Land, das sich seine Natur zerstört, zerstört damit auch seine Lebensgrundlage. Irgendwann wachen diese Leute auf und wollen dann das Rad zurückdrehen.
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12.01.2010 05:42 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
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das ist der preis: der preis des wohlstandes aller hier lebenden, dass man mehr erwirtschaftet als man eigentlich braucht.

aber von dem abgesehen bleibt uns auch nichts anderes übrig.

denn von was sollten wir, oder die isländer, den schuldendienst denn bedienen, wenn nicht durch überproduktion, positive aussenhandelsbilanz, niedriglöhner ecta.

p. s.
in wirklichkeit sieht es viel düsterer aus.
unsere jährliche neuverschuldung bedient gerade mal die anfallenden zinsen.

von investitionen (schulden) in die zukunft kann schon lange nicht mehr die rede sein.

spätestens seit den "blühenden landschaften" müsste doch bei einigen, die gehirnwindungen auf widersprüche gestossen sein, beim umgang mit den herkömmlichen wirtschaftstheorien.
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19.01.2010 14:01 Uhr von FTWenough
 
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@Jlaebbischer: You save my Day...

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