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Immer weniger Vollzeitbeschäftigte in Deutschland

Die Bertelsmann Stiftung Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Zukunft der Arbeit eine Untersuchung des Arbeitsmarktes in Deutschland bekannt gegeben.

Dabei wurde festgestellt, dass es in Deutschland immer weniger Vollzeitbeschäftigte gibt und Teilzeitarbeit beziehungsweise befristete Anstellungen zulegen.

Im Jahr 2008 arbeiteten etwas weniger als zwei Drittel (60,1 Prozent) der Arbeitnehmer (25 bis 64 Jahre) in einem Vollzeitjob (mindestens 30 Stunden Arbeit je Woche). Das sind 4,6 Prozent weniger als sieben Jahre zuvor.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Arbeitsmarkt, Vollzeit, Teilzeit, Arbeitskraft, Anstellung
Quelle: www.wdr.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2010 18:31 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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Stiftung der Heuschrecken Nach Antritt der Regierung Schröder publizierte die Stiftung in der Zeitschrift Capital einen wirtschaftspolitischen Forderungskatalog für die ersten hundert Tage der Regierung. Dessen Inhalte:

* In der Sozialversicherung sei es nötig, binnen zehn Jahren die Arbeitslosenversicherung abzuschaffen und Sozialhilfe weiter einzuschränken. Die Kürzungen in der Sozialhilfe wiederum mindere automatisch den damit verbundenen Mindestlohn. Sinke der Mindestlohn, dann diene dies der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Zugleich diene dies der Sanierung der Staatsfinanzen.
* Die Senkung der übrigen Löhne um 15 Prozent und die Reduzierung des Kündigungsschutzes erlaube es Unternehmen, mehr Arbeiter und Angestellte einzustellen und damit die Arbeitslosigkeit zu dämpfen.
* Die Lohnnebenkosten sollten mittelfristig vom Unternehmer ganz auf den Arbeitnehmer übertragen werden.

Die Stiftung behauptet, dass die Bundesrepublik Deutschland ab dem Jahre 2010 nicht mehr dazu in der Lage sein werde, für Renten, Krankenkosten oder Arbeitslosigkeit im bis dahin getragenen Maße aufzukommen. Der von 1998 bis 2005 amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder ließ sich, ebenso wie die ihn 2005 ablösende Bundeskanzlerin Angela Merkel, des Öfteren von Seiten der Stiftung beraten. Viele der Forderungen fanden Eingang in Schröders Agenda 2010 und schlugen sich im ALG II nieder.

-wiki-
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11.01.2010 18:57 Uhr von SpEeDy235
 
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Viele Jobs: kann man doch nun auch nicht mehr in 8 Stunden machen, sondern 6 Stunden pro Tag reichen doch auch aus. Vollzeitjobs können die meisten Unternehmen auch nicht mehr bezahlen oder eben dann die Mehrarbeit kostenlos. Wer nicht mitspielt hat verloren. Da geht es nach dem Motto friss oder stirb.
Auch gibt es meist nur noch befristete Jobs oder eben ALGII-Jobs (1 € oder max. 400 €-Jobs), weil keiner mehr was zahlen will.
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11.01.2010 19:25 Uhr von hasi3009
 
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<loriot>Ach..</loriot>
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11.01.2010 19:50 Uhr von Borgir
 
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das: passiert alles nur weil wir (das volk) es sich gefallen lässt.
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12.01.2010 11:18 Uhr von Loxy
 
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Und genau das ist das Problem bei Finazierung der Rente! Nicht die sich wandelnde Demografie wie immer allen verklickert wird und was die meisten schon verinnerlicht haben und garnicht mehr hinterfragen.

R.I.P. BRD
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22.03.2010 09:59 Uhr von mueppl
 
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@SpEeDy235: >>...Vollzeitjobs können die meisten Unternehmen auch nicht mehr bezahlen ....<<

Dann haben sie auf dem freien Markt nichts verloren.

Personalkosten sind genauso Bestandteil einer Kalkulation wie Maschinen oder/und Rohstoffe.

Hier geht es um Gewinnmaximierung der Unternehmer...und um sonst nichts.

[ nachträglich editiert von mueppl ]

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